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Mit Polizeischutz Lebensmittel verteilen

In rumänischen Roma-Ghettos könnten mehr Menschen an Hunger sterben als an Corona.

Rumänien hat wegen der Coronakrise eine Ausgangssperre verhängt, die hart kontrolliert wird. So haben Roma, die in der Regel als Tagelöhner arbeiten und von der Hand in den Mund leben, überhaupt keine Einnahmen mehr. Ganze Familien leiden jetzt Hunger und auch die spärliche Sozialhilfe, die der rumänische Staat zahlt, reicht noch nicht einmal für die Butter auf dem Brot, sagt Matthias Netwall von „Projekt Leben“.

Die Hilfsorganisation unterstützt Christen aus den Romakirchen, die Mehl, Kartoffeln, Kohl und Karotten in den Siedlungen verteilen. Und das alles unter Polizeischutz, um Plünderungen und Schlägereien zu vermeiden. Regina König hat mit Matthias Netwall gesprochen, dem Geschäftsführer von „Projekt Leben“.


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