Gott, wer bist du?

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Artikel / 07.04.2018

Von Gott verlassen

Im Moment der größten Verzweiflung suchte Jesus ausgerechnet Gottes Nähe. Eine Andacht.

Gott kann verwirrend sein. Er ist drei in eins und eins in drei, ein liebevoller Vater und zur gleichen Zeit ein Gott, der Kriege führt. Einerseits soll man sich laut dem 2. Gebot kein Bildnis von ihm machen. Auf der anderen Seite beschreibt Gott sich selbst in der Bibel als eine starke Burg, als den guten Hirten und als Tröster. Denn, um eine authentische Beziehung mit Gott zu pflegen, ist es wichtig, zu wissen, mit wem man es zu tun hat. In unserem ERF Workshop Gottesbilder: Polaroids vom Himmel" erhalten Sie in mehreren Einheiten Impulse, wie Sie Ihre Sicht auf Gott sensibiliseren können.

Lesen Sie den Artikel „Gottes Visitenkarte“  (Foto: A.kantver / fotolia.com)

Die Frage nach dem Wesen Gottes stellt sich vielen Menschen, so auch der Sängerin Joan Osbourne in ihrem Lied „One of us“. In der Bibel finden sich viele Antworten auf diese Frage. Gott selbst stellt sich im Alten und Neuen Testament mit einer Vielzahl Namen vor. Eine Zusammenfassung dieser Namen haben können Sie in unserem Artikel „Gottes Visitenkarte“ nachlesen. Wir haben diesen Artikel durch einige Audio-Beiträge aus der Sendung „Aufgeweckt“ auf ERF Plus ergänzt. Reinschauen und reinhören lohnt sich also!

In unserem Artikel „Ein Gott der Liebe und des Zorns" geht es speziell um die Kontroverse zwischen Rachegott und liebendem Vater.

Auch die Religionswissenschaftlerin Viktoria Lange will herausfinden, wer oder was Gott eigentlich ist. Und vor allem möchte sie herausfinden, wie sie mit ihm in Berührung kommen kann. Dafür zieht sie von Deutschland in einen taoistischen Tempel, weit oben in den kolumbianischen Anden. Sie hofft, dass sie dort Antworten auf ihre Fragen bekommt. Die Gemeinschaft im Tempel gehört einer taoistischen Sekte an und die junge Frau muss sich einer harten Disziplin, einer bestimmten Diät und verschiedenen Ritualen unterwerfen. Als Viktoria ungewollt schwanger wird, wird sie von der Gemeinschaft als unrein betrachtet und muss die Monate der Schwangerschaft und die erste Zeit mit Säugling als Außenseiterin im Tempelgebiet verbringen. Von einem Tag auf den anderen ist Viktoria auf sich alleine gestellt. Von der Nächstenliebe der Kommunität ist nichts mehr zu spüren. Verzweifelt schreit sie ein letztes Mal zu Gott und diesmal lässt er nicht lange auf sich warten.

 
 
In der genannten Artikelserie werden auch folgende Themen behandelt: „Gott, mein Geschäftspartner"„Gott, mein Kumpel"„Gott, das Chamäleon".

Gott ist für jeden ein bisschen anders – zum Glück. ERF-Redakteur Joachim Bär hat sich in einer Artikel-Reihe vor allem mit den Gottesbildern befasst, die Menschen belasten können. „Gott, die Spaßbremse“ ist dabei wohl eines der weit verbreitesten Vorurteile, die Menschen – auch Christen – Gott gegenüber haben können. Einige Personen sehen Christen als „Langeweiler“ an, die sich unterwürfig an Ver- und Geboten entlanghangeln müssen. Kein Wunder, dass der christliche Glaube unter diesen Umständen in unserer genussorientierten Gesellschaft kaum noch Anklang findet.

Lesen Sie den vollständigen Artikel „Auch Macher brauchen einen Retter" in unserer aktuellen Ausgabe der Antenne. (Bild: Carsten Meier / ERF Medien / Jan Engel / Fotolia.com)

Für viele Menschen stellt sich auch die Frage: Brauche ich Gott überhaupt? Gerade Menschen, die sich selbst als starke Persönlichkeiten empfinden, empfinden Gott manchmal eher als Stütze für schwache Menschen. Auch Andreas Knetsch, Leiter der Produktion bei ERF Medien, stand Gott lange Zeit relativ gleichgültig gegenüber. Er sah sich als „einen von den hartgesottenen Jungs“ und meinte, sein Leben selbst ganz gut im Griff zu haben. Doch als sein erstes Kind viel zu früh auf die Welt kommt, merkt Andreas Knetsch, dass er sein Leben eben nicht im Griff hat. Im Rückblick erinnert er sich: „Ich, der harte Kerl, der Kämpfertyp, war am Boden. Das war das erste Mal, dass ich in meinem Leben kapituliert habe.“  Auf einer christlichen Veranstaltung merkt er plötzlich: „Der Mann sprach so direkt in mein Leben hinein, dass ich kein einziges Wort mehr hören wollte - das war starker Tobak. Denn mir wurde dort bewusst, dass ich Gott brauchte.“ Seine ganze Geschichte können Sie in unserem ERF Magazin ANTENNE nachlesen.

In unserer Bildergalerie präsentieren wir Ihnen weitere Statements von ERF Mitarbeitern, wie sie Gott persönlich erlebt haben:

Viele weitere hilfreiche Artikel zum christlichen Glauben finden Sie auf unserer Glaubens-FAQ Seite

In den verschieden Religionsrichtungen spielt das jeweilige Gottesbild eine große Rolle und beeinflusst die Beziehung Mensch – Gott ungemein. Um andere Glaubensrichtungen besser zu verstehen, sollte man sich auch mit deren Vorstellungen von Gott auseinandersetzen. Hierbei stehen natürlich die Weltreligionen Christentum-Judentum-Islam häufig im Vergleich.

In unseren ERF MenschGott-Sendungen erzählen Muslime und Juden von ihren Erfahrungen mit der eigenen Religion und dem christlichen Glauben. Barino Barsoum warzum Beispiel ein radikaler Moslem, doch dann entscheidet er sich dafür, an Jesus Christus zu glauben, nachdem er die Bibel gelesen hat. In unserer Sendung „Sterben für Allah?" berichtet er über seinen extremen Sinneswandel. Zev Porat hingegen wächst in einer streng jüdischen Familie auf und erklärt, warum der jüdische Glaube heute für ihn keine Option mehr darstellt.

 

 

 

 

Weitere Produktionen zu unserem Thema „Gott, wer bist du?“:

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