Hoffnung in Zeiten von Corona

 

Das Corona-Virus ist die größte Herausforderung dieser Tage. Es bringt durcheinander, wie wir arbeiten, wen wir treffen, wie Menschen ihren Glauben leben können – unser Alltag steht auf dem Kopf. Damit verändert sich der Blick aufs Leben. Wer oder was trägt mich, wenn mich die Sorgen im Griff haben? Wie kann ich jetzt mit der Situation umgehen?

ERF Medien reagiert mit zusätzlichen Angeboten auf die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise. Hier finden Sie einen Überblick, Anregungen, Antworten und aktuelle Informationen die laufend aktualisiert werden.

 


Neuste Beiträge zum Thema

Gemeinsam durch die Krise

Wenn ich mich nicht so gut fühle, oder auch traurig bin, dann hilft mir der Sender wirklich sehr gut. Vielen Dank für Ihre Arbeit.

Brigitte
Danke für die wunderbaren Worte in dieser schweren Zeit, die Sie langsam und deutlich gesprochen haben. Ich bin 84 Jahre.

Margareta
Danke für Ihre gute Programmgestaltung. Bleiben Sie Alle gesund und von GOTT gesegnet.

Gisela
Es tut so gut, was ihr gerade sendet. Ihr seid echte Helden!

Anna
Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit, jetzt wo die Kirchen geschlossen sind, und die geistlichen Angebote heruntergefahren wurden.

Susanne
Danke, dass ich u.a. durch euch nicht vergesse, meine immer wieder hochkommenden Sorgen loszulassen und Hoffnung zu haben.

Christel
Ich möchte mich heute mal für die vielen guten Sendungen bedanken. Gerade jetzt, in diesen besonderen Tagen...

Christa
Danke, dass Sie Gottesdienste auch in diesen Krisenzeiten ausstrahlen. Vielen Dank!!!!!

Beatrice
Ich bin so dankbar das es einen so guten Bibel Sender gibt.

Katharina
Wie gut, dass es den ERF gibt! Grade in dieser Zeit ist es für mich ganz besonders wertvoll, dass ich ERF hören kann.

Sonja
Danke für Ihre Aktualität in dieser Zeit!

Manfred
Ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich für ihren Dienst und ihre Arbeit bedanken. Es tut so gut...

Tabea
Danke, gerade in den jetzigen Zeiten, für alle Regelmäßigkeit und alles, was gleich bleibt. Das tut mir gut.

Kathrin
Ich genieße die Ermutigung der Sendungen.

Karin
Wie gut, dass es in dieser schlimmen Zeit den ERF gibt!

Gerhard
Gut, dass wir einander haben! Bleiben Sie und das ganze ERF-Team gesund.

Lena
Die gerade ausgestrahlte Sendung war für mich total inspirierend. Bleiben Sie gesund! Der ERF: EIN SEGEN OHNE ENDE für mich!

Frank
Danke, danke für Ihren Sender! Ich weiß nicht, wo ich ohne ihn/ohne Sie wäre. Ihr Sender ist mir weit mehr als ein täglicher Begleiter...

Hartmut
Heute möchte ich mal herzlich Danke sagen für die täglichen Anstöße, Andachten – Inputs. Vielen Dank!

Margrit
Gaanz herzlichen Dank konkret im Moment für das Mutmachen, wahrhaftig vor Gott zu kommen. Das hat mir geholfen....

Steffi

[email protected]

ERF Medien reagiert mit zusätzlichen Angeboten und Sendungen auf die aktuelle Situation. Unsicherheit und Angst sind gerade groß. Unser Ziel ist es, Menschen in diesen herausfordernden Zeiten Hoffnung und Zuversicht zu geben und die Zeit zu Hause gut zu nutzen.

 

Mit Gästen im Gespräch – was uns bewegt

 

[email protected] / 27.05.2020

Mein Leben, das C-Wort und ich

In „Lass uns reden“ sprechen Ingo Marx und Andi Weiss über Fragen, die das Leben stellt und über aktuelle Themen.

 

[email protected] / 19.05.2020

Aluhüte, Weltverschwörung und Gottvertrauen

In „Lass uns reden“ sprechen Ingo Marx und Andi Weiss über Fragen, die das Leben stellt und über aktuelle Themen.

 

[email protected] / 15.05.2020

Gott sei [email protected] mit Claudia Emmanuela Santoso

Wir sprechen mit Claudia Emmanuela Santoso über ihre große Leidenschaft: das Singen.

 

[email protected] / 12.05.2020

[email protected] mit Katharina Weck

Familie im Ausnahmezustand. 2017 war Katharina Weck 11 Monate mit ihrem Sohn Zuhause.

 

[email protected] / 08.05.2020

Gott sei [email protected] mit Konstantin Kruse

Konstantin Kruse war einer der ersten Menschen in Deutschland, die an Covid-19 erkrankt sind. Er berichtet, wie der Glaube ihn getragen hat.

 

[email protected] / 28.04.2020

Gott sei [email protected] mit Theresa Brückner

Pfarrerin und Influencerin Theresa Brückner spricht darüber, wie sie die Kinderbetreuung und ihren Job unter einen Hut bringt.

 

[email protected] / 24.04.2020

Gott sei [email protected] mit Andi Weiss

Musiker und Logotherapeut Andi Weiss sagt: Wir schaffen das! Wir werden die Krise meistern

 

[email protected] / 21.04.2020

Gott sei [email protected] mit Nina Strehl

Wir sprechen mit der Bloggerin Nina Strehl über das Thema Ermutigung.

 

[email protected] / 17.04.2020

Gott sei [email protected] mit Johannes Hartl

Wir sprechen mit Dr. Johannes Hartl bei Gott sei Dank @HOME über das Thema Gebet.

 

[email protected] / 14.04.2020

Gott sei [email protected] mit Tim Niedernolte

ZDF-Moderator Tim Niedernolte ist leidenschaftlicher Wertschätzer.

 

[email protected] / 09.04.2020

Gott sei [email protected] mit Gunnar Engel

Pastor Gunnar Engel sagt: „Hoffnung, ist das, was Menschen heutzutage am meisten brauchen.

 

[email protected] / 07.04.2020

Gott sei [email protected] mit Sarah Keshtkaran

Was brauche ich eigentlich wirklich? Was ist wichtig? Darüber haben wir mit Bloggerin Sarah Keshtkaran gesprochen.

 

[email protected] / 03.04.2020

Gott sei [email protected] mit Leo Bigger

Ingo Marx begrüßt Leo Bigger, Gründer und Leiter der ICF-Kirche, in unserem @HOME Studio.

 

[email protected] / 31.03.2020

Gott sei [email protected] mit Sefora Nelson

Gemeinsam mit Sängerin Sefora Nelson wollen wir Mut machen – mit Impulsen und Musik.

 

[email protected] / 27.03.2020

Gott sei [email protected] mit Flavio Simonetti

Der Fitnesstrainer Flavio Simonetti sieht die Corona-Krise als Chance und gibt Tipps, wie man sich in diesen Zeiten zu Hause fit hält.

 

[email protected] / 24.03.2020

Gott sei [email protected] mit Judy Bailey und Patrick Depuhl

Sängerin Judy Bailey und ihr Mann haben ein außergewöhnliches Projekt.

 

[email protected] / 20.03.2020

Gott sei [email protected] mit Jana Highholder

Spoken Word Künstlerin Jana Highholder hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und war mehrere Tage sehr krank. Wir haben mit ihr über ihre Erlebnisse gesprochen.

 

Wie geht es unseren ehemaligen Gästen und was machen sie heute?

 

[email protected] / 28.05.2020

Unterwegs mit Kaffee und Jesus

Bei ERF [email protected] erzählt Kathrin Fischer von ihren großen Leidenschaften: Jesus, Menschen und Kaffee.

 

[email protected] / 21.05.2020

Ein Leben für Obdachlose

Bei ERF [email protected] berichtet Sebastian Banzhaf, warum er sein ganzes Leben obdachlosen und suchtkranken Menschen widmet.

 

[email protected] / 14.05.2020

Chancen im Scheitern

Bei ERF [email protected] berichtet Autor Heiko Kienbaum über Chancen im Scheitern und wie Beziehungen krisenfest werden können.

 

Echtzeit

Echtzeit mit Jörg Dechert

 

[email protected] / 24.05.2020

Echtzeit: Sorgen kannst du vergessen

Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, macht Mut zur Freiheit von dem, was wir nicht kontrollieren können.

 

[email protected] / 17.05.2020

Echtzeit: Keine hoffnungslosen Fälle

Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, über die Gewissheit, dass es bei Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt.

 

[email protected] / 10.05.2020

Echtzeit: Wenn Gott Frühstück macht

Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, darüber, wie wichtig wir Gott sind und wie er sich um jeden Einzelnen kümmert.

 

[email protected] / 03.05.2020

Echtzeit: Wie viel Abstand hält Gott?

Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, zeigt, warum Gott keinen Abstand zu dir will und wie du seine Nähe erfahren kannst.

 

[email protected] / 26.04.2020

Echtzeit: Mit offenen Fragen hoffen

Jörg Dechert erklärt, wie man auch mit vielen offenen Fragen optimistisch leben kann.

 

[email protected] / 19.04.2020

Echtzeit: Durststrecken durchstehen

Jörg Dechert über Durststrecken – und was dir hilft, sie durchzustehen.

 

[email protected] / 12.04.2020

Echtzeit: Mit dem Sterben leben

Jörg Dechert zeigt auf, wie du Halt und Perspektive über den Tod hinaus gewinnst.

 

[email protected] / 05.04.2020

Echtzeit: Keine Angst im Sturm

Jörg Dechert über eine Gewissheit, die dich gestärkt in die Woche starten lässt – und mit der du dein Herz krisenfest verankern kannst.

Alle [email protected] Sendungen

Jesus zu Hause begegnen

Bibleserver: Entdecke deine Bibel.(Bild: Nikolai / stock.adobe.com)

 

BibleServer

Die Bibel bietet Menschen auch in schwierigen Zeiten Orientierung und Hoffnung. BibleServer ist eine Online-Plattform, mit der Sie diese gute Botschaft lesen und mit anderen teilen können.

ERF Gottesdienste (Bild:3darcastudiopixssell / fotolia.com)

 

ERF Gottesdienste

Ihr Gottesdienst ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt? Hier finden Sie die ERF Gottesdienste, die sie auch bequem zu Hause anschauen können.

 

 

 

ERF Workshops – zu Hause im Glauben wachsen

Geplante Urlaubsreisen sind geplatzt. Viele Freizeitangebote können nicht stattfinden und einige sind von Kurzarbeit betroffen. Parallel fallen in den Gemeinden viele Veranstaltungen aus. Unsere Online-Workshops bieten eine gute Möglichkeit, zeitliche Freiräume alternativ zu gestalten und auch zu Hause im Glauben zu wachsen:

 

 

Weitere ERF Workshops

 

Hilfe in kritischen Situationen

Andacht

Was wir in schweren Zeiten von der biblischen Person Jaïrus lernen können


Wenn eine hochansteckende Krankheit, wie Covid-19 die Runde macht, sind alle in heller Aufregung. Mit einem Schlag rückt das, was sonst den Alltag bestimmt hat, in den Hintergrund. Alles dreht sich um die Krankheit und wie man sich vor Ansteckung schützen kann.

Jairus ging es nicht anders. Die Lage war in seinem Fall dramatisch. Seine Tochter war schwer erkrankt.

 

Das Markusevangelium berichtet von dieser Begebenheit. Ich zitierte aus dem 5. Kapitel:

Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jairus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. Und er ging mit ihm (Markus 5,22-24).

 

Wir erleben in diesen Wochen dramatische Entwicklungen. Unser Land stemmt sich mit aller Kraft gegen einen unheimlichen Virus, der immer mehr Menschen befällt. Einschneidende Maßnahmen sind ergriffen worden. Weitere werden folgen.

In dieser notvollen Lage möchte ich an Jairus erinnern. Als nichts mehr half, hat er sich auf den Weg zu Jesus gemacht. Er ist ihm zu Füßen gefallen und hat Jesus angefleht.

Was lerne ich von dieser Begebenheit? Schlimme Dinge passieren. Das muss ich akzeptieren. Manchmal scheint es so, als ob meine Möglichkeiten erschöpft sind. Auch das gehört zur bitteren Wahrheit.

Aber ich kann es Jairus gleichtun und mich ebenfalls an Jesus Christus wenden.

Genau das will ich jetzt tun: Ich will Jesus Christus meine Not klagen und mein Schicksal ihm anvertrauen. Ich will damit rechnen, dass er mich hört, meine Situation versteht. Ich erwarte, Jesus Christus sich mir zuwenden wird. So, wie er es in seinem Wort verheißen hat.

 

Wolf-Dieter Kretschmer  

Wolf-Dieter Kretschmer

 

Gebet

Ihnen fehlen die Worte zur aktuellen Lage? Wir laden Sie ein, folgendes Gebet zu sprechen:


Lieber Vater im Himmel, du bist unsere Burg – ich suche bei dir Schutz. Bei dir bin ich geborgen, wenn die Coronaviren fliegen.
Du gibst meinen Gedanken weiten Raum, obwohl meine Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Du schenkst mir Zeit, innezuhalten, auf dich zu schauen. Auf Jesus, deinen Sohn zu schauen. Dich in deiner Größe zu entdecken. Aufzuatmen, neuen Mut zu schöpfen. Danke, dass du mich siehst. Meine Ängste haben Platz in deinem Herzen. Ich bin frei, hoffnungsvolle Wege einzuschlagen in dem Raum, den du mir gibst. Amen

 

Gebet 1 von Stephan Steinseifer

Gebet 2 von Stephan Steinseifer

 

„Das Gebet“ im ERF Pop

 Wir beten für dich!

ERF Pop Das Gebet (Bild: ievavincer / istockphoto.com)

Immer mittwochs live ab 20 Uhr on Air im ERF Pop!

Sei dabei! Wir beten für deine Anliegen, deine Sorgen und Ängste, deine Hoffnung. Lass uns gemeinsam vor Gott kommen! Was dich bewegt, bewegt Gott auch!

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WhatsApp-Nachricht ins Studio

 

Corona-Tagebuch

Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Bei all den negativen Berichten scheint das schwierig. Unser Autor Sebastian Roncal hat sich auf die Suche gemacht:
 


Unser Autor Sebastian Roncal hat sich mit Stefanie Vetter unterhalten, die erlebt hat, wie in der Millionenstadt Lima in Peru plötzlich wieder Vögel zu hören sind. Ein Kleinigkeit, die so gut tut.

 


Unser Autor Sebastian Roncal unterhält sich im Video-Chat mit seiner Oma. Ihre Botschaft an uns: Ein Loblied mehr, ein Klagelied weniger.

 


Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Unsere Moderatorin Simone Merz geht mit ihrem Sohn auf Schatzsuche. Den Schatz hat eine befreundete Familie extra für die Kinder im Ort versteckt.

 

 


Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Pfarrer Gunnar Engel tourt mit einem geliehenen Golf-Caddy durchs Dorf und hält den Bewohnern eine Andacht. Kirche kommt zu den Leuten.

 


Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Unser Autor Sebastian Roncal unterhält sich mit Katharina Weck. Ihr Sohn war an Leukämie erkrankt und musste über Wochen in Quarantäne.

 


Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Unser Autor Sebastian Roncal ist verheiratet und hat zwei Kinder. Hier ein Einblick in seinen Alltag.

 


Gründe sich zu freuen? Gibt es das zur Zeit? Sebastian Roncal hat BILD-Redakteur Daniel Böcking getroffen, der von einer kleinen, anrührenden Geschichte erzählt.

 


Im Video erzählt Sebastian Roncal von einer berührenden Begegnung im Supermarkt (die Begegnung passierte vor der Anweisung „Bleibt Zuhause“).

 


Im Video interviewt Sebastian Roncal seinen Schwager, der in Valencia wohnt und das Haus nicht verlassen darf.

 

 

Überleben im Home-Office

Katrin Faludi macht Homeoffice mit Laptop, Mikro, zwei Kindern, einem Kilo Brausebonbons und 14 Rollen Klopapier. Ein Erfahrungsbericht mit Input.

 

12 Ideen, wie ihr eure Kinder im Homeoffice beschäftigt

 

Ruhe zum Arbeiten und zufriedene Kinder – das geht!

Jetzt sitzen wir also zu Hause mit unseren Kindern und sollen eigentlich arbeiten. Aber wie soll das gehen, wenn der Nachwuchs alle paar Minuten auf der Matte steht und beschäftigt werden will, weil Bilderbücher angucken und Legospielen irgendwann langweilig werden? Das Problem ist für mich nicht neu. Ich arbeite seit zwei Jahren regelmäßig im Homeoffice und gelegentlich springen dabei auch meine beiden Kinder (3 und 6 Jahre) herum.

Deshalb habe ich hier ein paar Ideen gesammelt, die ich zum großen Teil mit meinen Kindern erfolgreich getestet habe. Alles, was wir noch nicht ausprobiert haben, steht ganz oben auf meiner Liste. Denn als allererstes empfehle ich euch: Legt euch einen Zettel neben das Notebook und notiert sofort jede Beschäftigungsidee, wenn ihr eine habt. So kommt im Laufe der Zeit eine ansehnliche Liste zusammen!

 

Autorin und Redakteurin Katrin Faludi (Foto: Carsten Meier / ERF Medien)

 

Katrins Home-Office-Survival-Report

 

Katrins Beschäftigungstipps:
 

Die Bewegungsmöglichkeiten im Freien sind gerade eingeschränkt. Funktioniert also das Kinderzimmer in einen Turnraum um! Alles, was ihr dafür braucht, sind etwas Platz und YouTube. Inzwischen gibt es auf der Videoplattform zahlreiche Turn- und Bewegungsanleitungen für Kinder im Kita- und Schulalter. Der Basketballclub ALBA Berlin zum Beispiel bietet ab sofort täglich Videos für verschiedene Altersgruppen zum Mitturnen an:

ALBAs tägliche Sportstunde #1 Grundschule: 

 

ALBA tägliche Sportstunde #2 Kindergarten:

 

(Kleiner Tipp: Wenn ihr es einrichten könnt, turnt mit – dann bleibt ihr selbst in Bewegung!)

 

Habt ihr einen alten PC oder ein Notebook, an dem nicht mehr viel kaputt gehen kann? Dann überlasst das Ding euren Kindern als Schreibmaschine und lasst sie drauflostippen! Kleinere Kinder finden das toll – und wenn sie dabei neben euch sitzen dürfen, gibt ihnen das ein bisschen das Gefühl, mitzuarbeiten. Für Vorschüler hat das außerdem den angenehmen Nebeneffekt, dass ihnen Buchstaben auf diese Weise vertrauter werden. Mein Sechsjähriger war mit der Kombination „PAPA – PIPI – POPO“ eine gute halbe Stunde kichernd beschäftigt.

 

In besonderen Zeiten wie diesen ist es legitim, feste Regeln etwas aufzulockern. Meine Kinder sind nicht TV-verwöhnt, dürfen aber während dieser mehrwöchigen Homeoffice-Phase ausnahmsweise vormittags eine Stunde Kindersendungen gucken. Der WDR bietet ab sofort täglich eine neue Sendung mit der Maus. Auch KIKA und andere Sender haben ihr Programm für Kinder angepasst. Wenn Schule und Kindergarten wieder losgehen, gelten auch wieder die alten Medienregeln. Sprecht mit euren Kindern darüber, dass dies ein Ausnahme- und kein Dauerzustand sein wird. Und ganz ehrlich: Wenn die Kinder eine Stunde lang ruhig und zufrieden sind, könnt ihr Dinge im Homeoffice erledigen, für die ihr Ruhe und Konzentration braucht!

(Kleiner Tipp: Lasst euch von euren Kindern nach der Arbeit erzählen, was sie gesehen haben. Bleibt darüber im Gespräch!)

 

Wie schön wäre es, gleichzeitig arbeiten und den Kindern eine Geschichte vorlesen zu können! Schafft ihr es nicht selbst? Dann lasst das freundliche Menschen auf YouTube für euch erledigen. Professionelle Sprecher lesen dort euren Kindern vor.

Einer davon ist der Synchronsprecher Jan Primke:

 

 

Meine Kinder lieben es, sich aus Papier Heftchen zu basteln und mit Aufklebern darin eine Art Comicbuch zu gestalten. Oder aus Pappe neue Bilderrahmen für Fotos zu basteln. Ein großer Karton ist immer willkommen und wird zu allem Möglichen verbastelt. Je größer der Karton, desto besser! Lasst eure Kinder damit z.B. ein neues Spielhaus bauen! Mein Sohn will mir jetzt sogar aus einem Pappkarton ein Radiostudio basteln, damit ich von zu Hause aus Beiträge aufnehmen kann. Sorgt also dafür, dass eure Kinder Pappe, Schere, Stifte oder Malfarben und vor allem ausreichend Klebeband zur Verfügung haben! Stellt ihnen kleine Aufgaben oder schaut euch online um, was es für die jeweilige Altersgruppe an Bastelideen gibt (Pinterest oder YouTube sind echte Fundgruben!). Gerade jetzt in der Vorosterzeit könnt ihr aus zahllosen Vorschlägen wählen.

(Kleiner Tipp: Textilklebeband zum Selbstabreißen ist bei Kindern der Renner!)

 

Besorgt euch online eine Rolle Absperrband. So etwas hat man normalerweise nicht zu Hause, es sieht „offiziell“ aus und ist gerade bei feuerwehr- und polizeibegeisterten Jungs heiß begehrt! Lasst entweder die Kinder absperren, was ihnen Spaß macht, oder klebt gemeinsam Absperrband quer durch den Flur, um einen actionfilmmäßigen Stuntparcours zu bauen. Damit haltet ihr eure Kinder beschäftigt – und in Bewegung!

Und wo wir schon bei Parcours sind: Baut euch doch aus euren Möbeln einen Bewegungsparcours im Wohnzimmer. Ihr kennt doch noch das alte Pippi-Langstrumpf-Spiel „Nicht den Boden berühren“ :)

 

Wer sagt, dass ihr den Haushalt alleine stemmen müsst? Eure Kinder können euch unterstützen. Bittet sie, altersgemäße Aufgaben im Haushalt zu erledigen. Blumen gießen, abstauben, staubsaugen, Fahrräder putzen … Vielleicht findet ihr ein gemeinsames Projekt, das schon lange erledigt werden muss und das auch unter der Regie eurer Kinder funktioniert? Habt ihr einen Garten mit einem Extrabeet für eure Kinder zum Umgraben? Oder gibt es ein altes Möbelstück, das schon lange einen neuen Anstrich braucht? Packt eure Kinder in die ältesten Klamotten, gebt ihnen Farbe und Pinsel – und los geht’s!

 

Nichts macht so viel Spaß wie ausgiebiges Herummatschen! Wasserspiele scheinen nie langweilig zu werden. Und das Tolle ist: Das geht drinnen wie draußen. Wir haben das große Glück, einen Hof zum Spielen zu haben. Wasserschlauch an, ein paar Eimer Wasser füllen, Schöpfkellen, Eimerchen, Schippen, Wasserspritzen, Plastikboote und so weiter herausholen und die Kids sind eine Weile beschäftigt. Meine dreijährige Tochter kann stundenlang mit ihren Plastiktieren und Playmobilfiguren „Schwimmbad“ spielen. Jetzt, wo es langsam wieder wärmer draußen wird, können die Kinder sich ruhig ein wenig nass machen – oder ihr verpackt sie wasserdicht in Regenhosen und Co. Drinnen könnt ihr den Kindern entweder das Waschbecken füllen oder eine kleine Wanne ins Bad stellen. Natürlich mit großen Handtüchern ringsum, damit ihr später weniger aufzuwischen habt ;)

(Kleiner Tipp: Wenn ihr einen Garten oder Hof zum Spielen habt, dann verlegt euer Homeoffice einfach mit nach draußen!)

 

Habt ihr eine Kamera, die sich einfach bedienen lässt? Zeigt den Kindern, wie man damit Fotos macht und schickt sie auf Motivjagd in der Wohnung oder im Garten! Ältere Kinder (ab 5 Jahren) können sich mit ihren Spielsachen auch schon eine kleine Fotostory ausdenken und knipsen. In der freien gemeinsamen Zeit könnt ihr das Ergebnis dann am Computer bearbeiten und sogar kleine Stop-Motion-Filme erstellen!

 

Gerade jetzt dürfen die Kinder nicht zu Oma und Opa oder mit ihren Freunden spielen. Überlegt gemeinsam, wie ihr trotzdem in Kontakt bleiben könnt! Vielleicht können eure Kinder einen Papierblumenstrauß für die Oma basteln oder, wenn sie noch nicht schreiben können, ein Bild malen oder stempeln. Sie können Grüße für ihre Freunde basteln, Videos aufnehmen, lustige Fotos machen, und, und, und! Denkt auch an ältere Menschen in eurem Umfeld, die nicht zur Familie gehören, aber sich trotzdem über einen lieben Gruß freuen würden! Oder klebt gemeinsam lustige Fensterbilder mit aufmunternden Sprüchen, Bibelversen oder Grüßen an die Passanten.

 

Besorgt einen großen Tonkarton oder tackert ein paar große Papierbogen aneinander. Gebt den Kindern alte Zeitschriften, Schere und Kleber oder Tesafilm. Stellt ihnen ein Thema, zu dem sie Bilder heraussuchen und aufkleben können. Zum Beispiel „Sachen, für die ich Gott Danke sagen kann“ oder „Dinge, die in der Bibel vorkommen“. So beschäftigt ihr eure Kinder nicht nur, sondern könnt sie auch ein wenig zum Nachdenken anregen.

 

Kinder müssen lernen, nicht von vorne bis hinten „bespaßt“ zu werden. Langeweile lässt Kreativität erst richtig aufblühen. Also lasst euren Kindern auch Zeit, in der sie sich selbst überlegen müssen, wie sie sich beschäftigen. Aber seid trotzdem auf der Hut! Als ich neulich nach verdächtiger Stille im Wohnzimmer nachschauen ging, erwischte ich meinen Sechsjährigen dabei, wie er sich gerade vom großen Bücherregal abseilte!

 

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ERF Medien unterstützt die deutschlandweite Initiative, unter anderem mit einer Übertragung auf ERF Plus. Sind Sie dabei?