Ärger mit dem Bodenpersonal!

Die fromme Elite hat es wieder mal drauf abgesehen, Jesus in die Enge zu treiben. Auch der ewige Kampf ums liebe Geld wird von der geistlichen High Society Israels nebst einigen vom Gefolge des Herodes bei Jesus zum Diskussionsthema gemacht. Aber Jesus hat die Jungs schon durchschaut...

Die fromme Elite hat es wieder mal drauf abgesehen, Jesus in die Enge zu treiben. Auch der ewige Kampf ums liebe Geld wird von der geistlichen High Society Israels nebst einigen vom Gefolge des Herodes bei Jesus zum Diskussionsthema gemacht.

Zuerst schleimen sie ein ebenso hochtrabendes wie übersüßtes juristisch-theologisches Kompliment vor: „Meister wir wissen dass es Dir allein um die Wahrheit geht. Du fragst nicht danach was den Leuten gefällt, sondern sagst uns frei heraus, wie wir nach Gottes Willen leben sollen.“

Und dann rücken sie mit ihrer eigentlichen Frage raus: „Ist es eigentlich Gottes Willen, dass wir dem römischen Kaiser Steuern zahlen?“ Aha, daher weht der Wind! Der Vorspann war nur zum Einstimmen gedacht.

Jesus hat die Jungs natürlich schon durchschaut. „Warum wollt ihr mir eine Falle stellen?“ fragt er, „bringt mir einen Steuergroschen.“ So hatten sie das zwar nicht gemeint, aber weil sie scheinbar keine andere Wahl haben, tun sie halt, was Jesus ihnen sagt.

„Wessen Bild und Name ist hier eingeprägt?“ will Jesus wissen.
Das kann jetzt keiner so richtig einordnen. Sie mögen vielleicht überlegt haben ob Jesus wohl noch nie ein solches Geldstück gesehen hat, denn Traveller-Schecks und Kreditkarten gab es ja zu der Zeit noch nicht. Na gut, machen wir also Anschauungsunterricht mit didaktischem Material.

„Das Bild und der Name des Kaisers“ antworten sie wahrheitsgemäß und verstehen immer noch nicht worauf Jesus hinaus will.

„Nun, dann gebt dem Kaiser was ihm zusteht...“
Jesus gibt ihnen das Geldstück zurück.
Die Männer des Herodes reiben sich schon innerlich die Hände.

Dann beendet Jesus seinen Satz:
„...und gebt Gott was Ihm gehört.“

Merke: wer Jesus fragt, bekommt immer eine Antwort.
Nicht immer die gewünschte, aber immer die brauchbarste!


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