Interview

Islam - eine Gefahr für uns?

Wertvolle Tipps, wie man mit Muslimen ins Gespräch kommt.

Durch die Flüchtlingskrise kommen viele Muslime nach Deutschland. Das weckt Ängste – gerade auch bei Christen. Doch es gibt keinen Grund, Muslimen gegenüber befangen zu sein, ist Islamexperte Roland Denner überzeugt. Im Interview mit Theresa Folger erklärt er, wie man mit Muslimen ins Gespräch kommt und welche Stolpersteine es dabei gibt.

Roland Denner leitet den deutschen Zweig der Organisation „ReachAcross“ und setzt sich für die Verständigung mit Muslimen ein. ReachAcross bietet eine kostenlose Broschüre mit dem Titel „Muslimen begegnen“ an. Diese können Sie unter www.reachacross.de herunterladen oder kostenlos bestellen. 

ERF Medien: Herr Denner, Sie sind Islamexperte und engagieren sich für die Begegnung von Christen und Muslimen. Ich bin gegenüber Muslimen oft befangen. Warum ist das bei Ihnen anders?

Roland Denner: Ich habe zwölf Jahre lang in einem muslimischen Land gelebt. Dort habe ich Muslime als Freunde erlebt. Wir haben gemeinsam gelacht, gemeinsam gefeiert und auch gemeinsam getrauert. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir Muslime vor allem als Menschen sehen, als Geschöpfe Gottes. Es geht darum, Leben zu teilen und wegzukommen von den Klischees, die wir vielleicht haben.

ERF Medien: Im letzten Jahr sind viele Flüchtlinge mit muslimischem Hintergrund nach Deutschland gekommen. In den Medien wird deutlich, dass vielen deutschen Bürgern unbehaglich ist bei dem Gedanken, dass immer mehr Muslime kommen. Wie geht es Ihnen damit?

Roland Denner: Manche Ängste kommen daher, dass wir wenig persönliche Begegnungen mit Muslimen haben. Durch distanzierte Medienberichte entsteht ein Bild, das wir leicht auf jeden Menschen übertragen, den wir der Kategorie „Muslim“ zuordnen. Wenn ich aber zu Gast in einem muslimischen Haus war, wenn ich gemerkt habe, dass ich Muslimen vertrauen kann, wird mein Bild differenzierter. Dann stelle ich fest, dass Muslime unterschiedlich geprägt sind.

„Christen sind respektlos!?“

ERF Medien: Laut einer Studie kennen die wenigsten Muslime überhaupt einen Christen. Warum herrscht da so wenig Verständigung untereinander?

Roland Denner: Es ist von beiden Seiten her ein belastetes Verhältnis. In der christlichen Missionsarbeit hat man oft gesagt: „Muslime kann man nicht erreichen.“ Das ist ein falscher Pessimismus, denn Jesu Auftrag an uns ist, jedem Menschen von ihm zu erzählen. Muslime wiederum setzen das Christentum oft mit der westlichen Welt gleich. Daraus schließen sie, dass die christliche Religion eine respektlose Religion ist. Sie hat keinen Respekt vor Gott, vor Intimität, vor alten Menschen oder vor Fremden – das könnte man jetzt beliebig fortsetzen.

ERF Medien: Sind diese Annahmen der Grund, dass sich manche Muslime in Deutschland vom Rest der Gesellschaft abschotten?

Roland Denner: Es gibt definitiv das Phänomen, dass Muslime in Deutschland konservativer und strenger leben als sie das in ihrem Herkunftsland getan hätten. Sie fürchten, vereinnahmt zu werden von dieser Respektlosigkeit und dieser Unmoral.

„Viele Muslime wollen in Frieden ihre Religion ausüben“

ERF Medien: In letzter Zeit haben islamistische Terroranschläge stark zugenommen. Viele Muslime distanzieren sich von der Gewalt und meinen, das hätte mit ihrer Religion nichts zu tun. Woher haben die Islamisten ihre Überzeugungen, wenn nicht aus dem Koran? 

Roland Denner: Das ist ein schwieriges Thema. Die Aussage „Die Extremisten haben nichts mit dem Islam zu tun“ lässt sich nicht halten. Denn die Attentäter berufen sich auf ihre Schriften und auf das Vorbild ihres Propheten. Muslime gehen jedoch mit den Gewaltaufrufen im Koran unterschiedlich um. Viele Muslime wollen nicht, dass ihre Religion andere in Gefahr bringt, sondern sie wollen in Frieden ihre Religion praktizieren. Gerade auch Menschen, die aus ihrer Heimat herausgerissen wurden oder Familienangehörige verloren haben.

ERF Medien: Ist der Islam dennoch eine Gefahr für Deutschland?

Roland Denner: Der Islam mit seiner Sicht von Menschenrechten und von Religionsfreiheit ist tatsächlich gefährlich, das ist ganz klar. Wir dürfen den Islam nicht naiv sehen. Die Kairoer Erklärung von 1990 definiert die Scharia als einzige Grundlage der Menschenrechte. Das schließt viele Rechte aus, die der Rest der Welt als verbindlich ansieht. Zum Beispiel verneint der Islam das Recht des Menschen, seine Religion zu wechseln. Das ist gefährlich und das muss man thematisieren. Trotzdem müssen wir uns fragen: Ist der Islam eine reale Gefahr für Deutschland? Haben wir nicht ein rechtstaatliches System, das dem standhalten kann? Ich würde mich sehr davor hüten, Muslime generell als Gefahr zu sehen und zu ihnen auf Distanz zu gehen.

„Muss ich mich mit Menschen auseinandersetzen?“

ERF Medien: Sie engagieren sich für die Begegnung von Christen und Muslimen. Aber bin ich denn verpflichtet, mich als Christ mit Muslimen auseinanderzusetzen?

Roland Denner: Die Frage ist doch: Muss ich mich mit Menschen auseinandersetzen? Als Christ sollten wir Menschen generell wahrnehmen, egal welchen Hintergrund sie haben. Klar muss sich jeder überlegen, wo seine Prioritäten sind. Trotzdem sollten wir nicht um eine Menschengruppe einen großen Bogen machen. Vor allem deshalb, weil Muslime von uns Christen in der Vergangenheit sehr vernachlässigt wurden.

ERF Medien: Viele Muslime stammen aus einer schamorientierten Kultur, in der ganz andere Werte wichtig sind als bei uns. Worauf kommt es beim Gespräch mit Muslimen an?

Roland Denner: In der Begegnung mit Muslimen sind die gleichen Dinge wichtig wie bei anderen Menschen auch. Dass man sich interessiert, dass man fragt, wie es dem anderen geht und was ihn beschäftigt. Wenn ich Respekt vor anderen Menschen habe und sie mir etwas bedeuten, kann ich dennoch kulturelle Fehler machen. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass für Muslime die persönliche Ehre sehr wichtig ist. Die offensive Art unserer westlichen Kultur empfinden Muslime als respektlos. Daher ist es kontraproduktiv, mit einem Muslim über Religion zu diskutieren und ihn argumentativ in die Ecke zu drängen. Besser ist es, Geschichten zu erzählen und damit Aspekte des christlichen Glaubens deutlich zu machen.

„Ich kann Muslimen nicht verschweigen, was Jesus für sie getan hat“

ERF Medien: Muslime glauben ebenso wie Christen an einen monotheistischen Gott. Kann ich da an bestimmte Gemeinsamkeiten anknüpfen?

Roland Denner: Ein großer Vorteil ist: Mit Muslimen herrscht grundsätzlich Einigkeit über die Existenz eines Gottes. Auch Muslime glauben, dass Gott die Welt und alle Menschen erschaffen hat. Sie glauben, dass Allah sie eines Tages für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen wird und dass es gut ist, Gott zu gehorchen. Ein großer Unterschied liegt aber darin, wie wir manche Begrifflichkeiten verstehen. Da können schnell Missverständnisse entstehen. Zum Beispiel beginnen die meisten Kapitel des Korans mit den Worten ‚Im Namen Allahs, des Barmherzigen‘. Doch diese Barmherzigkeit wird im Islam nicht jedem gewährt. Die Allmacht Gottes ist so ein wichtiger Aspekt der muslimischen Theologie, dass Gott immer frei sein muss zu tun, was er will. Deshalb haben Muslime keine Heilsgewissheit. Als Christen glauben wir hingegen, dass Jesus für unsere Schuld gestorben ist, um uns mit Gott zu versöhnen. Auf diese Zusage können wir unser Leben bauen.

ERF Medien: Jesus spielt im Islam ja auch eine große Rolle – allerdings nur als Prophet. Wie kann ich das Gespräch darauf bringen, was Jesus für mich als Christ bedeutet?

Roland Denner: Das ist ein sensibles Thema, weil Muslime sich Jesus unmöglich als Gottes Sohn vorstellen können. Damit ist die menschliche Vorstellung verbunden, dass Gott mit einer Frau Geschlechtsverkehr hatte und auf diese Weise einen Sohn gezeugt hat. Deshalb sollte ich ein Gespräch über Jesus nicht am Thema Gottessohnschaft aufhängen. Besser, ich erzähle, was Jesus alles getan hat. Er hat Autorität Sünden zu vergeben, er hat Autorität Naturgewalten zu befehlen, er erkennt die Gedanken von Menschen. Darin wird deutlich, dass Jesus nicht nur Mensch und Prophet gewesen sein kann. So kann ich die Göttlichkeit Jesus indirekt vermitteln.

ERF Medien: Laut der Scharia dürfen Muslime den Glauben nicht wechseln. Bringe ich sie da nicht in Bedrängnis, wenn ich von Jesus erzähle? 

Roland Denner: Doch – und das ist eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt. Dennoch hat Gott in Jesus so etwas Einzigartiges getan, dass wir es den Muslimen nicht verschweigen können. Die Erlösung durch Jesus ist relevant für jeden Menschen und für die ganze Welt. Wir müssen hier auch darauf bestehen, dass es ein Menschenrecht ist, eine religiöse Überzeugung abzulegen oder zu ändern. Das muss auch für Muslime gelten.

ERF Medien: Vielen Dank für das Gespräch.


Das ganze Interview mit Roland Denner können Sie hier nachhören.


Kommentare

Von Die Redaktion am .

Wir freuen uns sehr über regen und intensiven Austausch unserer User. Wir bitten allerdings darum, von unsachlichen und persönlichen Angriffen abzusehen. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung. So lange sie nicht demokratischen bzw. christlichen Grundlagen und Vorstellungen widerspricht, sind persönliche Angriffe oder das Einfordern von wie auch immer gearteten Einforderungen fehl am Platz. Bleiben wir alle bei der Sache und respektieren wir unser Gegenüber als Gesprächspartner, nicht als mehr

Von Libby am .

@Pfaelzer: Schon eine vieldeutige und recht verwegene Antwort von jemandem, der viel von anderen verlangt << ich wünsche mir nur, dass Sie die Arbeit derer, die Mission unter Muslimen tun, nicht schlechtreden. Das wäre schon was, und verlangt nichts Aktives. Im Übrigen schulde ich niemandem (außer Gott) Rechenschaft über Zeit und Finanzen, die ich seit 2013 dafür aufgewendet habe

Von Pfaelzer am .

Schon eine vieldeutige und recht verwegene Antwort von jemandem, der viel von anderen verlangt, aber selbst offensichtlich doch nicht so viel abzugeben bereit ist. Ich vermute, mehr als "Diskurs" wird es auch nicht sein. Leute, die sich auf Kosten anderer engagieren, haben wir bereits genug. Wer öffentlich jeden gleich als braun diffamiert, der sollte auch öffentlich über sein sogenanntes Engagement sprechen. Und wenn als Antwort kommt, "ich bin im Diskurs drin", dann kann man schon davon ausgehen, dass es nicht so doll mit dem eigenen Engagement ist.

Von Libby am .

@Pfaelzer
für eine detaillierte Aufstellung erfragen Sie bitte meine E-Mail Adresse von ERF, da ich Ihnen öffentlich keine Rechenschaft schuldig bin. Sollten Sie jedoch ernsthaftes Interesse am muslimisch-christlichen Dialog und meinen kontakten haben, bitte ich um eine ernstgemeinte E-Mail.

Von Pfaelzer am .

"Ja ich bin im Diskurs mit drin,..." Das war nicht die Frage, Libby. Ich habe gefragt, wie Sie sich engagieren und was Sie es sich kosten lassen an Zeit, Kraft und Eigentum.

Von Pfaelzer am .

Hallo asaph. Wie kommen Sie zu der Behauptung, die AFD will nicht auf dem Boden des Rechtsstaats agieren. Die etablierten Parteien befinden sich schon lange nicht mehr auf dem Boden des Rechtsstaats. Es gibt fast kein Gesetz, das in den letzten Jahre bei entscheidenden Fragen nicht gebrochen wurde, sei es der Mastricht Vertrag, das Schengen oder Dublin-Abkommen, die EZB-Richtlinien, das Grundgesetz.

Von asaph am .

Sehr guter Beitrag - und nicht so pauschlisierend.
Eine Anmerkuung zu:
"...Haben wir nicht ein rechtstaatliches System, das dem standhalten kann? ..."
Dies kann man nicht mehr einfach so mit Ja beantworten, wie z.B. vor 30 Jahren unter der Ära Brandt und Schmidt.
Deshalb hat die AfD ja auch so einen überwältigenden Erfolg, weil Sie die Frage mit Nein beantworten will und als Alternative, aber nicht mehr auf Boden des Rechtstaats, agieren will. Und das funktioniert unwahrscheinlich gut. Ich mehr

Von Libby am .

Ja ich bin im Diskurs mit drin, sowohl in Deutschland als auch im muslimischen Ausland. Bemerkung am Rande: Eine muslimische Bekannte von mir in Deutschland erlebte auf der Arbeit ständig unnötige Provokationen wegen ihrer Religion. Ich finde das unchristlich und unfair.

Von Pfaelzer am .

Libby, ich nehme mal an, dass Sie in dieser Sache sehr aktiv sind und bei vielen Missionseinsätzen unter Muslimen sehr engagiert sind, ebenso wie in der Flüchtlingshilfe. Vermutlich haben Sie schon einen Teil Ihres Hauses zur Verfügung gestellt.

Von Libby am .

@ Pfaelzer
Lesen Sie ruhig mal die Seite vom Orientdienst. Angst vor dem Islam ist bei Mission unter Muslimen nicht nötig. Genausowenig sollten abfällige Bemerkungen gemacht werden über das, was der andere glaubt. Jesus z.b. ist auf die Samariterin auch nicht zugegangen mit den Worten: "Sagt mal seid ihr wahnsinnig, auf dem Garizimberg euren eigenen Opferkult aufzubauen?" Mission unter Muslimen ist eine sensible Sache, die Geduld erfordert und leider zu schnell in einen "jetzt sieh doch mal, dass ICH Recht habe" Diskurs abgleiten kann

Von Pfaelzer am .

Libby, ich stimme Ihren Aussagen zu 100 Prozent zu. Allerdings haben sie mit meinem letzten Post nichts zu tun. Der Islam ist - wie es ein ehemaliger Imam formulierte - eine teuflische Ideologie und ist damit eindeutig eine Gefahr.

Von Libby am .

@Pfaelzer
Ich denke jeder Christ weiß, dass der Islam nicht die Wahrheit lehrt und dass der politische Islam generell und schon gar in unserer Zeit nicht tragbar ist. Dem Autor des Artikels, dem Mitarbeiter von reachacross geht es aber um etwas anderes. Ich kann mich nur wiederholen! Sind Christen bereit, auf Muslime zuzugehen und sie erstmal als MENSCH zu sehen, der nicht schlechter ist als ich, sondern der genauso Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, Brot zum Essen und Liebe von Gott und mehr

Von Pfaelzer am .

Es geht nicht um Muslime, Libby, es geht um den Islam. Und der ist eine totalitäre Ideologie. Wer darin aufwächst, kann nichts dafür, es ändert aber nichts daran, dass es ein zerstörerisches System ist.

Von Libby am .

@ Pfaelzer
was tun Sie denn mit dem von Ihnen genannten Zitat? was ist denn Ihre persönliche Konsequenz? Muslimen weder das Evangelium noch Liebe entgegenbringen, weil sie Muslime und auch damit "schlechtere Menschen" sind?

Von Pfaelzer am .

Libby, der Artikel beantwortet die Frage an einer Stelle:
"Das ist ein schwieriges Thema. Die Aussage „Die Extremisten haben nichts mit dem Islam zu tun“ lässt sich nicht halten. Denn die Attentäter berufen sich auf ihre Schriften und auf das Vorbild ihres Propheten"

Von Libby am .

@Pfaelzer
ich habe es nicht falsch verstanden. Die Überschrift lautet "Islam - eine Gefahr für uns?" aber der Artikel beantwortet diese Frage mit einem Anliegen, das ich persönlich auch teile

Von Pfaelzer am .

Da haben Sie was nicht verstanden, Libby. Die Überschrift lautet "Islam - eine Gefahr für uns?"

Von Libby am .

Die Kommentare von "Pfaelzer" und "Das ist keine Antwort" gehen total am Anliegen des Artikels vorbei, welcher ist, Muslime zu gewinnen für Jesus Christus ... ich bin besorgt, weil zu wenige Christen dieses Anliegen haben, sie zu gewinnen und zu lernen, wie man mit ihnen über den Glauben redet

Von Das ist keine Antwort am .

Hier fehlt ein Argument, warum die genannten arabischen Länder keine Flüchtlinge aufnehmen. Warum? Unabhängig davon, ob es sich um die gleiche Glaubensrichtung handelt? Stattdessen werden von den reichen Glaubensbrüdern Hunderte von Moscheen finanziert, die in fast allen Fällen die Namen von islamischen Eroberern und Christenschlächtern tragen. Bitte informieren! Den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten beendet man nicht, indem man ihn importiert. Die Zahl basiert auf den vorläufig mehr

Von Wider allgemeine Unterstellungen am .

Nicht berücksichtigt wurde im letzten Kommentar, dass es zwischen Sunniten und Schiiten durchaus auch Spannungen gibt. Es ist also keinesfalls so, dass man einfach die eine Gruppe von Muslimen zu der anderen schicken kann (der Konflikt in Nordirland dürfte ein christliches Paradebeispiel sein). Zudem finde ich es schwierig, wie Sie mit Zahlen hantieren. Sie nehmen eine zahl von 90% Wirtschaftsflüchtlingen (woher kommt die Zahl?) und übertragen diese Zahl 1:1 auf muslimische Flüchtlinge. Das mehr

Von Pfaelzer am .

Die arabisch-islamischen Länder umfassen eine Fläche, die größer ist als Europa. Unter den Ländern sind viele, die wesentlich reicher sind als vergleichbare europäische Staaten. Warum also soll Europa die Masse der muslimischen Wirtschaftsflüchtlinge (etwa 90 Prozent aller Flüchtlinge!) aufnehmen, wo doch in den Golfstaaten und in Saudi-Arabien weitaus mehr Platz für die muslimischen Glaubensbrüder wäre? Hier könnten sie auch entsprechend ihrer „Religion des Frieden“, ihrer Sprache und ihrer mehr

Von Libby am .

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir, sagt der Hebräerbrief. Dies sollte auch den "besorgten" Christen beruhigen, in Bezug auf angebliche Islamisierung Deutschlands. Viel besorgniserregender als eine angebliche Islamisierung Deutschlands ist meiner Meinung nach
1. dass sehr wenige Christen sich bewusst mit Muslimen anfreunden wollen, um ihnen das Evangelium zu bringen und ein Stück leben mit ihnen zu teilen
2.viele Christen und auch Muslime denken, mehr

Von Pfaelzer am .

Lieber Andreas,
nicht berücksichtigt hast Du bei Deiner Berechnung, die hohe Geburtenrate der hier lebenden und noch nachkommenden Muslime und der ständige aggressive Machtausdehnungsdrang des Islam. Es gibt in dieser Hinsicht ganz andere Berechnungen. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass mehr Christen zum Islam konvertieren oder zum Atheismus als umgekehrt. Nach diesen Berechnungen ist es nur eine Frage von wenigen Jahrzehnten bis Muslime die Mehrheit in Deutschland bilden. mehr

Von Uschi F. am .

@Andreas: Schön, dass Sie so positiv denken. Aber, es sind viel mehr Flüchtlinge gekommen, als gemeldet sind. Und im allgemeinen bekommen Menschen aus diesen Ländern mehr Kinder. Es zeigt sich ja leider in den Asylunterkünften, dass da Muslime, die aus ihrer Heimat geflohen sind, wieder gegen Christen kämpfen. Sie sind eben nicht alle vor Krieg und Terror geflohen. Davon ab: es müssen ja nicht viele Extremisten sein. Schon eine nicht sehr große Zahl kann alle Andersgläubigen hier im Land mehr

Von Andreas am .

Ich kann die Sorge von Uschi F. nachvollziehen, doch ist diese unbegründet. Wenn in jedem Jahr so viele Muslime in unser Land fliehen wie im 2015, dann würde es etwa 100 Jahre dauern, bis sie in der Überzahl wären - vorausgesetzt, es gäbe unter ihnen keine einzige Bekehrung zum Christentum. Außerdem müssten all diese Muslime einen radikalen Islam vertreten, also etwas, wovor sie ja eigentlich geflohen sind. Schade, dass es immer wieder deutsche Extremisten gibt, die diese latent vorhandene mehr

Von Uschi F. am .

Ja, persönlich dürfen und sollen wir auch mit Muslimen reden, ihnen unseren Glauben bezeugen. Aber auf unser Land bezogen: der Islam ist eine große Gefahr. Es kommen fast nur Muslime als Flüchtlinge. Wir dürfen nicht nur an uns denken, sondern an unsere Kinder und Enkel. Wenn Muslime in der Überzahl sind, dann werden überall Christen verfolgt.

Von Libby am .

Ein wichtiger Aspekt für Christen, wenn sie mit Muslimen geistlich in die Tiefe gehen wollen im Gespräch, ist auch, wie wir als Christen mit dem Alten Testament umgehen. Denn dort gibt es Aussagen, denen man leicht nachsagen könnte, das Christentum sei gewalttätig, bzw. Gott würde dazu aufrufen. Tatsächlich findet mit Jesus ein total neuer Aspekt Einzug, der Gewalt ablehnt und Politik nicht in den Vordergrund stellt, sondern mitunter sogar völlig außen vor lässt. daher ist es auch Christen mehr


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