Warum Jesus? Lesezeit: ~ 2 min

„Bei meiner Beziehung zu Jesus redet mir keiner rein“

Claudia und Hans-Georg Filker über ihre Verhältnis zum Mann aus Nazareth.

 

 

„Ich kann eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus beginnen. Da redet mir keiner rein. Das ist die große Freiheit, dass ich wahrnehmen kann: Mensch, ich bin ja ein Kind Gottes!“

Warum Jesus? Hans-Georg Filker beantwortet diese Frage so: Nirgendwo anders gibt es einen Gott, der mit mir eine persönliche Beziehung aufbauen will. Gott ist mir in Jesus nah. Filker hat das bereits in frühster Jugend erfahren. Genau wie seine Frau Claudia. Während ihrer Konfirmandenzeit kommt ein neuer Pfarrer in ihre Gemeinde. Und der betet so ganz anders. „Er sprach einfach so mit Gott. Ich habe gemerkt: Der redet wie mit einem Freund! Das war meine erste Begegnung mit Jesus.“
 

„Jesus bricht nicht einfach weg“

Bis heute ist Jesus Christus eine feste Konstante im Leben der Filkers. Sie haben erfahren: Der Mann aus Nazareth, der nicht nur am Kreuz gestorben, sondern – wie die Bibel bekennt – auch auferstanden ist: Er lebt und ist erfahrbar. Das Vertrauen in ihn lohnt. „Was nicht heißt, dass wir nicht in Lebenssituationen kommen, wo das erschüttert werden kann“, bekennt Claudia Filker. Ihre Erfahrung ist aber, „dass der Glaube da trägt und dass Jesus nicht einfach wegbricht.“

Claudia und Hans-Georg Filker sind heute im Ruhestand. Die Buchautorin und der ehemalige Direktor der Berliner Stadtmission haben sechs Kinder, sind mehrfache Großeltern – und kümmern sich heute um Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Denn Glaube ist für sie keine Privatsache, sagt Claudio Filker. „Wir leben nicht nur für uns. Jesus ermutigt uns, Menschen auch in unser Leben mit hineinzunehmen.“
 

Keine Angst und falsche Abgrenzung

Leben mit Jesus Christus beziehe andere Menschen automatisch mit ein, weil Jesus einer ist, der von Menschenangst befreit. Mit dieser Einstellung gehen Filkers fröhlich durchs Leben und haben auch schon manchen Kampf vor Behörden und Gerichten für Schutzsuchende aus Afghanistan ausgefochten. Hans-Georg Filker sagt Jesus an seiner Seite: „Er hat mal gesagt: ‚Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.‘“ Deshalb brauche er nicht vor anderen Mächten panische Angst entwickeln und Energie in Abgrenzung stecken. „Ich habe eine nüchternes Vertrauen auf die Gegenwart Jesu und kann die Dinge im Guten mitgestalten. Wo Menschen missachtet werden, da sind wir dabei.“


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