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Glaube und Denken: keine Widersprüche

Konferenz lädt zum Brückenschlag von Naturwissenschaft und Theologie.

 

 

Fasziniert haben ihn schon immer die Fächer Biologie und Physik. Studiert hat Fabian Mederacke dann aber doch Theologie. Für ihn kein Widerspruch. Der angehende Pfarrer entdeckt Zeichen Gottes mitten in der Natur, „im ganz Kleinen: wie die DNA funktioniert. Außerdem fasziniert mich das Zusammenspiel der Organe oder das Immunsystem . Da sage ich: Wahnsinn!“
 

Viele Naturwissenschaftler sind Christen

Fabian Mederacke (Foto:ERF Medien)
Fabian Mederacke (Foto:ERF Medien)

Fabian Mederacke sieht dahinter einen Schöpfer, der sich das alles ausgedacht hat. Und gleichzeitig weiß er: Diese Sichtweise teilen lange nicht alle. Mederacke will deshalb das Gespräch zwischen beiden Seiten intensivieren, lädt ein zu einer Konferenz am 9. März unter dem Titel „Begründet Glauben“ nach Puschendorf bei Nürnberg. Willkommen sind „die einen die sagen: Ich glaube noch gar nicht. Die, die bisher dachten: Also entweder ich bin Naturwissenschaftler oder ich glaube an Gott.“ Mederacke wie: „Es gibt viele Naturwissenschaftler, die sind auch Christen.“

Die sind natürlich auch da bei der Konferenz. Es gibt Vorträge über die Glaubwürdigkeit der Bibel und über die Frage: Macht ethisches Handeln überhaupt Sinn, wenn ich von vorneherein die Existenz Gottes ausschließe? Themen , die auch durchaus für die spannend sind, die sagen: Gerade weil ich mit Gott unterwegs bin, schalte ich meinen Kopf nicht aus.

Glaube und Denken sind keine Widersprüche. Beides ergänzt sich. Und gleichzeitig ist es so, dass das Nachdenken über diese Welt eben nicht in jedem Fall zur Anerkenntnis eines Schöpfers führt. Die Vertreter beider Positionen sollen ein Podium haben auf der „Begründet glauben“-Konferenz. Mederackes Wunsch: „Das schöne ist, wenn diese beiden Weltanschauungen respektvoll miteinander umgehen können.“
 

Keine einfachen Antworten

Eins wird es auf keinen Fall geben: einfache Antworten oder Botschaften nach dem Schema: Das musst du halt glauben. Fabian Mederacke sagt über seine Entdeckungsreise in der Welt der Wissenschaft: „Ich habe gemerkt, dass es auf komplexe Fragen auch komplexe Antworten gibt. Ich habe mich auf den Weg gemacht und gemerkt: Christen haben tragfähige Antworten auf die Fragen nachdem Miteinander von Glauben und Naturwissenschaft.“
 

Anmedlungen zur Konferenz am 9. März 2019 oin Pschendorf bei Nürnberg sind kutzfristig hier möglich.


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