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Hilfe zur Selbsthilfe

Die Radiosendung „Africa Challenge“ thematisiert in Westafrika Lebens- und Gesundheitsthemen.


Einen guten Rat braucht jeder Mensch einmal. Doch bei manchen Themen scheuen wir uns, andere um Rat zu fragen. Zum Beispiel wenn es um Süchte, Gesundheitsfragen, Sexual- oder Familienthemen geht. In Westafrika gibt es eine Sendereihe, die hier weiterhilft. Sie heißt „Africa Challenge“.

„Challenge“ – das ist das englische Wort für Herausforderung und für viele Menschen in der Region birgt das Leben zahlreiche Herausforderungen. Viele sind von Armut und Aids, betroffen, aber auch Korruption und ethnische Konflikte erschweren das Zusammenleben. Immer noch prägen alte Stammestraditionen das Leben vieler Menschen, gleichzeitig ist Veränderung gefragt, um für sich und die eigene Familie eine gute Lebensgrundlage in einer globalisierten Welt aufzubauen. Christen wünschen sich zudem Rat und Hilfe, ihr Leben nach christlichen Maßstäben zu gestalten. „Africa Challenge“ greift in 15 bis 30 Minuten einmal pro Woche Themen auf, die die Menschen bewegen.
 

Klug haushalten lernen

Neben „Africa Challenge“ unterstützt ERF Medien weitere christliche Medienprojekte in Afrika. Wir freuen wir uns, wenn Sie unser Engagement mit einer Spende unterstützen.

Das tut die Sendereihe seit vielen Jahren in etlichen Staaten Afrikas. In Westafrika unterstützt ERF Medien das Programm in den Sprachen Französisch und Bambara und erreicht damit Menschen in der Elfenbeinküste, Mali, Senegal, Gambia, Guinea, Sierra Leone und Ghana. „Africa Challenge“ hat viele treue Hörer und immer wieder bekommen die Teams vor Ort begeisterte Rückmeldungen. So schreibt ein Hörer dankbar:

Ich habe mir eure Sendung mit dem Titel „Wie verwalte ich meine Finanzen ausgewogen?“ angehört. Ich bin nicht sonderlich organisiert und hatte immer Probleme damit, mit meinem Gehalt bis zum Monatsende auszukommen. Ich glaubte, es wäre unmöglich, Geld zurückzulegen, da mein Gehalt eher niedrig ist. Dann habe ich Eure Sendung gehört. Was darin gesagt wurde, berührte mich tief. Ich habe beschlossen, Euren Ratschlägen zu folgen und in Zukunft meine Ein- und Ausgaben detailliert aufzuschreiben
 

Auf stabile und langfristige Beziehungen setzen

Auch in der Frage, wie man gute und stabile Beziehungen aufbaut und gestaltet, helfen die Programme weiter. Sie sprechen dabei auch gezielt Tabuthemen und weisen auf die vielfältigen Gefahren einer Ansteckung mit HIV hin, wenn man wechselnde Sexualbeziehungen pflegt. Die Sendungen zeigen auf, welche Vorteile es hat, auf eine andauernde Partnerschaft zu warten – und zwar nicht nur im gesundheitlichen Bereich. Das ist wichtig, denn in den Kulturen der Region wird weder über Sex noch über sexuell übertragbare Krankheiten gesprochen. Durch die christlichen Radioprogramme erfahren die Hörer, wie Sexualität laut der Bibel gut und beziehungsstiftend gelebt werden kann. Einem jungen Zuhörer aus der Elfenbeinküste hat dies geholfen, sein bisheriges Sexualverhalten zu überdenken:

Man hat mir schon oft von Jesus erzählt, aber weil ich bestimmte Annehmlichkeiten nicht aufgeben wollte, habe ich mich nicht für ein Leben mit ihm entschieden. Stattdessen habe ich mit vielen Mädchen geschlafen und keine von ihnen geheiratet. Seitdem ich Eure Programme höre, habe ich erkannt, dass das falsch war.

Ich habe mein Leben Jesus anvertraut und mich von meinem früheren Verhalten abgewandt. – Hörer aus Westafrika

 

Ein junges Mädchen berichtet Ähnliches:

Ich bin ein Teenager von 16 Jahren. Ich war sehr neugierig darauf, endlich meine erste sexuelle Erfahrung zu machen. Ich wollte das Unbekannte kennenlernen und mich geliebt, wertgeschätzt und vor allem begehrt fühlen. Ich hoffte, die Jungs mit meinem Charme zu verzaubern. Aber dann hörte ich Eure Aufklärungsprogramme zu HIV und Aids und habe meine Meinung grundlegend geändert. Ich habe mich entschlossen, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Vielen Dank für alle Eure Ratschläge! Sie helfen mir in meinem täglichen Leben.
 

Der Sucht endlich den Rücken kehren

Doch nicht nur Sex und Geld werden bei „Africa Challenge“ thematisiert. Auch zu Fragen der Hygiene, Kindererziehung und zu einem guten Miteinander geben die Sendungen wertvolle Tipps. Einem Zuhörer namens Nehemiah halfen die Programme, die zerstörerische Kraft seiner Alkoholsucht zu erkennen. Er erzählt:

Ich finde es gut, dass Ihr in Euren Sendungen darüber sprecht, welchen negativen Effekt Alkoholabhängigkeit auf eine Familie haben kann. Auch ich bin davon betroffen. Als ich anfing zu trinken, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal abhängig von Alkohol werden könnte. Erst war es nur hier und da ein Gläschen, dann nur ab und zu eine Flasche und schließlich trank ich jeden Tag.

Die Abhängigkeit machte mich zu etwas, was ich nicht sein wollte: Ich wurde ein Sklave meiner Sucht. Ich konnte keine Gefühle mehr empfinden. Nun habe ich beschlossen, dem Alkohol den Rücken zu kehren. Ich brauche weiteren Rat und Hilfe. Danke für die guten Tipps, die ich durch Eure Programme bereits erhalten habe.

Ich finde es gut, dass Ihr in Euren Sendungen darüber sprecht, welchen negativen Effekt Alkoholabhängigkeit auf eine Familie haben kann. – Hörer aus Westafrika

 

Mit Mobbing und Verfolgung umgehen lernen

Auch in schwierigen Situationen im Arbeitsumfeld helfen die Programme weiter. Sie thematisieren, wie wichtig es ist, nicht zu Mitteln wie Korruption oder Betrug zu greifen, um auf der Karriereleiter emporzuklettern. Außerdem ermutigen sie Christen, die in ihrem beruflichen Umfeld aufgrund ihres Glaubens Steine in den Weg gelegt bekommen.

Ein solcher Zuhörer meldete sich bei dem Team und erzählte ihnen seine Geschichte. Als engagierter Mitarbeiter wurde er von seinen Vorgesetzten ausgewählt, verantwortungsvollere Tätigkeiten zu übernehmen. Doch für den beruflichen Aufstieg sollte er einer Sekte beitreten. Dies lehnte der Mitarbeiter kategorisch ab, denn er war überzeugter Christ.

Ab diesem Moment wurde die Arbeit für den Mann zur Hölle. Seine Chefs mobbten ihn und stellten ihn in Meetings vor seinen Kollegen offen bloß. Der Mitarbeiter wusste nicht mehr, was er noch tun sollte. Ganz gleich, was er in seinem Job auch machte, ihm wurden Steine in den Weg gelegt. Das beunruhigte ihn sehr.

Eines Tages hörte er eine Sendung von „Africa Challenge“, in der es genau um dieses Thema ging. Das Programm und der Kontakt mit dem Team machten ihm neuen Mut. Letztens schrieb er noch einmal an das Team und sagte:

Eure „Africa Challenge“-Sendungen gaben mir den Mut, wieder neu den Blick auf die Lehren der Bibel zu richten. Ich habe nun neue Hoffnung, dass Gott mir durch diese Situation hindurchhelfen wird. Ich weiß, dass ich aus dieser Lage siegreich und gestärkt herauskommen werde. Und dass ich dadurch im Glauben wachsen werde. Ich bete dafür, dass alle, die Verfolgung und Diskriminierung aufgrund ihres Glaubens erleben, von Gott aus diesen schwierigen Situationen befreit werden. Und dass sie wie ich erkennen, dass die Wege Gottes unergründlich sind. Gott segne Euch! 

Ich bete dafür, dass alle, die Verfolgung und Diskriminierung aufgrund ihres Glaubens erleben, von Gott aus diesen schwierigen Situationen befreit werden. – Hörer aus Westafrika

 


Gebetsanliegen:

  • Wir beten, dass junge Menschen in Westafrika kluge Entscheidungen treffen, wenn es um die Wahl eines Partners fürs Leben geht. Wir hoffen, dass die Sendungen ihnen helfen, die Gefahren eines ausschweifenden sexuellen Lebensstils zu erkennen.
  • Wir bitten, dass die Macher der Programme immer wieder neue Ideen bekommen, wie sie den Hörern gute Tipps zum Umgang mit Geld, aber auch zu beruflichen Themen geben können.
  • Wir beten dafür, dass Familien durch die Programme gestärkt werden und diese Eltern helfen, eine gute Partnerschaft zu leben, ihre Kinder nach den Maßstäben der Bibel zu erziehen und selbst von Problemen wie etwa Süchten frei zu werden.

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