Online-Workshop

Timotheus, der Leiter in spe

Geistliche Reife hat nur bedingt etwas mit Alter zu tun, viel mehr mit guten Vorbildern und Erziehung. Das und mehr zeigt der 1. Timotheusbrief.

Familienandacht, gemeinsamer Gottesdienstbesuch, Gutenachtgebet: Den christlichen Glauben mit der ganzen Familie zu leben, ist ein immerwährender Kampf. Gegen die Zeit, gegen die Müdigkeit, gegen den inneren Schweinehund. Eine tägliche Herausforderung, die gerade den Eltern Unmengen an Kraft rauben kann. Dabei ist den meisten von ihnen eines ganz intuitiv bewusst: Wie wir unseren Glauben vorleben, hat starke Auswirkungen auf den Glauben unserer Kinder.

Wie wahr diese Überzeugung ist, macht der erste Brief von Paulus an Timotheus zwischen den Zeilen deutlich. Der treue Mitarbeiter von Paulus hatte eine zutiefst gläubige Mutter und Großmutter zum Vorbild (2 Tim 1, 5). Diese Erfahrung wird zu einem wichtigen Baustein für die Entwicklung von Timotheus, der schon als junger Mann zu einem der wichtigsten Mitarbeiter von Paulus und eine leitende Person der frühen Kirche wird.

 
Wo geht's lang? Timotheus hatte eine gute Grundlage, um voran zu gehen.

Timotheus, der Co-Autor
In 15 bis 20 Jahren gemeinsamer Arbeit legen die beiden tausende von Kilometern gemeinsam zurück. Ihn schickt Paulus auf verantwortungsvolle Reisen nach Tessalonich, Korinth, Philippi und Ephesus. Timotheus wird in sechs Paulusbriefen als Mit-Absender genannt. Auch das letzte überlieferte schriftliche Zeugnis von Paulus richtet sich mit dem 2. Timotheusbrief an ihn. „Es gibt keinen, der so meines Sinnes ist.“, schreibt Paulus zudem im Philipperbrief (Phil 2, 20)

Auf dieser Basis kann der wohl etwas schüchterne und kränkliche Vertraute von Paulus den Problemen stellen, die der 1. Timotheusbrief aufgreift: Wie kann sich eine Gemeinde gegen falsche Lehren behaupten und wie kann ein christlicher Leiter, zu dem Timotheus mittlerweile geworden war, in seinem Dienst bestehen?

Es lohnt sich also, sich näher mit dem 1. Timotheusbrief zu beschäftigen. Eine Möglichkeit dazu ist der passende Workshop von ERF Online. Er wird auf www.mehrglauben.de angeboten und beruht auf der Sendereihe „Durch die Bibel“ des amerikanischen Pastors J. Vernon McGee (1904-1988). In kompetenter und gut verständlicher Weise bringt er den biblischen Text näher und hilft ihn zu verstehen. Es ist die Stärke des Kommentars, dass er den damaligen Kontext, die kulturellen Begebenheiten und die biblischen Ursprachen berücksichtigt.

Der Online-Kurs startet am 07. Januar 2011 und ist in 13 Lektionen gegliedert, die im Abstand von zwei Tagen per E-Mail versendet werden – ein wenig Ausdauer ist also durchaus gefordert. Während des Kurses besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Der Workshop ist kostenlos, eine Teilnahme ist ausschließlich über das Internet möglich. Anmelden können Sie sich hier.


Kommentare

Von Lydia Beck am .

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