Versöhnung

Versöhnung mit Gott

 

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ERF WortGut / 25.02.2018

Gnade vor Recht

Roland Werner über Römer 5,8.

 

Christen glauben, dass der Mensch durch sein Fehlverhalten - in der Bibel als Sünde bezeichnet - von Gott getrennt ist. Diese Trennung von Gott macht eine innige Beziehung zu Gott unmöglich. Sie kann nur durch Versöhnung mit Gott aufgehoben werden.

Es gibt tausende von Gründen, warum man auf Gott sauer sein kann. Aber es gibt auch tausende von Gründen, warum Gott mit uns hadern könnte. So lange wir als Menschen auf dieser Erde leben, werden wir schuldig - an unseren Mitmenschen, aber auch an Gott. Manchmal kommen wir als Menschen dabei an unsere Grenzen. Claudia Mertens, Mitarbeiterin bei ERF Medien, hat genau diese Erfahrung gemacht und berichtet ehrlich davon: 

Claudia Mertens (© Andreas Lehmann / ERF Medien)

„Gott weiß um meine Grenze, die mir wirklich Mühe macht. Es gibt sogar manche Grenzen, die er selbst setzt, warum auch immer. Es gibt manche Wunder, die er nicht tut, warum auch immer. Es gibt Dinge, bei denen er scheinbar schweigt und nicht eingreift, warum auch immer. Gerade da aber wird es schmerzhaft. Das ist der Punkt, an dem wir ringen. Mit dieser Grenze ist es schwer zu leben. Wir brauchen an dieser oder jener Stelle Versöhnung mit Gott und mit uns selbst."

Wenn Sie wissen wollen, ob und wie sich Claudia Mertens mit dieser Grenze arrangiert oder sie überwunden hat, bestellen Sie hier das Magazin ERF ANTENNE und lesen Sie den gesamte Artikel. 

Der Mensch scheint über eine Art Sinn für Gerechtigkeit zu verfügen. Mit dieser Thematik beschäftigt sich der Artikel „Warum musste Jesus sterben?“ aus unserem Portal Glaubens-FAQ. Dieser Sinn für Gerechtigkeit lässt ihn „erkennen, glauben und mitunter leidenschaftlich vertreten (...): Unrecht einfach so vergeben – das geht nicht. Schuld braucht eine Wiedergutmachung. Um es biblisch auszudrücken: Schuld braucht Sühne.

Kaing Guek Eav war „Folterknecht Nummer eins“ des kambodschanischen Diktators Pol Pot und seiner Roten Khmer und für den Tod von geschätzten 16.000 Männern, Frauen und Kindern verantwortlich, die unter seiner Aufsicht auf bestialische Weise zu Tode gefoltert wurden. Nach dem Ende der Terrorherrschaft bekehrt sich Kaing Guek Eav. Er ist überzeugt: Gott hat ihm vergeben. Als seine Bekehrungsgeschichte bekannt wird, ist die Entrüstung groß. Kann Gott einem 16.000-fachen Mörder vergeben?" 

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Die Bibel selbst sagt auch einiges zum Thema Versöhnung. In Markus 11,25 steht folgender herausfordernder Text: „Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.“ Hier hört es sich fast so an, als ob Gottes Vergebung eben doch nicht bedingungslos ist. Detlef Eigenbrodt hat sich mit diesem Vers auseinandergesetzt:

Lesen Sie hier den Rest unter dem Tiel „Wer nicht vergibt ...“ nach. Weitere Andachten finden Sie in unserem Andachtsarchiv.  Foto:  ju_sajjad / pixabay.com

„Was für eine bizarre Vorstellung. Die Kausalität zwischen selbst vergeben und von Gott vergeben bekommen, löst schnell die Frage nach der konditionslosen Gnade Gottes aus. Die ist uns ja versprochen, auf sie können wir uns verlassen. Stimmt auch. Gottes Gnade hängt nicht von unserem Tun ab. Wenn sie es täte, wäre es keine Gnade mehr. Wir können sie nicht erwirken. James I. Packer schrieb dazu: „Wir können nichts tun, damit Gott uns mehr liebt. Wir können aber auch nichts tun, dass Gott uns weniger liebt.“ An diese unglaubliche Wahrheit muss ich immer wieder denken.“

 


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