Das Leben lieben

 Das Leben lieben - von Anfang an

 

Aktuellste Beiträge zum Thema

Vorschaubild: Anmahnen und aufklären

Aktuelles vom Tag / 18.06.2018

Anmahnen und aufklären

Schweigemarsch für das Leben weist auf Abtreibungen hin.

Kaum ein Thema wird so kontrovers disuktuert wie Abtreibung. Kristijan Aufiero, Geschäftsführer der Schwangerschafts-konfliktberatung Die BIRKE spricht im Artikel „Keine Frau treibt gerne ab“ über tragische Konflikte und echte Hilfe. (Foto: 1000plus.de)

Jedes Leben beginnt mit einem Wunder – der Geburt. Über neun Monate wächst ein neues Lebewesen heran – beachtet und gewollt von Gott. Jedes gesunde Kind ist Grund zur Dankbarkeit. Doch nicht immer stellt sich bei den werdenden Eltern Freude und Dankbarkeit ein. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal stellt sich noch in der Schwangerschaft heraus, dass das Kind mit schweren Behinderungen zur Welt kommen wird. Dann stehen die werdenden Eltern vor der Frage: Ist eine Abtreibung vielleicht die bessere Wahl?

Aber auch aus anderen Gründen entscheiden sich immer wieder werdende Eltern zur Abtreibung: Junge Frauen, die noch keine fertige Berufsausbildung haben und nicht wissen, wie sie für ihren eigenen Unterhalt und den ihres Kindes aufkommen sollen. Aber auch Familien, die nicht wissen, wie sie für noch ein weiteres Kind sorgen sollen. Auch wenn man es nie für möglich gehalten hätte, steht plötzlich die Frage im Raum: „Ist eine Abtreibung in meiner / unserer Situation nicht die bessere Wahl?“  

Vor genau dieser Entscheidung stand auch Jenny Jansen. Nie hätte sie sich das träumen lassen, doch mit 40 lernt sie einen Mann kennen, von dem sie glaubt, er sei endlich der Partner, den Gott für sie ausgesucht hat. Als sie ungeplant von ihm schwanger wird, bekommt sie Existenzangst. Ihr Freund will weder heiraten noch ein Baby. Kann sie ein uneheliches Kind alleine großziehen? Und wie wird sie vor ihren christlichen Freunden dastehen? Jenny Jansen geht einen Schritt, den sie später bitter bereut: Sie entscheidet sich gegen ihr Wunschkind

 

 

 

 

 

Wie sehen erste Schritte bei einer todbringenden Diagnose während der Schwangerschaft aus? Der Artikel „Gekommen um zu bleiben“ gibt einige hilfreiche Tipps.

Auch Constanze Bohg stand mit Ihrem Ehemann vor der schwierigen Entscheidung, ob sie ihr Kind abtreiben soll. Denn in der 14. Schwangerschaftswoche erfährt sie, dass Ihr ungeborener Sohn Julius Felix nicht lebensfähig sein wird. Es folgen viereinhalb quälende Wochen, in denen sie und ihr Mann sich selbst, aber vor allem ihren Glauben hinterfragen. Schließlich entscheiden sich beide dafür, dass Julius Felix leben soll. Zwei Stunden verbringen sie gemeinsam mit ihrem Sohn, bevor er kurz nach der Geburt verstirbt. 

 

 

„Ist es dann nicht besser, erst gar kein behindertes Kind auf die Welt zu bringen?“, fragen sich manche werdenden Eltern. Durch pränataldiagnostische Maßnahmen versuchen sie sich gegen jede böse Überraschung abzusichern. Doro Zachmann ist selbst Mutter eines behinderten Kindes und glaubt, dass gerade diese neuen medizinischen Möglichkeiten zusätzlich verwirren können: „Mir hätte es Angst gemacht, hätte ich vor Jonas‘ Geburt gewusst, dass ich ein Kind mit Down-Syndrom bekomme. Ich hätte mir irgendetwas Schreckliches vorgestellt, womit ich nie umgehen kann. Ich hätte mir aber definitiv nie meinen Jonas vorgestellt, nicht die Liebe, die ich zu ihm habe oder dass er sich so toll entwickelt.“

Interview „Das beste Leben überhaupt“ mit Doro Zachmann (Foto: Familie Zachmann)

Sie sagt über ihren Sohn: „Ich könnte es mir gar nicht ausmalen, wie mein Leben ohne Jonas wäre. Völlig unvorstellbar, da wäre ein großes Loch!“ Mittlerweile hat Doro Zachmann schon drei Bücher über das Leben mit ihrem Sohn Jonas geschrieben, zwei davon mit ihm zusammen.

Dennoch macht das Leben mit einem behinderten Kind vielen Paaren Angst. Manche Paare stellen sich sogar grundsätzlich die Frage: Sollen wir überhaupt eine Familie gründen? Sie wissen, wie viele Nachteile junge Eltern in Kauf nehmen müssen und wie schwer eine Rückkehr in den Beruf gerade für Mütter sein kann, und fragen sich: Ist es das wert? Andere Paare wiederum leiden unter ihrer Kinderlosigkeit. In dem Artikel „Das Leben ist schön – auch ohne Kinder“ beschreiben zwei Singles, wie glücklich sie das Zusammensein mit Nichten und Nachbarskindern macht und warum sie trotzdem zufrieden mit ihrem Leben ohne Kinder sind.

Andreas und Brita Meißner haben es gewagt; sie haben fünf Kinder in die Welt gesetzt und sagen darüber: „Kinder zu bekommen ist nicht vernünftig: Sie schränken die Freiheit ein, kosten die Eltern Kraft, Geld und jede Menge Nerven.“ Gleichzeitig sind sie fest überzeugt: „Unsere Kinder haben unser Leben unwahrscheinlich bereichert, uns neue Horizonte geöffnet, Wärme und Unbekümmertheit geschenkt und Trost in schwierigen Zeiten eingefordert und gerne bekommen.“


Hören Sie sich die Sendung „So kann Erziehung gelingen!“ direkt an (Länge: 76 Minuten)

Für alle, die bei der Erziehung ihrer Kinder immer mal wieder an ihre Grenzen kommen, haben wir noch einige ganz praktische TIpps zusammengestellt. In unserer Sendereihe Calando spricht der Psychologe und Erziehungs-Coach Joachim Lask über sein Erziehungsprogramm PEP4Kids, das Eltern helfen soll. 

 

Weitere Beiträge zu unserem Thema „Das Leben lieben – von Anfang an“:

Jeder Staatsbürger war mal Embryo

Aktuelles vom Tag vom 13.12.2017

Jeder Staatsbürger war mal EmbryoRadio-Beitrag

Bundesverband Lebensrecht demonstriert gegen Streichung von Paragraph 219a.

Festhalten am Status Quo

Aktuelles vom Tag vom 13.12.2017

Festhalten am Status QuoRadio-Beitrag

Vorsitzende der Frauen-Union gegen Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibung.

Familie im sozialen Wandel

Artikel vom 27.06.2012

Familie im sozialen Wandel

Das bürgerliche Familienbild ist unbiblisch, meint Johannes Reimer und fragt nach Alternativen.

Leben ohne Kinder

Artikel vom 11.05.2012

Leben ohne Kinder

Warum das Familienmodell für Christen nicht der einzige Lebensentwurf ist.