Glasveredlerin

Ich wollte unbedingt etwas mit Gestaltung oder etwas Handwerkliches machen. Gott erhörte meine Gebete, als ich um diesen Ausbildungsplatz kämpfte.

Name: Nicole Galle - Hammerer

Name/ Bezeichnung des Berufs: Glasgraveurin (heute: Glasveredlerin - Schliff und Gravur)

Arbeitsplatz: Industrielle Glasbetriebe, Betriebe des Glaserhandwerks, in seltenen Fällen in einem Kaufhaus mit Glas -und Porzellanabteilung.
Mein Arbeitsplatz befand sich in einem großen Kaufhaus in der Glas - und Porzellanabteilung
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1. Welche Ausbildung / Studium braucht man für diesen Beruf?

Mindestens der Hauptschulabschluss wird verlangt. Die Ausbildung erfolgt in Vollzeitform an einer Glasfachschule. Als Berufsabschluss erhält man nach erfolgreich bestandener Prüfung ein Zeugnis, das dem Gesellenbrief gleichgestellt ist. Ein Mindestalter zum Erlernen dieses Berufes gibt es nicht.

2. Welche Rolle hat Gott bei Ihrer Berufswahl gespielt?

Gott hat nicht wirklich eine große Rolle bei meiner Berufwahl gespielt. Ich wollte unbedingt etwas mit Gestaltung oder etwas Handwerkliches machen. Gott erhörte meine Gebete, als ich um diesen Ausbildungsplatz kämpfte.

3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Der Arbeitstag begann mit dem Beginn der Öffnungszeit des Geschäftes und endete mit der Schließung des Geschäftes. Die Kunden kamen, suchten sich Gläser aus und gaben mir die Aufträge, was ich zu gravieren hatte. Meistens waren es Namen oder Widmungen für Personen. In seltenen Fällen hatte ich als Aufträge auch mal Reliefgravuren oder Flächengravuren.
Nach einiger Zeit holten sich die Kunden ihre gravierten Gläser ab.



4. Wie erleben Sie Gott in Ihrem Arbeitsalltag?

Ich habe mir viel Kraft und Weisheit von Gott erbeten. Ja, es gab Zeiten, in denen ich seine Kraft mehr gespürt habe. Dann gab es wiederum Zeiten in denen ich sie weniger gespürt habe. Aber insgesamt hat mich Gott durch diese Zeit getragen.

5. Würden Sie diesen Beruf heute noch einmal wählen?

Den Beruf ja, den Arbeitsplatz nein.

Aus unterschiedlichen Gründen konnte ich den Beruf nicht mehr ausüben. Die Zeiten der Ausbildung und der Berufsausübung waren für mich sehr wichtig.