Von Menschen verachtet - von Jesus wertgeschätzt

Unterdrückten und Verfolgten Hoffnung zu schenken, ist Teil unseres Auftrags bei ERF Medien.

Liebe Freunde,

gemeinsam mit unseren internationalen Partnern strahlen wir christliche Radioprogramme in Länder aus, in denen die gute Nachricht offiziell keinen Platz haben darf. Für die Hörerinnern und Hörer dieser Programme ist es nicht ungefährlich, uns von ihren Erfahrungen zu berichten. Deshalb waren wir zutiefst berührt, die Geschichte von Khawla zu hören, die in einem muslimischen Land lebt. Sie schreibt:

„Du bist nichts wert!“ Diesen Satz sagte mein Vater zu mir, als ich noch ein Kind war. Angenommen oder gar geliebt habe ich mich nie bei ihm gefühlt. Stattdessen hat er für mich eine Ehe arrangiert, damit er sich nicht mehr um mich kümmern muss. Auch bei meinem Mann habe ich mich einsam und allein gefühlt. Viele Jahre lang habe ich mich nach einem wertschätzenden Wort aus seinem Mund gesehnt, bekam aber nur Verachtung zu spüren.

Nach zwei Jahren Ehe fing er an, mich zu schlagen und zu zwingen, Szenen aus pornografischen Videos mit ihm nachzustellen. Ich fühlte mich schmutzig, missbraucht. Ich habe mich jahrelang nicht getraut mit irgendjemandem darüber zu reden.

Schließlich bin ich zu einem Vorbeter in der Moschee gegangen in der Hoffnung, dass er mir helfen kann. Doch er schickte mich wieder zurück zu meinem Ehemann und sagte: „Wenn du dich ihm widersetzt, wird Allah dich bestrafen.“ Wie in Trance habe ich die folgenden Wochen und Monate verbracht. Als eines Tages während der Hausarbeit das Radio lief, trafen mich die Worte des Radiomoderators plötzlich mitten ins Herz: „Es gibt Hoffnung. Gott weiß, was du gerade durchlebst und er kennt deinen Kummer.“ Diese Sätze haben mir neuen Mut gegeben, aber auch viele Fragen aufgeworfen: Nimmt dieser Gott wirklich auch mich, eine Frau, an? Bestraft er die, die ihm nicht gehorchen? Kann dieser Gott mir sagen, was ich tun soll?

In einem Brief an den Radiosender habe ich all diese Fragen gestellt. Sie wurden Stück für Stück beantwortet, bis nur noch eine übrig war: Was, wenn dieser christliche Gott besser ist als unser Allah – wie kann ich ihm dann folgen? Heute habe ich die Antwort darauf für mich gefunden. Ich habe mich für Jesus entschieden, weil ich weiß, dass er mich annimmt wie ich bin.

© Bojan/stock.adobe.com; C. Meier/ERF

Unterdrückten und Verfolgten Hoffnung zu schenken, ist Teil unseres Auftrags bei ERF Medien. Durch Radiowellen, die sich von Ländergrenzen nicht aufhalten lassen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, dass Menschen wie Khawla das Evangelium von Jesus Christus hören und neue Hoffnung gewinnen!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihr

Dr. Jörg Dechert