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© Joshua Earle / unsplash.com

04.09.2023 / Andacht / Lesezeit: ~ 2 min

Autor/-in: Heike Knauff-Oliver

„Fürchte dich nicht!“

Im Vertrauen auf Jesus dürfen wir mutig und hoffnungsvoll sein. Eine Andacht.

„Fürchte dich nicht, du musst keine Angst haben, wag es einfach!“ Diese Ermunterung meiner Mutter hat mich in jungen Jahren Dinge tun lassen, die ich mir wahrscheinlich selbst sonst nicht zugetraut hätte. Noch heute bin ich ihr dankbar für ihre Ermutigung. Wahrscheinlich hätte ich viel weniger im Leben gewagt und auch viel weniger erlebt. Es gab mir Zuversicht, Selbstvertrauen und stärkte meinen Mut.

Doch auch der mutigste Mensch stößt immer wieder an seine Grenzen, wenn er sich nur auf sich selbst verlässt oder übermütig wird. Auch das musste ich schon in der einen oder anderen Situation schmerzlich erfahren.
 

Vertrauen lernen wie Petrus

Auch die Nachfolger von Jesus hatten hin und wieder Angst und brauchten guten Zuspruch und Ermutigung. So geraten sie beispielsweise eines Tages in einen schweren Sturm auf dem See. Das Boot droht zu sinken. Doch dann sehen sie eine Gestalt, die sich über das Wasser auf das Boot zubewegt. Sie denken, sie sehen Gespenster und haben furchtbare Angst. Doch es ist ihr Meister, der ihnen dort im Sturm entgegenkommt. 

„Seid guten Mutes! Ich bin es. Fürchtet euch nicht!“ (Matthäus 14,27) ruft Jesus seinen Jüngern zu. Und Petrus, einer der waghalsigsten Jünger, will genau wie sein Meister auf dem Wasser gehen. Ermutigt von Jesus wagt er es und steigt aus dem Boot: „Na geht doch, ich kannʼs, ist doch gar nicht so schwer“, denkt er vielleicht übermütig - und geht nach wenigen Schritten unter. Denn plötzlich wird er sich der tosenden Gefahr um sich herum wieder bewusst. Mit festem Blick auf Jesus und im Vertrauen auf ihn, wäre das nicht passiert. Doch Jesus greift schnell nach ihm. Er lässt Petrus nicht in den Wellen untergehen.
 

Hoffnung im Sturm

Als Nachfolger Jesu haben wir das Privileg, mutig sein zu können wie Petrus. Petrus hat in dieser Situation eine tiefe Lektion gelernt, die uns allen zur Verfügung steht: Wenn ich auf meinen Herrn vertraue und auf ihn schaue, dann kann ich sogar im bedrohlichen Sturm auf dem Wasser gehen. Wir dürfen wagen, auch in den Stürmen des Lebens Hoffnung zu haben.

Denn mit dem Blick auf Jesus und im Glauben an ihn ist alles möglich. Vertraust du ihm?
 

 Heike Knauff-Oliver

Heike Knauff-Oliver

  |  Freie Mitarbeiterin

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Kommentare (1)

Sabine M. /

Tolle und aufmunternde Worte.
Mutig zu sein ist oft nicht einfach, aber mit Gottvertrauen übersteht man auch schwierige Situationen. Habe es schon mehrfach am eigenen Leib erfahren.

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