Armut Lesezeit: ~ 2 min

Der Mann hinter „Weihnachten im Schukarton“

Robert Tepaß kennt Armut aus eigener Erfahrung

In strahlende Kinderaugen schauen, wenn unterm Weihnachtsbaum die Geschenke ausgepackt werden – es gibt wohl kaum etwas Schöneres! Die christliche Initiaitive „Geschenke der Hoffnung“ ruft auch in diesem Jahr dazu auf: Packen Sie bereits jetzt einen Schuhkarton voll kleiner Geschenke. Sie machen damit ein Kind glücklich, das vielleicht noch nie an Heiligabend ein eigenes Paket bekommen hat. Doch wer sind die Menschen, die bei „Geschenke der Hoffnung“ im Hintergrund mitarbeiten?

Robert Tepaß sorgt dafür, dass das Päckchen sicher und rechtzeitig zur Bescherung sein Ziel erreicht. Er organisiert über 5.000 Sammelstellen in Deutschland, koordiniert die Transporte per Laster unter anderem in die Ukraine, nach Serbien, Montenegro und in die Mongolei.

Das Engagement ist Herzensache

Tepaß‘ Engagement ist Herzenssache. Er selbst weiß, was Armut bedeutet, ist in Rumänien geboren und aufgewachsen. „Wir haben, seitdem ich mich erinnern kann, in einem Zimmer gewohnt mit vier Brüdern und zwei Schwestern. Wir haben nie wirklich viel Geld gehabt, um zu essen. Wir haben die Klamotten, die unsere älteren Gecshwister getragen haben, immer weiter reichen müssen. Ich kann mich nicht an einen Familienurlaub erinnern.“

Rückblickend hätte Robert Tepaß gerne ein Weihnachtsgeschenk in dieser Situation bekommen. Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton von  „Geschenke der Hoffnung“ setzt genau dies um. Und dabei geht es um viel mehr als den rein materiellen Wert.

„Zum einen ist es ein Geschenk. Spielsachen, Süßigkeiten, da freut sich jedes Kind drüber. Ich glaube, für mich wäre der Gedanke unglaublich gewesen, dass sich jemand, der mich gar nicht kennt, die Mühe macht und mir ein Geschenk packt.

Das Wichtigste ist die Wertschätzung

Viele der Weihnachtsgeschenke werden gut gehütet. Manche Erwachsene erzählen heute noch davon, wie sie einmal von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ profitiert haben. Wie Sie ein in Geschenkpapier eingeschlagenes Päckchen erhalten haben – und wie das ihr Leben verändert hat. Tepaß ist überzeugt: „Wertschätzung ist das Wichtigste, was ein Kind in seiner Entwicklung braucht.“

Richard Tepaß hatte selbst diese Wertschätzung nicht bekommen. Seine Konsequenz daraus: Er setzte alles daran, wohlhabend zu werden, machte eine steile Karriere im US-amerikanischen Bankgewerbe. Das hätte ihn beinahe seine Gesundheit gekostet. Bis er erkennt: Gott hält für ihn als Christ mehr bereit. Heute hat Tepaß einige Tausend Euro im Monat weniger auf dem Girokonto, darf Kindern allerdings Weihnachtsfreude bereiten – und ist selbst dabei glücklich. „Die Gewissheit, dass wir ein ewiges Leben haben, kann man nicht mit Gold aufwiegen. Und das ist motiovierend!“


Sie möchten auch bei der Aktion mitmachen? Hier finden Sie alle Informationen zu „Weihnachten im Schuhkarton“.


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