Gebetsbrief Zentralasien Lesezeit: ~ 3 min

Die Unerreichten erreichen

Ein neuer Sender für Zentralasien soll noch mehr Menschen das Evangelium bringen. Beten Sie mit für das Projekt „Seidenstraße“.

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier.


Liebe Gebetsfreunde,

„Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!“ (Römer 10,15b). Diese Worte des Apostels Paulus erinnern uns daran, wie wichtig es ist, das Evangelium an Orte zu bringen, an denen es noch nicht gehört wurde. „Wir brauchen Beine“, sprich: Transportmittel, um die freudige Heilsbotschaft zu überbringen. Der Apostel Paulus und viele andere gingen über staubige Straßen von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, damit die Menschen hörten, dass sie durch den Glauben an Jesus Hoffnung auf ewiges Leben haben. Die Römer bauten Straßen für ihre Armeen und den Handel. Die Missionare gingen mit der guten Nachricht auf diesen Straßen zu den Menschen.

Die gute Botschaft für die Menschen entlang der Seidenstraße

Durch die Länder Zentralasiens wurde die sogenannte Seidenstraße gelegt. Der Name „Die Große Seidenstraße“ entstand, weil man Seide − eine Kostbarkeit jener Tage − über diese Straßen in den Westen transportierte. Am Ende des 2. Jahrhunderts vor Christus entstanden diese legendären Handelsstraßen, die Asien und Europa zusammenbrachten. Es wäre jedoch falsch, die Bedeutung der Großen Seidenstraße ausschließlich auf den Seidenhandel zu reduzieren. Ihre Rolle war viel größer, denn die vorüberziehenden Karawanen brachten nicht nur verschiedene östliche und westliche Waren, sondern sie brachten auch geistige Werte und religiöse Vorstellungen mit. Die Große Seidenstraße begann in Rom, überquerte das Mittelmeer, führte durch Syrien über Mesopotamien, den Nordiran und von da aus zu den Oasen Zentralasiens und weiter nach China.

Bild: TWR

In unserer Arbeit für Zentralasien sind wir damit beschäftigt die beste Botschaft unter den Völkern entlang der „Großen Seidenstraße“ zu verbreiten. Jahrhundertelang waren diese Länder ohne das Wort Gottes in der jeweiligen Muttersprache. Erst nach dem Zerfall der Sowjetunion sind nationale Gemeinden entstanden. Diese Gebiete sind nicht nur aufgrund geografischer Gegebenheiten (Wüsten, weite Entfernungen und hohe Berge) schwer erreichbar. Auch die Möglichkeiten, das Evangelium zu verbreiten, sind sehr eingeschränkt.

Neuer Sender für Zentralasien ab Januar 2019

Doch das Evangelium dahin zu bringen, wo es noch nicht gehört wurde, bleibt unser Auftrag! Und wie zur Zeit des Apostels Paulus benötigen wir „Beine“, also Transportmittel. Heute sind es die Radiowellen von Sendestationen sowie andere technische Instrumente. Zusätzlich zu den bestehenden Möglichkeiten arbeitet TWR seit einiger Zeit an einem neuen Projekt, das wir „Seidenstraße Projekt“ nennen. Ein zusätzlicher Sender wird es uns ermöglichen, das Evangelium in die abgelegenen Orte der weiten Steppen und in viele Großstädten der Region zu bringen – und zwar direkt in die Häuser der Menschen.

Ab Januar 2019 soll der Sender seinen Betrieb aufnehmen. Aber dieses Projekt ist nur möglich, wenn Gott, der diese Tür geöffnet hat, das Projekt weiter segnet. Es bleibt eine Herausforderung. Die Christen vor Ort gestalten die Radiosendungen und viele von ihnen erleben dabei Verfolgung und Schwierigkeiten. Doch durch die Sendungen können sie ihren Völkern von Jesus erzählen und dabei quasi, in ihre Häuser hineingehen. Es ist ein Vorrecht, das Evangelium den Völkern entlang der „Großen Seidenstraße“ zu bringen. Um diesen großen Auftrag zu bewältigen, brauchen wir Gebetsunterstützung. Daher bitte beten Sie mit für unsere Arbeit in Zentralasien und speziell für dieses neue Projekt!

Ihr Willi Epp


Gebetsanliegen:

  1. Beten Sie dafür, dass alle Hindernisse bei der Umsetzung des „Seidenstraße Projekts“ beseitigt werden.
  2. Beten Sie dafür, dass die Teams die Produktion zusätzlicher Sendungen für das „Seidenstraße Projekt“ gut bewältigen.
  3. Beten Sie dafür, dass die Menschen der Region schnell auf den Sender aufmerksam und zu beständigen Hörern werden.
  4. Beten Sie dafür, dass Gott die Sendungen mit seinem Segen begleitet und Menschen durch die Sendungen die Wahrheit begreifen.

Kommentare

Von Angelika O. am .

Ganz ganz sehr interessant!


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