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Gottes Stimme in Zentralasien

Anfang Juni startet die Ausstrahlung über den Seidenstraßen-Sender. Beten Sie mit!


Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier.
 


Liebe Gebetsfreunde,

heute können wir Ihnen eine sehr erfreuliche Nachricht mitteilen: Der Bau des neuen Senders ist abgeschlossen! Ab 3. Juni werden wir mit der Ausstrahlung beginnen. Wir können von Herzen sagen: „Dankt dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ (Psalm 106,1). Mit dem „Seidenstraßen-Sender“ wollen wir das wichtigste Wissen, die Nachricht von der Rettung durch Jesus, in die Region tragen. Jeden Abend werden zweieinhalb Stunden in fünf verschiedenen Sprachen ausgestrahlt.
 

Was ist die Seidenstraße?

Die Stadt Samarkand wurde etwa 750 v. Chr. in der fruchtbaren Ebene als Oasenstadt gegründet. Bei einem Besuch wurden wir auf die Bedeutung der Seidenstraße hingewiesen. Sie war nicht nur eine wichtige Handelsstraße, sie war ein wertvolles Instrument zur Verbreitung von Nachrichten und Wissen.

Bild Seidenstraßen-Sender
Foto: Willi Epp / ERF Medien

Mit dem „Seidenstraßen-Sender“ wollen wir das alles entscheidende Wissen, das Evangelium von Jesus Christus, zu den Menschen in dieser Region bringen. Lassen Sie uns dafür beten, dass viele Menschen auf den Sender stoßen und zu regelmäßigen Zuhörern werden. Wir wünschen uns, dass aus diesen Hörern Nachfolger Jesu werden, damit entlang der Seidenstraße und darüber hinaus Menschen zusammen mit uns Jesus anbeten.
 

Gott ist immer erreichbar

Bei unserer letzten Zentralasienreise mussten wir in Almaty umsteigen. Es lief alles planmäßig. Wir hatten für den Weiterflug schon eingecheckt und der Bus brachte uns zum Flieger. Aber als das Boarding bereits abgeschlossen war, meldete sich der Kapitän. Er teilte uns mit, dass wir wegen schlechten Wetters nicht fliegen könnten. Im Gebet brachten wir die Situation vor Jesus. Wir wurden schließlich am Zielflughafen erwartet. Wie konnten wir unsere Abholer informieren? Ich stellte fest, dass ich die entsprechende Telefonnummer nicht hatte. Stattdessen schickte ich zwei anderen Freunden die Nachricht.

Ich kann meine Freunde nicht immer erreichen und oft können sie auch nicht helfen, aber Jesus ist immer erreichbar. Er hat alle Macht im Himmel und auf Erden.

 

Erst nach einiger Zeit meldete sich einer von ihnen mit dem Satz: „Wir beten für euch“. Nach einer Stunde meldete der Kapitän, dass sich das Wetter gerade besserte und wir fliegen könnten. Der Flug verlief gut und trotz dichten Nebels landeten wir sicher am Zielort. Ich kann meine Freunde nicht immer erreichen und oft können sie auch nicht helfen, aber Jesus ist immer erreichbar. Er hat alle Macht im Himmel und auf Erden. Deshalb ist das Gebet auch so wichtig. Wir laden Sie wieder ein, für die Menschen in Zentralasien zu beten.
 

Stimme von TWR lässt sich nicht zum Schweigen bringen

Vor einigen Wochen traf ich Bruder K. aus Usbekistan, der zwei Tage zuvor aus einer Kurzhaft entlassen worden war. Er war nur deshalb inhaftiert worden, weil er einem jungen Mann in Glaubensfragen weitergeholfen und ihm von Jesus erzählt hatte. Das Gericht hatte ihn zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt und zusätzlich eine hohe Geldstrafe verhängt. Der freigelassene Christ sagte: „Mir können sie den Mund verschließen, aber nicht die Stimme von TWR zum Schweigen bringen.“

Wir haben ein Radioprojekt gestartet, um lokale Leiter, Hausgemeinden und einzelne Christen in abgelegenen Orten mit geistlicher Nahrung zu versorgen, indem wir ihnen ein Radiogerät zur Verfügung stellen. Bitte beten Sie für dieses Projekt, damit viele dadurch im Glauben wachsen.

Ihr Willi Epp
 


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