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Hoffnung zum Anhören

Lange waren die Kirchen in Uganda wegen der Pandemie zu, doch über Radio hören Menschen von Jesus.


Die Coronakrise macht Menschen weltweit zu schaffen. Dies ist besonders stark in ärmeren Ländern der Fall. Denn dort gibt es meist keine Unterstützung bei Verdienstausfällen oder Jobverlust. Oft kommt noch eine schlechte medizinische Versorgung hinzu. In Afrika haben etliche Länder bereits bei noch niedrigen Corona-Zahlen harte Lockdown-Maßnahmen beschlossen. Denn Intensivbetten sind dort seit je her Mangelware.

In Uganda waren Gemeinden und Kirchen über Monate hinweg wegen der Pandemie geschlossen, ebenso die Schulen und etliche Geschäfte. Religiöse Veranstaltungen, ganz gleich, ob drinnen oder draußen, waren über ein halbes Jahr lang verboten. Nur im kleinen privaten Kreis durfte man sich zu Andacht und Gebet treffen. Mittlerweile finden in Uganda wieder Gottesdienste statt – unter Begrenzung der Teilnehmerzahl und mit Hygienekonzept. Aber immer noch gibt es Regionen, in denen die Kirchengebäude zu bleiben müssen. Und es herrscht noch immer eine nächtliche Ausgangssperre im ganzen Land.
 

Eine Radiosendung macht Mut und informiert über Covid-19

Wie gehen die Christen im Land mit diesen Einschränkungen um? Im Gegensatz zu Deutschland ist Uganda keineswegs digital so hochgerüstet, dass nahezu jede Gemeinde ein Online-Programm anbieten kann. Und was würde es auch nützen, wenn etliche Gemeindemitglieder in ländlichen Regionen sowieso keine Möglichkeit haben, sich Online-Gottesdienste anzuschauen?

Doch eines erreicht die Menschen in Uganda und das sind Radiowellen. Über dieses Medium versucht ERF Partner TWR den Ugandern Hoffnung und Mut in dieser Krisenzeit zuzusprechen. Seit einigen Monaten gibt es sogar eine spezielle Corona-Sendereihe). Neben mutmachenden biblischen Impulsen gibt das Programm wertvolle Infos zum Virus und dazu, wie man einer Erkrankung vorbeugen kann.
 

Überhäuft von positiven Rückmeldungen

Die Reaktionen auf diese Sendung sind immens. Etliche Hörerinnen und Hörer haben sich bereits in den letzten Monaten an die Programmmacher gewandt. Sie schreiben:

Ich glaube, ich habe noch nie einem Radiosprecher geschrieben, aber ich wollte euch einfach persönlich sagen, wie sehr ich euer Programm über das Coronavirus schätze. Die Themenauswahl ist mutmachend. Auch eure Gebetszeit mag ich sehr. Macht weiter so!

Ich liebe es, mir zweimal am Tag eure Corona-Sendung anzuhören. Gottes Wort und TWR sind seit Jahren ein Licht in meinem Leben. – HörerIn TWR Uganda

 

Ihr habt gefragt, was das TWR Corona-Programm für uns bedeutet. Es hat unser Leben und unsere Gemeinschaft verändert. Dadurch dass wir täglich eure tolle Sendung hören, wurde uns bewusst, welche Verhaltensweisen wir ändern sollten. Und wir haben erfahren, wie sehr Gott uns liebt. Wir verstehen nun mehr von der Bibel und von der Identität, die wir als Christen in Jesus haben.

TWR hilft mir, fokussiert zu bleiben. Euer Radiokanal hilft mir, auf Kurs zu bleiben, wenn alles um mich chaotisch ist. Ich arbeite in einem Krankenhaus. Da geht es oft stressig zu. Diese Atmosphäre kann auf einen selbst abfärben, wenn man nicht aufpasst. Ich bin dankbar für eure Erklärungen zu Covid19. Eure Sendungen helfen mir zudem, aus einer Haltung der Liebe und Geduld heraus zu leben.

Ich wollte euch nur kurz wissen lassen, dass eure Sendung spitze ist. Ich hatte solche Angst vor Covid19, dass ich eines Nachts überall nach Infos suchte. Dabei bin ich auf euer Programm gestoßen und was soll ich sagen? Ich habe mich auf Anhieb verliebt. Durch euch habe ich mich auf eine Reise zurück zu Jesus gemacht.

Eure Sendungen halten mich auf Kurs und helfen mir, während des Lockdowns die Augen auf Jesus zu richten. – HörerIn TWR Uganda

 

Über Radio Gott besser kennenlernen

Man spürt an diesen Reaktionen: Was für viele Deutsche das „Coronavirus-Update von NDR Info“ ist, ist dieses Programm für die Menschen in Uganda. Mit einem Unterschied jedoch: Diese Sendung teilt nicht nur Infos zum Virus, sondern auch die christliche Botschaft mit den Zuhörern.

Das Evangelium weiterzuerzählen ist und bleibt das Hauptanliegen des Teams von TWR Uganda. Neben dieser neuen Sendereihe arbeiten sie daher auch an anderen Programmen, die den Fokus stärker darauf legen, Gott kennenzulernen.

Eine dieser neuen Sendungen ist „Knowing God“ (Gott kennenlernen). Diese Sendereihe steht nicht für sich allein, sondern entstand im Kontext einer Gemeindegründungsarbeit unter dem Volksstamm der Suba. Die Suba sind eine Volksgruppe, die vornehmlich am Victoriasee leben, meist in Kenia oder Tansania. Der Victoriasee verbindet Uganda, Kenia und Tansania miteinander und so war es TWR Uganda ein Anliegen, auch die Suba mit dem Evangelium zu erreichen.

Seit 2016 sind unter den Suba 8 Gemeinden entstanden. Da viele dieser Christen noch neu im Glauben an Jesus sind, brauchen sie gute Möglichkeiten, mehr von Jesus zu erfahren. Diese bietet das Radioprogramm „Knowing God“. Über Radio, aber auch über andere mobile Geräte wie Mp3-Player können die jungen Christen so die Bibel und auch die Person Jesus besser kennenlernen.
 

Eine neue Begeisterung für die Bibel

Schon seit vielen Jahren engagiert ERF Medien sich in Afrika für die Verbreitung des Evangeliums. Erfahren Sie mehr zu unseren Medienprojekten in Afrika! Ihre Spende ermöglicht es uns, weiter in das Glaubenswachstum der Christen in Afrika zu investieren.

Das Programm „Knowing God“ wird seit November 2019 über lokale Sendestationen im Norden Tansanias ausgestrahlt. Etliche Fischer aus dem Volk der Suba, die am Victoriasee leben und arbeiten, sind mittlerweile zu Zuhörern geworden. Leider machte die Pandemie es in 2020 weitgehend unmöglich, weiterhin portable Mp3-Player zu verteilen. So können die meisten Suba bislang nur über Radio die Programme hören. Dennoch bekommt das Team in Uganda viele positive Rückmeldungen:

  • Wir afrikanischen Frauen haben wir immer viel zu tun und viele Verantwortungen in unseren Familien. Daher fehlt uns die Zeit, die Bibel intensiv zu studieren, aber durch die „Knowing God“-Bibelgruppe erhalten wir wertvolles Wissen über Gott.
  • Obwohl ich schon länger Pastor bin, fiel es mir schwer, mit Muslimen Gemeinschaft zu haben. Ich sah sie immer als meine Feinde. Durch euer „Knowing God“-Material habe ich verstanden, dass es meine Aufgabe als Christ ist, auch Gemeinschaft mit Muslimen zu haben. Denn Gott liebt sie.
  • Ich bin ein einfacher Fischer. In meinem Leben war ich bislang noch nie in einer Kirche. Ich war immer beschäftigt mit Fischen. Nachdem ich begonnen hatte, eure Sendungen zu hören, habe ich mich für Jesus entschieden. Überzeugt hat mich die Geschichte von Hosea und seiner Frau Gomeri. Dadurch erkannte ich, wie unendlich Gott uns Sünder liebt. Bitte verteilt noch mehr Mp3-Player! Wir würden sie so gerne auch an unsere Freunde weitergeben.
  • Seit ich in einer „Knowing God“-Gruppe bin, hat sich meine Haltung gegenüber dem Christentum total verändert. Bisher dachte ich immer, dass das Christentum in Rivalität zum Islam steht. Doch nun schwindet mein Hass auf Christen und ich lerne sie zu lieben. Ihr solltet diese Sendung Schulen zugänglich machen, damit Kinder und Jugendliche sie dort hören.

 

Uns fehlt die Zeit, die Bibel intensiv zu studieren, aber durch die „Knowing God“-Bibelgruppe erhalten wir wertvolles Wissen über Gott. – Hörerin TWR Uganda

 

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