Humanitäre Hilfe und "Radiosendungen der Hoffnung" geplant

ERF Medien startet Hilfsfonds für Kirgistan

Die Lage in Kirgistan ist weiter kritisch. Mit einem Hilfsfonds will ERF Medien die Opfer von Flucht und Vertreibung unterstützen.

Wetzlar/Bischkek (ERF). Mit einem Hilfsfonds für Kirgistan will ERF Medien (Wetzlar) die Opfer von Flucht und Vertreibung in dem zentralasiatischen Land unterstützen. „Wir möchten zum einen humanitär helfen sowie das Produzieren und Ausstrahlen der Hoffnung bringenden christlichen Botschaft durch Radiosendungen ermöglichen“, so der Leiter Internationale Projekte beim ERF, Dr. Thorsten Grahn. Gerade in solch einer schweren Situation sei es wichtig, den Menschen Hoffnung zu vermitteln. Die auch vom ERF unterstützten Radiosendungen des internationalen Partners TWR in kirgisischer, in usbekischer und in russischer Sprache sind nach Angaben vor Dr. Grahn sehr gut in dem Unruhegebiet zu empfangen. Zudem leistet der kirgisische ERF Partner in dieser Notsituation soweit möglich auch dringend notwendige humanitäre Hilfe.

Die Situation in Kirgistan nach dem Sturz des autoritären kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakijew und nach den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in den letzten Wochen sei weiterhin sehr kritisch. Die Menschen brauchten Unterstützung. 

Die Übergangsregierung schätzt die Zahl der Toten mittlerweile aber auf 2000 ein. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass mehr als eine Million Menschen von den Auseinandersetzungen betroffen sind. Bewohner der Konfliktregion berichten von Überfällen und Vergewaltigungen.


Hilfsfond Kirgistan: Spenden an den ERF Hilfsfonds werden erbeten unter dem Stichwort „ERF Hilfe Kirgistan“ auf das Konto 4112911 bei der EKK Kassel (BLZ 520 604 10) oder online hier auf ERF.de


Zum Thema: Unruhen in Kirgistan - Interview mit Willy Epp, zuständiger ERF Mitarbeiter für die Region Zentralasien


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