Interview Lesezeit: ~ 3 min

Das Christival 2022 kommt nach Erfurt

Der christliche Jugendkongress ermutigt junge Christen dazu, ihren Glauben aktiv in Kirche und Gesellschaft zu leben.

 

Das Christival kommt 2022 nach Erfurt. Vorsitzender Karsten Hüttmann und Projektleiter Chris Pahl. (Foto: Christival)
Das Christival kommt 2022 nach Erfurt. Vorsitzender Karsten Hüttmann und Projektleiter Chris Pahl. (Foto: Christival)

Das Christival 2022 findet in Erfurt statt. Das gibt der Vorbereitungskreis  heute bekannt. „Die gute Erreichbarkeit, die Erfahrung der Messe mit christlichen Veranstaltungen und eine große Offenheit der Christen und Kirchen in ihrer Stadt präsent zu sein sprechen für Erfurt“, so der Christival-Vorsitzende Karsten Hüttmann.  Ziel ist es, junge Christen zwischen 14 und 24 Jahren im christlichen Glauben zu stärken und sie zu ermutigen, diesen in Kirche und Gesellschaft zu leben.

 

ERF Medien ist Teil dieses Christivals und hat mit Chris Pahl gesprochen, dem Projektleiter und Pressesprecher von Christival 2022.
 

ERF Medien: Herr Pahl, was ist überhaupt das Christival?

Chris Pahl: Das Christival ist der größte Jugendkongress im deutschen, christlichen Bereich. Ulrich Parzany hat es 1976 zusammen mit einigen Freunden gegründet. Zuletzt hat es 2016 in Karlsruhe stattgefunden, jetzt steht das nächste Christival an. Und es wird wieder eine Mischung sein aus Gottesdiensten, Seminaren, Workshops, Spiel und natürlich Musik, also ein buntes Programm. Und das Besondere ist, dass 50 verschiedene Kirchen, Werke und Vereine dahinter stehen. Es ist also eine große Allianz, die das Christival alles sechs Jahre veranstaltet.
 

ERF Medien: Mit welcher Teilnehmerzahl rechnet das Christival?

Chris Pahl: Wir hatten in Karlsruhe um die 13.000 Teilnehmer. Das ist die Größenordnung, die wir wieder anpeilen. Es dürfen aber auch noch ein paar mehr werden.
 

ERF Medien: Jetzt die spannende Frage: Wo wird es stattfinden und warum dort?

Chris Pahl: Wir haben ein Jahr lang mit mehreren Orten verhandelt, mit den Städten, mit den Messen, mit den Kirchengemeinden. Und jetzt bin ich auf dem Weg nach Erfurt, das ist der Austragungsort, den wir heute verkünden werden. Hier gingen die Türen für uns am weitesten auf.

Es war natürlich ein Prozess aus abwägen, diskutieren und bitten. Wir haben gemerkt: In Erfurt haben die Messe, die Stadt und die Kirchen und Gemeinden Lust auf das Christival, sodass wir uns zusammen mit den Mitgliedern des Vereins für diesen Ort entschieden haben. Damit haben wir uns auch bewusst den Osten Deutschlands ausgesucht. Ich lebe ja selber hier und man ist als einzelner Christ schon ein Exot. Und wenn es dann 13.000 werden, dann wird das die Stadt auf jeden Fall bewegen und wir werden Menschen neugierig machen – was ja auch ein Ziel des Christival ist.
 

ERF Medien: Es gibt also eine breite Unterstützung von Kirche und politischer Gemeinde vor Ort?

Chris Pahl: Genau, wir treffen heute den Oberbürgermeister, einige Vertreter der evangelischen Kirche, auch von der katholischen Kirche bekommen wir Unterstützung. Der Ministerpräsident hat ein Grußwort geschickt. Wir merken also, da gibt es eine große Offenheit, viele junge Christen in Erfurt willkommen zu heißen.
 

ERF Medien: 2022 ist ja noch weit hin - was muss in den nächsten drei Jahren passieren?

Chris Pahl: Wir werden vor Ort eine Geschäftsstelle gründen, außerdem entsteht das Christival sehr stark in Arbeitskreisen. Das heißt von den 50  Trägervereinen und –kirchen werden Leute verschiedene Teile des Programms entwickeln. Wir bauen die Öffentlichkeitsarbeit auf. Und wir müssen Spender gewinnen, denn das Christival wird zur Hälfte aus Spenden finanziert. Es gibt als viel zu tun in den nächsten Jahren, aber wir haben richtig Lust drauf.
 

ERF Medien: Herzlichen Dank!


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