Gedanken zum Monatsspruch im November Lesezeit: ~ 2 min

Jesus baut

Warum die Ungerechtigkeit in der Welt ihn nicht aufhalten kann.

Junge Mädchen werden mit lukrativen Jobangeboten nach Deutschland gelockt und landen im Bordell als Sexsklavinnen. Kinder werden von Verwandten sexuell missbraucht und gehen traumatisiert durch ihr Leben. In Brasilien wachsen Waisenkinder auf der Straße auf, sie haben kein Zuhause. Tausenden Kindern wird das Recht auf Leben abgeschlagen – sie werden abgetrieben. Das Leben ist grausam und ungerecht. Wo bitteschön gibt es hier überhaupt auch nur einen Funken Hoffnung? 

Gerechtigkeit wird wiederhergestellt

Die Antwort, die Ihnen wahrscheinlich schon auf der Zunge liegt, ist korrekt: Jesus. Zu seinen Jüngern sagt er in Lukas 17,21: „Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ Der Gedanke erscheint unglaubwürdig. Warum schnippt Gott denn nicht endlich mit seinem Finger und verändert in einer Sekunde die gesamte Situation? Auch wenn mir die Antwort manchmal nicht gefällt, weiß ich: Irgendwann wird er genau das tun. Er wird die Welt richten. Hart aber fair. Er wird dabei weder tolerant sein noch ein Auge zudrücken. Er wird die Gerechtigkeit wiederherstellen.

Doch auch bis dahin ist er am Werk: Er baut sein Reich mitten in die tristen und dunklen Bereiche hinein. Auf der Reeperbahn in Hamburg lädt die Heilsarmee Prostituierte und Drogensüchtige ein und gibt ihnen die Möglichkeit, sich auf Gott einzulassen. Ein Waisenkind wird von Christen aufgenommen und lernt durch die Pflegeeltern Jesus kennen. Klar: Die schmerzlichen Erinnerungen an die Kindheit bleiben. Doch Jesus heilt und lässt neue Hoffnung im Leben des Kindes wachsen. Er baut sein Reich.

Die Welt aus neuer Sicht

Wenn ich es zulasse, wird das meine Sicht auf das Leben verändern. Ich werde Ungerechtigkeit wahrnehmen und zornig darüber sein. Es soll mir Tränen in die Augen treiben und mich mobilisieren, aktiv gegen Ungerechtigkeit zu werden. Vielleicht kann ich mit meiner Spende einem Waisenkind die Chance geben, in einem christlichen Waisenhaus aufzuwachsen, oder ich klinke mich in eine Initiative für sauberes Trinkwasser in Indien ein.

Gleichzeitig möchte ich aufmerksam sein, wo ich Gottes Reich in der Welt sehe. Ein Mensch wird von Drogensucht befreit und lernt Jesus kennen. Meine Arbeitskollegin kommt mit in den Alpha-Kurs und fängt an zu beten.

Gott baut sein Reich in unserer Welt. Dabei kann ihn nichts aufhalten.


Kommentare

Von Erika am .

yeah, Gott verändert Leben positiv und wird mir eines Tages Gerechtigkeit verschaffen, also meine Feinde zunichte machen :-)

Von Monika am .

Unser Gott möge uns die Kraft, die Ausdauer, die Vergebung, die Geduld, die Liebe schenken damit wir an seinem Reich arbeiten, Teil dessen sind und Menschen erreichen. Danke herzlich für Ihren "inspirierenden" Artikel, Gott beschütze Sie. Liebe Grüße

Von alexa h am .

Amen!


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