Zur aktuellen Lage

Die Saat der Angst

Was wir als Christen jetzt tun müssen.

Nizza, Würzburg. München. Reutlingen. Ansbach. Diese Reihe von Städten steht seit zwei Wochen für einen Pfad der Angst. Gelegt von Attentätern, Amokläufern, Beziehungstätern, Islamisten. Soweit man das überhaupt auseinander halten kann. Soweit diese Unterscheidungen überhaupt eine Rolle spielen. Sie spielen keine Rolle für die Getöteten, Traumatisierten, Schwerverletzten. Sie spielen kaum eine Rolle für uns, die wir über die Medien atemlos Anteil haben. Sie spielen leider keine Rolle für alle, die schlimme Ereignisse für politische Zwecke, für Hass oder Unversöhnlichkeit benutzen.

Unsere Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Die Überschrift dieses Sommers ist Angst. Und die Saat der Angst ist vielfältig: Ohnmacht, Wut, Panik, Aktionismus, Hass, Unversöhnlichkeit, Rückzug ins Belanglose, die Sucht nach einfachen Lösungen oder einem starken Mann.

Nichts davon wird uns wirklich weiter helfen.

Auch Christen sind nicht frei von Angst und ihrer Saat. Jesus hat das seinen Nachfolgern einmal offen ins Gesicht gesagt: „In der Welt habt ihr Angst...“. Ja, da hat er Recht. Wir haben Angst. Ich habe Angst.

Aber ich weiß auch, dass Gott seine Menschen in einer aus den Fugen geratenen Welt nicht im Stich lässt. Nicht Ohnmacht, Aggression oder Panik werden unsere Angst überwinden, sondern dass Gott uns nicht im Stich lässt. „In der Welt habt ihr Angst“, hat Jesus gesagt, und weiter: „...aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“. Gott sei Dank wird am Ende nicht die Angst siegen, sondern die Hoffnung.

In diese Tagen des Schreckens, in eine Welt, die aus den Fugen geraten scheint, können wir als Christen etwas hineintragen, dass unsere Welt sich nicht selbst geben kann: Hoffnung. Das ist unsere Aufgabe als Christen. Das ist unser Beitrag. Um es mit dem Apostel Paulus zu sagen: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Das hilft uns allen wirklich weiter. Deshalb lasst uns darum beten - für alle Betroffenen und Angehörigen. Für alle, die Angst haben und verunsichert sind. Für die Sicherheitskräfte und alle, die Verantwortung tragen in Politik und Medien. Für alle, die sich in Zynismus flüchten oder Unversöhnlichkeit ausbreiten. Für alle, die unter Generalverdacht geraten oder zum Sündenbock gemacht werden.

Kraft, Liebe und Besonnenheit inmitten einer Welt der Angst - das ist es, was Gott uns als Christen gibt. Das ist es, wofür wir als Christen jetzt beten müssen - für alle Menschen. Das ist es, was unser Land jetzt braucht.


Kommentare

Von Christoph S. am .

Herrn Dechert möchte ich aus allertiefstem Herzen widersprechen.
Es handelt sich bei der Flüchtlingskrise um ein Täuschungsmanöver um durch Chaos, Bürgerkrieg, Zusammenbruch der Sozialsysteme die NWO zu installieren,vergl. Buch Daniel und Buch der Offenbarung. Die "Flüchtlinge" sind keine, da mehrfach durch sichere Drittstaaten gereist, was einen Rechtsbruch der Genfer Konvention, Schengenabkommen und Grundgesetz darstellt.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde aus inhaltlichen Gründen von der Redaktion gekürzt.

Von Manfred G. am .

danke für den Beitrag, kürzlich hatten wir eine ökumenische Andacht genau mit diesem Thema.
Weitergeführt haben mich ihre Zeilen.

Von Wolfgang am .

Vielen Dank für Ihre Worte, Herr Dechert. Der Gewalt dieser Tage haben wir die vom Herrn geschenkte Liebe entgegen zu setzen. Das sein Reich komme, gegen allen Augenschein, darum dürfen wir bitten.

Von Gast am .

Richtig! Gott lässt die seinen nicht im Stich, aber viele die sich Christen nennen, kennen Gott überhaupt nicht, und sie gehorchen auch nicht seinem Geist. Wenn eine Flamme zertreten wird kann sie sich nicht ausbreiten.

Von Anita am .

Danke für diese Ermutigung, Herr Dechert. Mehr den je dürfen wir jetzt unser Gebet nicht vernachlässigen. Jesus Christus ist der Sieger. Er ist unsre Zuflucht in Allem.

Von waltraud am .

Danke für den Beitrag, ja Jesus hat es selbst gesagt, dass wir Angst haben werden - aber uns auch an ihn wenden dürfen. Wenn wir auf die verfolgten Geschwisster schauen, können wir viel von ihnen lernen wie sie in Angst und Schrecken dennoch an Jesus festhalten. Das schon seit Jahren und die Situation ist schlimmer als bei uns . Aber wir haben eine mächtige Hilfe von Gott bekommen , das Gebet. Das dürfen und sollen wir einsetzen.

Von Inge J. am .

Danke, ERF, unsere Aufgabe ist BETEN, und darüber DANKEN für den Frieden, den wir noch haben. Jesus Christus, der HERR der Welt hat uns einen Auftrag gegeben, der leider vielfach vergessen wurde: Mt. 28, 19+20; Mk. 16, 15+16; Lk. 24, 46-49. Diesen Auftrag sollten wir ausführen und in den Schulen biblischen Unterricht geben, wenn schon Islam-Unterricht gefordert wird. Und die geistlichen Führer in den Kirchen sollten nicht zanken, ob die Schrift so übernommen werden kann, wie es im Urtext steht mehr

Von Kater am .

Wir, das Volk Gottes MUß endlich auf die Knie gehen und von Herzen Buße tun und umkehren von ihren bösen Wegen!!

Von Gabi am .

Gestern Abend habe ich lange nach diesem mutmachenden Wort gesucht und es dann erleichtert in 2. Tim. 1,7 gefunden. Auch heute ging es mir häufig durch den Kopf, wie schön, es hier wieder zu lesen. Danke !

Von Brigitte B.-H. am .

Ich habe auf einer mehrjährigen Pilgerreise ohne Netz und doppelten Boden gelernt auf Gott zu vertrauen, alle Ängste zu durchleben und überwinden, immer wieder tief in mir die Quelle der Liebe, der Kraft und der Geborgenheit in Gott zu spüren. Gott lebt ja mitten in unserem Herzen, Jesus auch. Was ich damit sagen will, ist, dass wir Christen in JEDEM Moment unseres Lebens, in jeder Situation die Wahl haben, auf was wir uns ausrichten, wohin wir blicken, wem und was wir Energie geben. Ich bete mehr

Von Else K. am .

Danken möchte ich Br. Dechert für die Saat der Ermutigung und den Aufblick auf JESUS.
Möge JESUS weiterhin selber DER Mutmacher durch Sein Wort sein und bleiben. ER ist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel. Laßt uns aufblicken auf JESUS, ER lebt!

Von Conny D. am .

Vielen Dank für diese aufmunternden und mutmachenden Worte. Wenn wir Christen fest zusammenstehen und wirklich auf Gott vertrauen, wird er uns halten und bewahren. Wir dürfen nicht vergessen, Gott hat einen Plan mit und für uns und dieser soll und wird sich erfüllen. Denn sein Wille geschehe.

Von Nicole K. am .

Leider sind aber genau solche Zeiten in der Bibel prophezeit und es wird noch schlimmer werden! Frieden werden wir erst wieder finden wenn Jesus zurück kommt!

Von Nicole K. am .

Leider sind aber genau solche Zeiten in der Bibel prophezeit und es wird noch schlimmer werden! Frieden werden wir erst wieder finden wenn Jesus zurück kommt!

Von Karin B. am .

Ich danke Herrn Dechert für seine Ausführungen. Es tut sehr gut, an Christi Wort erinnert zu werden und auch, im Gebet unsere Angst, unsere Wut und unser Misstrauen gegenüber den "Fremden" Gott zu übergeben. Ich bin zuversichtlich durch Ihn! Mögen wir uns nicht der teuflischen Macht ergeben sondern vertrauensvoll von Gottes Händen aufgefangen werden. Christi Liebe hat uns gezeigt, welche Kraft sie offenbart - selbst über den Tod hinaus!


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