Lausanne III

Hackerangriff auf christlichen Kongress

Der weltweit größte Evangelisationskongress in Kapstadt wurde Ziel von feindlichen Hackerangriffen. Über die Herkunft gibt es nur Vermutungen.

Wie die Organisatoren des 3. Kongresses für Weltevangelisation in Kapstadt mitteilten, war die Internetinfrastruktur des 3. Lausanner Kongresses starken Cyberangriffen ausgesetzt. Als Folge der Angriffe war es zwei Tage lang nicht möglich, die weltweit 700 Partner mit dem Livestream der Veranstaltung zu versorgen. Auch der Videoupload einzelner Vorträge war nicht möglich. Außerdem war der Seitenaufbau extrem langsam. "Wir haben bösartige Angriffe durch Millionen externer Seitenzugriffe festgestellt, die von mehreren Orten ausgingen", erklärte Joseph Vijayam, IT Vorsitzender der Lausanner Bewegung und Sponsor der Veranstaltung. "Hinzu kam ein Virus, der über ein Mobiltelefon ins Zentrum gelangt ist."

Es gebe Anzeichen, woher die Angriffe gekommen sind, aber man könne dies nicht mit Sicherheit sagen und wolle deshalb die Vermutungen nicht öffentlich machen.

Dass die Angriffe relativ schnell abgewehrt werden konnten, sei vor allem der Verdienst von zwei freiwilligen Helfen aus Bangalore. Die beiden Cousins Vijay Kumar und Daniel Singh besaßen genau das nötige Expertenwissen, um schnell und effektiv helfen zu können. Eigentlich hatten sie sich als Freiwillige einteilen lassen, um mit einfach IT-Aufgaben zu helfen, wie dem Anschließen von Druckern. "Ich glaube, dass Gott in seiner Allmacht die beiden zu uns gebracht hat", erklärte Vijayam.
 


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.