Gebet: [M]ein Neuanfang

Gebetserfahrungen

„Gebet ist das Atemholen der Seele“, sagte der englische Theologe John Henry Newman. Hier präsentieren wir Ihnen positive und motivierende Gebetserfahrungen von ERF Mitarbeitern. 

Marcus Walter (© ERF Medien)

Gebet hat so viele unterschiedliche und individuelle Ausprägungsformen wie es Menschen gibt. Für den einen bedeutet Gebet, allein und im stillen Kämmerlein all das vor Gott zu bringen, was ihn bewegt. Ein Anderer macht sich Bibelstellen zu eigen und spricht sie laut vor Gott aus. Marcus Walter, Moderator der Sendereihe ERF MenschGott, hat die schönsten und intensivsten Zeiten mit Gott auf seinen Gebetsspaziergängen. Ausführlich hat er seine Erfahrungen mit Gebet im Artikel "Gott in die Seite knuffen" für Sie aufgeschrieben.

Simon Kümmling (© ERF Medien)

Für ERF Pop Moderator Simon Kümmling gehört das Gebet berufsmäßig zum Alltag. Regelmäßig steht er mittwochs zwischen 20 und 22 im ERF Pop Studio und betet für die Anliegen der Hörer. Das hört sich leichter an als es ist. Er macht mit dem Gebet ganz ähnliche Erfahrungen wie der oben zitierte Theologe John Henry Newman: „Mittwochs von 20-22 Uhr „atme“ ich ziemlich viel. Es fühlt sich für mich oft mehr nach einer Mund-Zu-Mund-Beatmung an als ein genüssliches, tiefes Einatmen. Ich muss schon ein wenig aufpassen, dass mir nicht die Puste ausgeht. Viele Male habe ich mich deshalb kurz vor der Sendung zurückgezogen, um noch einmal tief 'Luft zu holen' und mit Gott alleine zu sein." 

Wie Simon Kümmling mit seiner Rolle als betender Moderator umgeht, können Sie in unserem Artikel „Beten ist Atmen“ nachlesen.

Das Gathering in München (© ERF Medien)

Eine ganz andere Erfahrung mit Gebet hat ERF Plus Redakteurin Ingrid Heinzelmaier auf der diesjährigen Gathering-Konferenz in München gemacht. Dort ist sie vielen Christen aus Asien begegnet, deren intensives Glaubens- und Gebetsleben sie nachhaltig beeindruckt haben. 

Kinderarzt Vincent aus Singapur hat ihr Folgendes erzählt: „Während wir anbeten, werden im Himmel Dinge vorbereitet wie Frieden, Erlösung und geistliche Erweckung. Ich bin überzeugt, es gibt einen Zusammenhang zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und unser Gebet wirkt sich auch im Weltgeschehen aus.“ Den kompletten Bericht finden Sie hier einmal zum Nachhören. 

Matthias erzählt, wie er Gottes Nähe im Krankenhaus erfahren hat.

Manchmal aber sind die tiefsten Gebetserfahrungen nicht die, die wir während eines christlichen Events, auf Gebetsspaziergängen oder beim Gebet für andere machen. Das hat Matthias erlebt, der sich auf das Gebets-Experiment von ERF Pop eingelassen hat: einen Monat lang täglich 15 Minuten beten. Besonders hat er Gott erfahren, als er plötzlich einige Tage im Krankenhaus verbracht hat.

Bei Gebetserfahrungen zeigt sich vor allem Eines: Gott ist kreativ und begegnet den Menschen auf unterschiedliche Weise, aber immer so, dass es sie in ihrer derzeitigen Situation ermutigt. Stöbern Sie durch die folgenden Gebetserfahrungen und lassen auch Sie sich von Gott und seinem Handeln ermutigen.