Rezension

Warum Christen sich einmischen sollten

Garantiert Glaube ein angenehmes Leben? „Weit gefehlt!“, sagt Gary A. Haugen in seinem neuen Buch und zeigt, warum das sogar gut ist.

Wozu sind Christen von Gott berufen? Ein angenehmes Leben zu führen? Nein, definitiv nicht. Gary A. Haugen zeigt in seinem neuesten Buch auch auf, warum das so ist. Schließlich gibt es viel zu tun, um den Unterdrückten, den Armen und modernen Sklaven dieser Welt Gottes Liebe zu bezeugen.

In zahlreichen Beispielen erzählt er Lebensgeschichten von Christen, die sich ihres Auftrags besonnen haben. Sie sind in diese Welt hinausgegangen, um Salz und Licht zu sein.

Bild: Brunnen Verlag   

Mut – warum Christen sich einmischen sollten
Gary A. Haugen, Brunnen Verlag
144 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-7655-1453-1
€ 11,95

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Donaldina zum Beispiel, die eigentlich ein ganz normales Leben führen wollte, dann aber – von Gott berufen – ihr Leben für chinesische Mädchen einsetzte, die jahrelang als Sexsklaven verkauft worden waren.

Von Irena, die ihr Leben hingab, um Juden in der NS-Zeit zu verstecken und vielen Kindern der verfolgten jüdischen Familien ein Leben jenseits der Ghettos ermöglichte.

Oder der Anwalt, der – unverstanden von seinen Kollegen einer erfolgreichen Kanzlei – aufbrach, um irgendwo am Ende der Welt einen schlecht bezahlten Job anzunehmen, nur um dort für das Recht derer einzutreten, die sich keine rechtliche Hilfe leisten hätten können.

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie hatten den Mut, aufzustehen. Gegen den Rest der Welt, gegen die Gesellschaft. Sie hatten die Courage, sich verlachen zu lassen und als Spinner hingestellt zu werden – und haben damit einen Unterschied gemacht.

Der Lohn dafür war ein persönliches Abenteuer mit dem lebendigen Gott an der Seite, der mit ihnen für die Rechte der Unterdrückten eintritt.

Ein Buch, das herausfordert, nachdenklich stimmt und zur Nachahmung animiert. Ein Buch, das unter Umständen Ihr komplettes Leben hinterfragt.


Kommentare

Von Harry 44 am .

Liebe Freunde und Leser des ERF
Wir sollten auf jeden fall uns auf den Weg machen ,nicht planlos
aber mit der Frage Herr wohin?
Unsere Gesellschaft liegt in Trümmer.Muss ich alle missstände
aufzählen.Also brecht bitte auf.

Von Tobias am .

Als mein Leben von 200 auf null ausgebremst war, besann ich mich auf Jesus. Ich wollte nun Ihm dienen. Ich meldete mich zu Hilfstransporten nach Sibirien, zu Aktionen nach Amman, zu Hilfe beim THW in Katastrophengebiete: Alles scheiterte, obwohl ich mir doch so viel Gedanken machte. Ich verstand das nicht, scheinbar will mich keiner haben und meine Seelsorge „Light“ im I-Net war es auch nicht. Ich bin ja nicht ausgebildet. Also nur ein Art Verteiler.
Ein amerikanischer Prophet kam zu uns in die mehr

Von Ursula am .

Ja, ich kehre auch erstmal vor der eigenen Haustür, um dort meinen nahen Mitmenschen im Namen Jesu zu begegnen. Trotzdem bewundere ich natürlich solche Menschen, die den "größeren Mut" haben. Bis jetzt habe ich noch keinen "großen Auftrag von Gott" und wenn es soweit ist, hoffe ich, dass ich ihn erkennen und ihm auch folgen kann.

Von rainsunbow am .

Hallo @ all,
wir sollten wirklich Verantwortung übernehmen und z.B. eine Petition an den Bundestag mitzeichnen, dass wir nicht alle mit unseren Krankenkassenbeiträgen die Verordnung homeopatischer Mittel mitfinanzieren.
Ihr findet die Petition auf der Seite des Deutschen Bundestages unter dem Titel: Gesetzliche Krankenversicherung - Leistungen - - Streichung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog

Liebe Grüße
rainsunbow

Von Thomas am .

Ein wahrscheinlich gutes Buch mit einem wichtigen und richtigem Anliegen. Nur wir alle stehen im Alltag und auch dort gilt es Salz und Licht zu sein. Was nicht immer uns gelingt.
Ein praktische Möglich:
18.09.2010 Berlin - Marsch für das Leben. Einfach mal googeln dann teilnehmen.


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