Rezension

Das Geschenk für Vergessliche

Kurz nach Silvester die Jahreslosung schon vergessen? "Das Lesebuch zur Jahreslosung 2011" kann Abhilfe schaffen. Eine Rezension.

Am Silvesterabend oder Neujahrstag, in den ersten Januartagen, vielleicht noch in der Allianz-Gebetswoche, wird die Jahreslosung zitiert und ausgelegt. Aber wer kennt sie noch zu Ostern oder im Sommer? „Das Lesebuch zur Jahreslosung 2011“ könnte Abhilfe schaffen. Man kann es zum Beispiel neben die Bibel oder das Andachtsbuch legen. Von Zeit zu Zeit wäre einer der Beiträge sicher eine Bereicherung. Auch wem eine tägliche Andacht fremd ist, entdeckt möglicherweise durch die Lektüre, wie lebensbezogen das biblische Wort ist.

In Kirche und Politik tätige Männer und Frauen geben Anteil an Erfahrungen aus dem Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Das Buch ist sicher nicht dazu gedacht, hintereinander gelesen zu werden, wenngleich auch das nicht uninteressant ist. Reizvoller ist es, von dieser oder jener Aussage betroffen zu werden, vor allem dann, wenn man selbst wieder einmal in einer Lage ist, lieber zurückzuschlagen, als das Böse mit Gutem zu überwinden. Dass so etwas möglich ist, bezeugen 37 Persönlichkeiten, deren Namen den Lesern zum Teil bekannt sein werden, darunter Jochen Bohl, Uwe Holmer, Hans-Joachim Martens, Ulrich Parzany, Birgit Winterhoff und Christan Wulff. Gerhard Schnitters Lied, zu Beginn des Buches abgedruckt, zeigt, dass man die Jahreslosung 2011 sogar singen kann.


"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten. Das Lesebuch zur Jahreslosung 2011."

Christoph Morgner (Hrsg.)

Brunnen Verlag

176 S.

9,95 EUR

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