Mehr als Tradition Lesezeit: ~ 1 min

Die Wiederentdeckung der Liebe Gottes feiern

Berliner Christen laden zum Hoffest am Reformationstag.

 

 

Helloween steht vor der Tür. Auch Katja Gustavsson aus Berlin steckt in den Vorbereitungen. Doch sie hat bisher keine Grusel-Kürbisse geschnitzt. „Nein, die nehme ich zum Kochen. Da gibt es viele leckere Rezepte.“

Katja Gustafsson macht keinen Hehl aus ihrer Meinung: Als Vampire und Skelette verkleidete Gestalten, die von Tür zu Tür ziehen und um Süßes betteln: Das nimmt aus ihrer Sicht inzwischen Überhand. „Ich kenne Kinder, die sich nicht mehr auf die Straße trauen. Die sich verkrümeln und verstecken, weil sie Angst haben. Das wird jedes Jahr mehr hier in Berlin.“
 

Erinnerung an Martin Luthers Wiederentdeckung

Ein Trend, dem Gustafsson etwas Positives entgegen setzen will. Zusammen mit Christen aus ihrer Gemeinde, der Evangelisch-methodistischen Kirche in Berlin-Lankwitz, erinnert sie an eine Tradition, die viel älter ist als das Helloween-Fest. „Der 31. Oktober war schon mehrere hundert Jahre lang der Reformationstag, wo wir feiern, dass Luther in der Bibel entdeckt hat, wie Gott uns liebt.“

Martin Luthers Wiederentdeckung: Gott liebt mich bedingungslos. Das einzige, was ich tun kann, ist Jesus Christus zu vertrauen. Diese Botschaft wollen die Christen in Berlin-Lankwitz feiern. Und deshalb laden Sie am Reformationstag 2019 von 16 bis 19 Uhr ein zu einem Fest für Groß und Klein  in den Hof der Kreuzkirche in der Zietenstraße. „Natürlich gibt es ein Lagerfeuer mit Stockbrot. Es gibt Spiele, mit denen wir uns an die Zeit vor fünfhundert Jahren erinnern.“
 

Gott tut uns gut

Und alles garantiert gruselfrei. Denn die Christen aus Berlin-Lankwitz wollen gerne etwas weitergeben von der Botschaft, für die der Reformationstag auch in diesem Jahr steht. „Dass es eine Hoffnung gibt für dieses Leben. Dass es jemanden gibt, der mich annimmt und mich liebt. Da wollen wir einfach zusammen erleben, dass Gott uns gut tut.“


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