Gedanken zum Monatsspruch im Januar

Morgens, wenn ich in den Spiegel schau'

Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Was bedeutet das für meinen Selbstwert? Gedanken zum Monatsspruch im Januar

Nirgends ist die Würde des Menschen tiefer verankert als in diesen ersten Zeilen der Bibel. Gott schuf den Menschen „nach seinem Bilde“, wie es die Elberfelder Bibelübersetzung widergibt. Diese zentrale Aussage der Bibel ist für so vieles von Bedeutung. Wer verstehen will, warum Gott den Menschen so liebt, findet hier eine Antwort. Wer nach den Grundlagen christlicher Ethik sucht, kommt an diesem Vers nicht vorbei.

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
Gen 1,27 (Luther)

Doch auch wer sich über seinen eigenen persönlichen Wert Gedanken macht, findet hier Antworten, die tragen. Denn wer sich morgens im Spiegel anschaut und sich nicht leiden mag, entdeckt: Egal, wie viele Pickel, Falten oder graue Haare ich habe, ich bin nach dem Bilde Gottes geschaffen. Das bedeutet nicht nur, dass der Mensch eine besondere Würde bekommt. Es bedeutet auch, dass Gott den Menschen als Gegenüber geschaffen hat, als Ansprechpartner, mit dem er reden und Zeit verbringen will. Dieses Gegenüber ist genau der Mensch, der mich täglich im Spiegel anschaut. Egal wie viele Pickel, Falten oder graue Haare ich dabei entdecke.


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.