/ Glaube + Denken

Ist die Hölle ohne Alternative? (1)

Himmel, Hölle und Ewiges Leben sind zentrale Begriffe des Neuen Testaments – doch für viele Zeitgenossen sind die Vorstellungen, die hinter diesen Begriffen stehen, bedeutungslos geworden. Das Paradies sucht man entweder schon im Hier und Jetzt oder man stellt es sich wie Ludwig Thomas „Münchner im Himmel“ als Ort unendlicher Langeweile vor. Vor diesem Hintergrund ist für manche Menschen die Hölle dann kein Ort des Schreckens mehr, sondern sie erwarten, dass dort die eigentliche Party steigt, bei der sie nur zu gerne dabei wären.

Auch in christlichen Kreisen regen sich gewisse Zweifel an der biblischen Rede von Himmel und Hölle: Kann man den Menschen des 21. Jahrhunderts die Behauptung einer ewigen Verdammnis überhaupt noch vermitteln? Und passt diese Vorstellung zum Gottesbild des Neuen Testaments, dessen hervorragende Kennzeichen schließlich Liebe und Gnade sind?

So hat es denn im Lauf der Kirchengeschichte nicht an Versuchen gemangelt, Alternativen zu ewiger Verdammnis und endloser Höllenqual zu formulieren. Zwei dieser Alternativen kommen heute und in der nächsten Folge von Glaube + Denken spezial zur Sprache. Auf dem Programm steht der erste Teil eines öffentlichen Vortrags von Wolfgang Klippert, aufgezeichnet auf der Wiedenester Gemeindetagung am 23. Februar 2013. Wolfgang Klippert ist Dozent an der Biblisch-theologischen Akademie Wiedenest und lehrt dort u. a. Kirchen- und Missionsgeschichte.

>> der Vortrag zum Nachhören/Herunterladen

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