Lottomillionär

Lottomillionär Träumst Du auch davon, eine Million (oder mehr) zu gewinnen? Aber was versprichst Du Dir davon? Glaubst Du, dass Du dann glücklicher bist?
Natürlich – so Manches könnte ich mir leisten, wenn ich eine Million Euro auf dem Konto hätte: Ein Haus, ein neues Auto, ein toller Urlaub...

Lottomillionär Träumst Du auch davon, eine Million (oder mehr) zu gewinnen? Aber was versprichst Du Dir davon? Glaubst Du, dass Du dann glücklicher bist?
Natürlich – so Manches könnte ich mir leisten, wenn ich eine Million Euro auf dem Konto hätte: ein Haus, ein neues Auto, ein toller Urlaub...


Aber welche neuen Probleme kämen auf mich zu? Immerzu muss man abwägen, wenn jemand freundlich ankommt: Will der etwas mit mir zu tun haben, oder will er nur etwas vom Kuchen abhaben? Lieben die Leute mich – oder nur mein Geld? Und dann die Sorge des Verfalls, der Inflation, des Verlustes? Habe ich das Geld gut angelegt? Bekomme ich eine vernünftige Rendite? Geht es nicht vielleicht noch günstiger und muss ich dann nicht auch zu viele Steuern zahlen?

Gern hätte ich etwas mehr Geld – aber ich weiß nicht, ob ich wirklich mit einem Millionär tauschen möchte. Die Ansprüche wachsen mit den finanziellen Möglichkeiten. Irgendwann reicht der neue Golf nicht mehr, es muss ein Mercedes sein; später vielleicht ein Jaguar... Auf Dauer fängt die Seele an zu leiden, weil Materieller Reichtum eben doch nicht befriedigt. Und der Volksmund sagt, dass Geld den Charakter verdirbt.

Die Bibel kennt einige Beispiele reicher Menschen. Einer davon war König Salomo. Er war unermesslich reich. Gott hatte ihm einen freien Wunsch gewährt. Doch seine erste Wahl war nicht Reichtum – sie fiel anders aus:

So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten? Das gefiel dem Herrn gut, dass Salomo darum bat. Und Gott sprach zu ihm: Weil du darum bittest und bittest weder um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod, sondern um Verstand, zu hören und recht zu richten, siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, sodass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird. Und dazu gebe ich dir, worum du nicht gebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre, sodass deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten. Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, dass du hältst meine Satzungen und Gebote, wie dein Vater David gewandelt ist, so werde ich dir ein langes Leben geben.

Gott hat nichts gegen Reichtum. Er verschenkt ihn sogar. Doch Materieller Überfluss darf uns nie von Gott selbst ablenken. Jesus macht deutlich, dass Reichtum ein Hindernis sein kann, Gott an erste Stelle im Leben zu stellen: „Eher kommt ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher in Gottes neue Welt.

Wir sollten lernen, richtig mit dem uns von Gott anvertrauten Geld – egal wie viel es ist – umzugehen. Denken wir daran, dass uns alles auf der Welt nur geliehen ist und wir nichts mitnehmen können.

Denken wir auch daran, dass es andere gibt, denen es nicht so gut geht, wie uns selbst. Im neuen Jahr können wir etwas von unserem Geld mit anderen teilen und dafür zum Beispiel auf eine CD oder einen Kinobesuch verzichten. Denn dafür braucht man kein Millionär zu sein.

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