Identität

Meine Identität als Mitmensch

 

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Manche Menschen stellen fest, dass sie verschiedene Rollen einnehmen, je nachdem, in welcher Umgebung sie sich befinden. Es scheint, man muss sich immer wieder neu erfinden, um seiner Umgebung gerecht zu werden. Das kann anstrengend werden. Was ist die Konstante, die mich ausmacht - egal in welcher Umgebung ich mich gerade bewege?   

Die Frage nach der eigenen Identität ist aufgrund der vielen Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, besonders aktuell. Wie verhalte ich mich gegenüber den vielen Menschen, die Hilfe suchen? Heiße ich sie willkommen oder empfinde ich meine neuen Mitmenschen als störend? Und wie ist das für die Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen haben und für die jetzt alles neu ist? Diesem Thema hat sich Joachim Bär in einem Artikel gewidmet:

Joachim Bär (Foto: Gabriele Bär)

„Die vielen, vielen Flüchtlinge, die gerade in unser Land strömen, weil sie vor Krieg und Verfolgung fliehen, sind entwurzelt und heimatlos. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Heimat, weil machtgierige Despoten sie aus ihrem Land treiben. 2015 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie nie zuvor. Das verändert unser Land - und wirft Fragen auf: Wer sind wir Deutschen? Wer wollen wir sein? Und was bedeutet Heimat für Christen? Die persönliche Spurensuche macht deutlich: Es ist Zeit, wirklich nach Hause zu kommen.“ 

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Doch nicht erst die Flüchtlingskrise stellt mich vor die Frage: „Wer bin ich eigentlich bei anderen?“. Schon in der Familie prägen Menschen einander. So hat zum Beispiel die Geschwisterkonstellation oft einen großen Einfluss darauf, wie ich mich selbst entwickle. Bin ich eine typische Erstgeborene und erziehe mein Geschwisterkind gleich mit? Oder bin ich das Nesthäkchen und durfte daheim praktisch alles? Diese Erfahrungen prägen auch den weiteren Umgang mit meinen Mitmenschen. 

Eine andere Art der Familie ist die Gemeinde. Denn Christen sehen sich als Brüder und Schwestern. Hier dazu zu gehören, bedeutet für sie, eine zweite Familie neben den leiblichen Eltern und Geschwistern zu haben. Immer wieder berichten Menschen, dass sie in einer christlichen Gemeinde den Beistand erlebt haben, den sie sich von ihrer Familie erwünscht hätten.
 

 

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