Das Leben lieben

Das Leben lieben - mittendrin

„Wann ist das Leben eigentlich lebenswert?“ Seitdem ERF-Redakteur Horst Kretschi Vater eines schwerbehinderten Kindes ist, stellen er und seine Frau sich diese Frage immer wieder aufs Neue. 

Lesen Sie den vollständigen Artikel „Wann ist das Leben lebenswert?" in unserem Magazin ERF Antenne.

In unserem Magazin ERF Antenne schreibt er: „Als unser Sohn geboren wurde, wussten wir nicht wirklich, was uns erwarten würde. Ab einem bestimmten Punkt in der Schwangerschaft wuchs er nicht mehr. Die Ärzte konnten aber bei diversen Ultraschall- und anderen Untersuchungen weiter nichts Ungewöhnliches feststellen. Bei der Geburt im Kreissaal zeigte sich dann, dass er eine Behinderung hat. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Ärzte überlebte unser Sohn die ersten kritischen Minuten. Als Eltern durften wir eine Stunde nach seiner Geburt zu ihm. Wie schwer seine Behinderung sein würde, war auch jetzt noch nicht absehbar." Seit diesen ersten Tagen sind einige Jahre vergangen. Es gab viele Momente des Hoffens und Bangens, doch für Horst Kretschi und seine Frau ist klar: „Wir werden unser Kind nicht verstecken." Sie sind dankbar für ihren behinderten Sohn, der sie auch in ihrem Glauben oft genug herausfordert. Mit ihm haben sie ein bewegtes Leben, das sich lohnt.

Auch die fünffache Mutter und Ehefrau Irmgard Grunwald kennt den Trubel des Alltags. Immer aktiv und stets zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde - das war einer ihrer Lebensinhalte. Doch schon seit einigen Jahren hat sich bei Irmgard vieles verändert: Die tatkräftige und aktive Frau ist an der tödlichen Krankheit ALS erkrankt und mittlerweile fast vollständig gelähmt. In ihrem Leben gibt es keine Selbstständigkeit mehr. 

Irmgard ist völlig auf die Hilfe anderer angewiesen. In unserem TV-Beitrag erzählt die 56-Jährige über die Momente, die ihr Leben trotzdem lebenswert machen. Die Eindrücke dieses Dreh-Tages hat unsere Volontärin Sophia Sczesny in der Reportage „Gefangen im eigenen Körper" festgehalten. Diese können Sie auch in unserem Magazin ERF Antenne nachlesen.
 

 

Anders als Irmgard hat der Albanier Krenar Bullgur (Nari) große Schwierigkeiten damit, einen Sinn in seinem Dasein zu erkennen und sich darüber gar zu freuen. Als Sechsjähriger entdeckt er beim Spielen eine alte Granate in einem verlassenen Gebäude. Er ahnt die Gefahr nicht und will herausfinden, was er in den Händen hält. Die Bombe explodiert.

In unserem Artikel „Was macht das Leben lebenswert?“ geht Wolfgang Hiller dem Wert des Lebens aus theologischer Sicht auf den Grund.

Der Junge überlebt, aber er wird zum Krüppel. Von nun an ist er nicht nur der Außenseiter im Ort, sondern auch in der Familie. Denn in seiner Kultur gilt: Behindert bist du kein ganzer Mensch." Nari sucht überall nach Annahme. Auch im islamischen Glauben, doch egal wo - er bekommt das Gefühl, unerwünscht zu sein. Als er zufällig beim Zappen durchs TV-Programm auf den Jesus-Film stößt und hört, welche Botschaften Jesus seinen Zuhörern weitergibt, steht für ihn fest: So muss Gott sein! Nari beginnt Hoffnung zu schöpfen.

Die Ungerechtigkeiten im Leben können einen verzweifeln lassen. Manchmal machen sie aber auch kreativ. Heike Barthel zum Beispiel ist von Geburt an schwerbehindert. Als junge Frau wird sie als „erwerbsunfähig" erklärt. Doch Heike lässt sich keinen Stempel aufdrücken und gestaltet ihr Leben mit einer großen Portion Gottvertrauen. Im TV-Beitrag erzählt die zweifache Mutter und Ehefrau ihre außergewöhnliche Geschichte.

 

 

Rudi und Farid sind sich jedenfalls ziemlich sicher, dass ihr Leben großen Wert hat. Schließlich sind sie erfolgreiche Künstler. Beide haben eine geistige Behinderung, sind musikbegeistert und stehen mit ihrer Band „Die irren Typen" gerne auf der Bühne. 

 

Schön, denken Sie nun vielleicht. Diese Menschen sind trotz allem glücklich und leben ihren Traum. Doch was ist mit meinen Vorstellungen vom Leben? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Woher weiß ich, was Gott mit mir vorhat? Was ist, wenn meine Träume wie Seifenblasen zerplatzt sind? Stephan Münch kennt diese Fragen nur zu gut. Deshalb hat er vor wenigen Jahren das Projekt „Lebenstraum“ gestartet. Mit einer zehnmonatigen Auszeit möchte er jungen Menschen eine Unterstützung bei Lebens- und Berufsorientierung bieten und ihnen helfen, Gottes ganz persönlichen Traum für ihr Leben herauszufinden.

Leider können Lebensträume auch ganz plötzlich zerplatzen: Als die junge Medizinstudentin Rahel Seidl-Schulz die Diagnose Krebs erhält, verliert sie allen Halt im Leben. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich an Gott zu klammern und um sein Eingreifen zu beten. Auch bei Monica Masi und Stefan Imoberdorf sieht die Zukunft ziemlich düster aus. Nach nur sechs Monaten Ehe voller Streit, emotionalen Verletzungen und Untreue trennt sich das Paar wieder. Doch Rahel, Monica und Stefan haben eines gemeinsam: Sie haben alle noch einmal eine zweite Chance bekommen. In unserem Multimediaprojekt erfahren Sie die ganze Story.


Kerstin Wendel möchte mit ihrem Buch „Geliebt - begabt - berufen" Frauen dazu ermutigen, ihre spezielle Berufung zu entdecken und in sie hineinzufinden.

Auch Autor Joachim Bär hat sich mit dem Thema „Lebenstraum" auseinandergesetzt. Für ihn steht Gottes Traum für das Leben eines Menschen ganz nah neben seiner Berufung. Dieser sperrige Begriff wird jedoch schnell mit einer mühevollen Aufgabe, einer Last oder einer unabwendbaren Pflicht in Verbindung gebracht. In seinem Artikel „Berufung - was ist damit gemeint?" erklärt er, was die Bibel dazu sagt und räumt Missverständnisse aus dem Weg.

 

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