Fußball WM 2010

Waka Waka, wir kommen!

Die WM 2010 in Südafrika ist gestartet. Wer spielt wann, wie klingt der WM-Song und was kann ich als Christ tun? Hier erhalten Sie erste Informationen.

Die Fakten
Klar, wer bei der WM nicht das verpassen will, was ihn interessiert, muss Bescheid wissen: Über die teilnehmenden Länder, die Gruppen, die Schiedsrichter, die Stadien, über den Jabulani – Jabuwas? Richtig gelesen. Wer den offiziellen Ball der WM noch nicht kennt, sollte diese Wissenslücke schnell mit dem    umfangreichen Beitrag auf Wikipedia zur WM 2010 schließen.

Den hochoffiziellen Spielplan gibt es übrigens unter  www.fifa.com. Natürlich auch als pdf-Dokument zum Ausdrucken. Und weil die Spiele auf verschiedenen Fernsehsendern ausgestrahlt werden, ist ein Fernsehplan natürlich sehr nützlich.

So klingt die WM 2010
Was singen wahre Fußballfans in diesem Sommer? Natürlich Waka Waka (This time for Africa). So lautet der Titel des offiziellen Songs zur WM. Zu Deutsch: Dieses Mal für Afrika. Die kolumbianische Sängerin Shakira hat ihn mit der südafrikanischen Band Freshlyground aufgenommen. Den Song können Sie mit Video anschauen – mit einigen wirklich bemerkenswert agierenden Tierchen. Wem der Song gefällt, findet ihn auch als Download. So klingt die WM 2010.

Wer keine Lust hat, die WM allein auf dem Sofa zu verfolgen, kann aus einer großen Auswahl an Orten mit Public Viewing auswählen. Sie stehen nicht auf den ganz großen Rummel? Dann sind Sie vielleicht in einer christlichen Gemeinde gut aufgehoben. Denn wie schon während der letzten WM bieten einige Gemeinden auch dieses Mal das gemeinsame Jubeln an. Wer im Rahmen der Evangelischen Kirche in Deutschland ein Angebot sucht, wird auf der Übersichtsseite der EKD zum Public Viewing fündig, mit Suchfunktion und Deutschlandkarte.

Falls Sie Public Viewing anbieten wollen, finden Sie unter www.kickoff2010.org einige rechtliche Hinweise.

Sie können abschätzen, wie Ghana gegen Australien spielt? Oder haben einfach Lust am Tippen? Dann können Sie auf dem landeskirchlichen Portal bayern-evangelisch.de ihre Tipps zur WM loswerden - und wertvolle Punkte sammeln. Wer am besten tippt, gewinnt attraktive Preise, z. B. einen Tischkicker. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer die WM für evangelistische Zwecke nutzen möchte, hat viele Möglichkeiten. Fußball ist nun mal Volkssport Nummer eins und ein perfekter Aufhänger, um über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Z. B. über „kickoff – Das Evangelium“, ein Johannesevangelium in der „Neues Leben“-Übersetzung, angereichert mit Berichten von internationalen Profi-Fußballern und interessanten Denkanstößen.

Auch bietet Marburger Medien ein kostenloses Paket zur WM an. Mit Spielplan, Autogrammkarten von Ze´Roberto und Cacau und wertvollen Impulsen. Auch für Kinder gibt es interessante Lektüre, z. B. „Volltreffer mit der Bibel“, ein Heft, das sich rund um das Lieblingsthema Fußball dreht. Es geht um Erfolge, Niederlagen und Vorurteile und darum, was das Ganze mit Gott zu tun hat. Doch Vorsicht: Das Verteilen von Informationsmaterial kann genehmigungspflichtig sein.

Eine weitere Übersicht über Produkte zur WM finden Sie unter www.kickoff2010.org.

Gutes tun
Wer hält den Ball am längsten oben? Bei www.anstoss2010.ch kann man sich bei einem kleinen Spiel mit einem Ball die Zeit vertreiben. Nebenbei kann man sich über unterstützendwerte Projekte von mission 21, CVJM und Echange et mission in Südafrika informieren. 


Kommentare

Von gsh am .

laut unserem Langenscheidt Handwörterbuch (1994):
Aufbahrung = laying-out;
Leichenschau = (coroner's) inquest, post-mortem (examination);
wo bitte steht, daß "public viewing" etwas mit Leichen-Aufbahrung zu tun hat???

Von Dagmar Reister am .

Wir werden mit dem Begriff "public viewing" im ganzen angelsächsischen Sprachraum ausgelacht, denn dieser begriff bedeutet dort die Aufbahrung einer Leiche!!!!!!

Von Bernd Schneider am .

Ich meine es so: Fußball ist schön, aber der Fußball ist Fußball. Ich finde, dass Christen mit ihren evangelistischen Aktionen Trittbrett fahren. Wäre ich kein Christ: ich wollte im Stadion nun wirklich nicht missioniert werden!!! Gemeinden müssen kreativ sein, die EIGENE Sache schön und gut zu betreiben, anstatt sich an andere Sachen nur anzuhängen. Ich denke da an ProChrist, den ERF, Alpha Kurse usw.

Von Junia am .

also ich find KickOFF eine coole Idee, auch Außenstehende zu erreichen. Und ich fands immer klasse und freu mich drauf.
ProChrist: haben wir auch jahrelang mitgemacht und es wurde auch viel geworben. Mittlerweile machen wir mehr Alphakurse, wo wir zur Zeit letztendlich mehr Leute erreichen und für den Glauben begeistern können. ProChrist finde ich gut, wird aber eben unterschiedlich wahrgenommen. Manches ändert sich auch und ich finde es immer wichtig auch zusätzliche Angebote zu finden.

Von Robert Bauer am .

Brot & Spiele !
Giebt es nicht`s wichtigeres !
Massenhysterie !
Fankult ?

Von Bernd Schneider am .

Ich wollte, die "Fußballgemeinde" würde bei ProChrist einmal einen ähnlichen Artikel bei der Fifa lesen: "Bald beginnt ProChrist, alles fiebert schon den Predigten von Ulrich Parzany entgegen. Wie können die Fußballfans mithelfen, dass viele Menschen an ProChrist teilnehmen?"


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