Identität

Meine Identität als Frau / Mann

 

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Vorschaubild: „Ohne Sex sterbe ich!“

ERF MenschGott / 05.01.2018

„Ohne Sex sterbe ich!“

Sex bestimmt ihr Leben. Nur wenn sie begehrt wird, fühlt sich Tina Schmidt geliebt.

 

Was bedeutet es, Mann zu sein? Wie verhält man sich als Frau? Welche Eigenschaften unterscheiden Männer und Frauen? Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die eigene geschlechtliche Identität. 

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Diese Frage stellt der Sänger Herbert Grönemeyer in seinem 1984 veröffentlichten Lied „Männer“. Auch Kinder merken oft schon in einem frühen Alter, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich sind und richten erste Fragen an ihre Eltern. Doch wie hat Gott sich das mit Mann und Frau gedacht? Auf diese Fragen gibt der Artikel „Mann und Frau: Eins und doch verschieden“ biblisch fundierte Antworten.

Lesen und hören Sie das ganze
Interview mit Christof Kiehne.
(Foto: privat)

Theoretische Antworten helfen häufig nicht weiter, wenn Menschen unsicher sind, wie sie ihre Identität als Mann oder Frau leben sollen. Christof Kiehne hat dies selbst erlebt. Aus dem Gedanken „Ich bin nicht so wie meine Brüder“ entwickelte sich bei ihm eine homosexuelle Neigung. Irgendwann belastet ihn diese Situation so stark, dass er zu Gott sagt: „Ich kann das nicht mehr aushalten. Das macht mich kaputt. Wenn du jetzt nichts tust, werde ich die Beziehung zu dir und zur Therapiegruppe beenden und eine Beziehung mit einem Mann anfangen.“ Tatsächlich erlebt er Gottes Eingreifen, nach und nach ändern sich die Gefühle und durch den Glauben an Gott merkt er schließlich: „Jetzt habe ich meine Identität gefunden.“

Kai Mauritz, Pastor, Seelsorger und Berater beim Weißen Kreuz (Foto: privat)

Wichtig um die eigene Identität als Mann oder Frau zu finden, ist oft die Familie. Pastor und Seelsorger Kai Mauritz erklärt im Interview: „Man geht heute davon aus – so komplex Familiensituationen auch sind – dass Vater und Mutter beide für die Identitätsentwicklung wichtig sind. Mütter geben Wärme, Nähe und Sicherheit. Die Mutter ist im ersten Lebensjahr die wichtigste Bindungsperson, an der ein Mensch Sicherheit lernt. [...] Der Vater ist derjenige, der einem Kind mitgibt, was es ausmacht, Mann oder Frau zu sein.“

Doch was, wenn Menschen diese identitätsstiftenden Erfahrungen in der eigenen Familie nicht gemacht haben? Kai Mauritz erklärt, dass der Schmerz darüber zwar meist bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibe, gleichzeitig aber Verarbeitung der erlebten Versäumnisse möglich und heilsam sei.

Lesen Sie eine Rezension von „Werden, wie du mich siehst“. (© Gerth Medien)

Wie Frauen konkret mit solchen alten Wunden umgehen und sich ihrer eigenen Identität stärker bewusst werden können, ist auch ein Thema für die Autorin Stacy Eldredge. In ihrem Buch „Werden, wie du mich siehst“ rät Eldredge Frauen, die an Versäumnissen durch ihre Eltern leiden, dazu, diese zu betrauern. Denn erst das Betrauern dessen, was man in der Kindheit vermisst hat, macht Heilung möglich. Auch rät sie Frauen davon ab, sich durch ständige Selbstzweifel oder sogar negative Gedanken selbst herabzuwürdigen. Eldredge schreibt dazu: „Wie wir etwas nennen, wie wir genannt werden, ob gut oder schlecht, wird sich auf unser Leben auswirken.“


Mut zur Aggression! (Länge: 5:06)

Doch wie können Männer ihre Identität als Mann finden? Konstantin Mascher von der Offensive Junger Christen macht christlichen Männern Mut zu mehr Aggression. Damit befürwortet er nicht Gewalt oder ungezügelte Worte, sondern den Mut dazu, „etwas anzupacken, etwas umzusetzen oder etwas zu verteidigen." Für Mascher gehört zu einer solchen positiven Aggression auch dazu, dass man die Angst ablegt, etwas falsch zu machen. Heilige Männer seien die, die ihre Fehler bekennen und darüber hinauswachsen.


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