Andacht

Jesus ist nicht tot!

Warum er heute noch genauso lebendig ist wie vor 2000 Jahren.

„Das Gute, das du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben. Tu weiterhin Gutes“ ist ein Zitat von Mutter Teresa von Kalkutta. Sie sagte es nicht nur, sie lebte es - unermüdlich und leidenschaftlich. Die Not in Indien wurde zu ihrer persönlichen Not, die sie dazu antrieb, Gutes zu tun. Durch ihren Einsatz für Arme, Obdachlose, Kranke und Sterbende wurde sie für viele Menschen ein Vorbild, häufig wurde sie geehrt. 1979 bekam sie den Friedensnobelpreis, schon sechs Jahre nach ihrem Tod wurde sie seliggesprochen. Ihr Leben ist ein einziges Zeugnis der Nächstenliebe, das in Erinnerung bleibt. Dennoch kann sie heute nichts Gutes mehr tun. Sie ist gestorben.

Ähnlich und doch anders

Jesus Christus und Mutter Teresa haben einiges gemeinsam. Auch Jesus hatte die Randgruppen der Gesellschaft im Blick. Er hatte keinerlei Berührungsängste gegenüber Zachäus, der viele übers Ohr gehauen hat, oder gegenüber der Samariterin am Brunnen, die ein unmoralisches Leben führte. Jesus sah den Nächsten und begegnete ihm mit selbstloser Liebe. Er war bereit, seinen Ruf für die Außenseiter zu riskieren.

Seine Liebe zu den Menschen ging so weit, dass er sich von ihnen kreuzigen ließ. Er starb und hinterließ Menschen, die durch seinen Einfluss verändert und erneuert wurden. Zachäus verstand, dass sein Leben dringend eine Inventur brauchte und auch die Samariterin erlebte innere Heilung – sie suchte ihren Wert nicht mehr in der nächsten Affäre.

Jesus steht auf von den Toten

Trotz Gemeinsamkeiten unterscheiden sich Jesus und Mutter Teresa gravierend voneinander. Mutter Teresa kann heute nichts mehr tun, weil ihr Leben begrenzt war und sie gestorben ist. Jesus starb auch, doch er ist nach seinem Tod wieder auferstanden.

Als einige Frauen das leere Grab entdeckten, reagierten sie entsetzt. Jesus lag nicht dort, wo sie ihn erwartet hätten. Irritiert und gleichzeitig geschockt wussten sie nicht, was sie denken sollten, als ein Engel ihnen erschien und sagte: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er es vorausgesagt hat.“ (Matthäus 28,5)

Auch heute lebendig

Auch jetzt – viele Jahre später – ist Jesus lebendig. Zwar ist er nicht mehr als Person sichtbar für uns, doch er lebt in uns - seinen Nachfolgern. Genauso wie er Mutter Teresa gebraucht hat, handelt er auch durch uns. Er tröstet durch uns Menschen, ermutigt sie und hilft ihnen bei Problemen.

Wie schön wäre es, wenn Menschen durch den Kontakt mit uns feststellen, dass Jesus nicht tot ist. Im Gegenteil: Lebendig wie nie zuvor.


Kommentare

Von Gast am .

Ja, eine sehr wichtige Botschaft. Man braucht Jesus Christus nicht mehr zu suchen, so wie Thomas. Er ist Auferstanden.

Von Gerhard A. am .

Ab heute begleite ich Menschen, die in unserem Pflegeheim wöchentlich 2 Andachten halten.
Ihre Andacht ist ein guter Einsieg.Danke

Von Siegfried am .

Ja das stimmt , oft schweige ich wo ich reden sollte oder handle nicht wenn ich es hätte tuen können.
Dabei bin ich allein denn der Herr lebt
Gesegnete Ostern


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