ERF GlobalHope Lesezeit: ~ 3 min

Beständig im Gebet

Trotz der Corona-Pandemie lassen sich die Christen in Zentralasien nicht entmutigen.


In der ersten Gemeinde in Jerusalem spielte das Gebet eine große Rolle. Lukas berichtet kurz und knapp „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“ (Apostelgeschichte 2,42). Einen besonderen Stellenwert hatte das gemeinsame Gebet. Als ihnen vom jüdischen Gericht, dem Hohen Rat, unter Drohungen verboten wurde von Jesus zu reden, kamen sie als ganze Gemeinde zum Gebet zusammen und beteten für die schwierige Lage (Apostelgeschichte 4,23-24+31).

 

Auch in der noch jungen Gemeinde Zentralasiens spielt das Gebet eine wichtige Rolle. Wenn eine Gebetsnacht stattfindet, dann dauert diese auch wirklich die ganze Nacht. Die Christen in Zentralasien erleben Anfeindungen, Einschränkungen und Verfolgung, weil sie anderen von Jesus erzählen. Aber die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander stärkt sie auf dem Weg des Glaubens. Genau auf diesem Weg brauchen sie verstärkt unsere Gebetsunterstützung!

Die Christen in Zentralasien erleben Anfeindungen, Einschränkungen und Verfolgung, weil sie anderen von Jesus erzählen. Aber die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander stärkt sie auf dem Weg des Glaubens.

 

Durch die Corona-Pandemie sind die Möglichkeiten der Begegnung und zum gemeinsamen Gebet auch in Zentralasien eingeschränkt. Aber wir können jeder einzeln für die gemeinsame Sache beten.

 

Geistliches Leben in Zentralasien während des Lockdowns

Die „Lockdown“-Einschränkungen waren in den Länder Zentralasiens viel stärker als bei uns. Hier einige Berichte unserer Kollegen:

Während der Pandemie hörten wir uns als Familie täglich die Sendungen an und tauschten uns darüber aus, was jedem dabei wichtig geworden war.

 

Wir freuen uns sehr und danken dem Herrn, dass wir kürzlich zum ersten Mal seit langem ein Treffen in der Kirche haben durften. Wir beteten und brachten Gott unsere Sorgen. Besonders beteten wir für die, die erst kurz vor der pandemiebedingten Schließung unserer Gemeinden zum Glauben gekommen sind. Es besteht die Gefahr, dass sie dem Glauben wieder den Rücken kehren. Am letzten Tag vor der Quarantäne hatte einer unserer Freunde seinen Verwandten, einen berühmten Sänger, mit dessen Frau in die Gemeinde mitgebracht.

Während des Lockdowns machten wir uns Sorgen um diese Neubekehrten. Wir wollten sie baldmöglichst wiedersehen. Beim ersten Gottesdienst war genau dieser Besucher wieder da und brachte sogar weitere Verwandten mit! Es kamen auch Menschen, die vor vielen Jahren die Gemeinde verlassen hatten. Sie hatten viele Fragen über die Zukunft. In diesem Gottesdienst kam sogar ein weiterer Mensch zum Glauben.

 

Während der Quarantäne begann eine Frau, ihrer Familie Fragen zum Glauben zu stellen. Ihre jüngere Schwester, die ein Radio und eine SD-Karte mit Programmen von uns bekommen hatte, beantwortete ihr die Fragen. Empört schrieb die Frau zurück: „Bist du etwa gläubig geworden? Woher kennst du die Antworten auf meine Fragen?“ Die Jüngere antwortete: „Ich habe ein Radio und höre mit meiner Familie christliche Programme. Dabei habe ich viele Dinge persönlich gelernt. Ich glaube jetzt an Jesus und höre weiterhin täglich die Radiosendungen! Bitte wende du dich auch an Gott!“

 

Bitten und Dank

  1. Immer wieder haben wir um Gebet für die Erneuerung unserer Arbeits-Lizenz gebeten. Wir haben den Antrag rechtzeitig gestellt, aber dann kamen neue Forderungen. Die gewünschten Unterlagen legten wir vor und – obwohl alles in Ordnung war – wurde uns die Lizenz zunächst nicht erteilt. Endlich haben wir sie am 26.05.2020 nun doch erhalten. Gott erhört Gebete!
  1. Einige unserer Mitarbeiter waren am Coronavirus erkrankt und kämpfen immer noch mit akuten Folgeerscheinungen. Jetzt kam es zu neuen Ansteckungen. Beten Sie für vollständige Genesung und um Bewahrung vor weiterer Ansteckung.
  1. Wir sind froh, dass wir über einige UKW-Sender in Zentralasien Radioprogramme ausstrahlen können. Es ist ein wichtiger und segensreicher Dienst. Zurzeit befinden wir uns in einer Umbruchsphase. Unser Anliegen ist, dass diese Arbeit weitergehen kann.
  1. Da zurzeit Reisen nicht möglich sind, können wir unsere Teams in Turkmenistan nicht besuchen. Es gibt nur wenige Informationen aus diesem Land. Bittet betet für unsere Glaubensgeschwister dort und dass die dort ausgestrahlten Sendungen die Herzen der Hörer erreichen und Veränderung bewirken.

 



Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Das könnte Sie auch interessieren