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US-Filmemacher will Überreste Jesu entdeckt haben

Einen angeblich sensationellen Fund haben US-amerikanische Dokumentarfilmer in New York den Medien präsentiert: zehn Knochenkästen mit den vermeintlichen Überresten von Jesus und seiner Familie. Experten sind skeptisch.

New York (idea) – Einen angeblich sensationellen Fund haben US-amerikanische Dokumentarfilmer in New York den Medien präsentiert: zehn Knochenkästen mit den vermeintlichen Überresten von Jesus und seiner Familie. Die sogenannten Ossuarien wurden vor mehr als 25 Jahren in einer Höhle im Jerusalemer Stadtteil Talpiot entdeckt. Ihre Inschriften lauten unter anderem „Jesua, Sohn von Joseph“, „Judah, Sohn von Jeschua“ sowie zweimal „Maria“. Weitere Särge sind mit „Matthäus“ und „Jofa“ bezeichnet. Nach Ansicht des Dortmunder Professors für Neues Testament, Rainer Riesner, ist die Sensationsmeldung ein „alter Hut“. Jesus, Maria, Joseph und Judas hätten in der Zeit des Neuen Testaments zu den mit Abstand häufigsten jüdischen Namen gehörten. Deshalb sei es nicht erstaunlich, dass diese Namen auch einmal zusammen in einem Familiengrab vorkämen.

Quelle: www.idea.de