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Das Testament von Paulus

Der 2. Timotheusbrief gilt als der letzte Brief von Paulus vor seiner Hinrichtung – und macht deutlich, was dem Apostel wirklich wichtig war.

Letzte Worte haben Gewicht. Sei es zum Abschluss einer Rede oder beim Rücktritt eines Politikers. Viel mehr noch, wenn es um Leben und Tod geht. Auf dem Sterbebett blicken viele Menschen zurück und ziehen Bilanz. Im Angesicht des Todes tritt das Wichtige in den Vordergrund und der Rest zurück.

Das Vermächtnis von Paulus in Händen
Umso interessanter, welche Themen dem Apostel Paulus zum Ende seines Lebens besonders wichtig sind. Schließlich ist der 2. Timotheusbrief sein letzter Brief, den er wahrscheinlich aus dem Gefängnis (2 Tim 2, 9) kurz vor seiner Hinrichtung schreibt. Der Überlieferung nach ist er kurz darauf enthauptet worden. Damit halten wir mit dem 2. Timotheusbrief so etwas wie das Vermächtnis von Paulus in Händen.

Es sind drei Hauptanliegen an Timotheus, die Paulus im gesamten Brief immer wieder entfaltet: Sei erstens bereit, für die Frohe Botschaft zu leiden, wenn nötig. Halte zweitens an der wahren Lehre fest. Und sei drittens in beiden Aspekten ein treuer Diener Gottes. Wie gehen wir als Christen mit diesem Anspruch um? Wie können Christen zum Ende ihres Lebens mit Paulus sagen: „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ (2 Tim 4, 7)?

Ausführliche Auslegung
Der kostenlose Workshop zum 2. Timotheusbrief bietet einen guten Einblick in die genannten Themen und hilft, diese in die heutige Zeit zu übersetzen. Er führt in neun Einheiten anhand unterschiedlich langer Textabschnitte durch den Brief. Die ausführliche Bibelauslegung beruht auf der Sendereihe „Durch die Bibel“ des amerikanischen Pastors J. Vernon McGee (1904-1988). In kompetenter und gut verständlicher Weise bringt er den biblischen Text näher und hilft ihn zu verstehen. Es ist die Stärke des Kommentars, dass er den damaligen Kontext, die kulturellen Begebenheiten und die biblischen Ursprachen berücksichtigt.


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