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© Bahman Adlou / unsplash.com

02.05.2021 / Andacht / Lesezeit: ~ 1 min

Autor: Ghia Falk

Mein neues Lied

Wenn Gott mein Klagelied in einen Jubelruf verwandelt.


„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder“ (Psalm 98,1).
 

Der Psalmbeter erinnert mich daran, wie oft es in meinem Alltag geholfen hat, wenn ich wieder einmal durch ein tiefes Tal gehen musste.

Gerade jetzt in der Jahreszeit, in der die Natur neu erwacht, macht sie uns auf etwas aufmerksam. Gott sagt: „Ich bin da, um euch Menschen die erwachende Natur zu schenken, euch zur Freude und Dankbarkeit.“

Wenn ich morgens erwache, dann höre ich als erstes das Jubeln der Vögel. Sie singen dem Herrn ein neues Lied!
 

Ein schwerer Abschied

Vor einem halben Jahr musste ich lernen loszulassen. Mein Lebensgefährte, George, wurde von unserem Herrn von seiner Krankheit erlöst. Die Trauerzeit war für mich eine schmerzliche Erfahrung.

Immer wieder in unserem Leben müssen wir das neu lernen! Verlustängste begleiten uns.

Entbehrungen ziehen uns hinunter. Ich selbst bezeichne mich als ein „Steh-auf-fall-um-Mensch“, und leide darunter! Ich erlebe mich anstrengend – auch für meine Mitmenschen!

Aber im Laufe meines Lebens und vielen Krisen habe ich gelernt, Gott die Ehre zu geben. Ich habe ihm danken können, denn er hat mein Klagelied in einen Jubelruf verwandelt!
 

Loben zieht nach oben

Immer wieder muss ich mich an diese Möglichkeit erinnern: Loben zieht nach oben! „Durch Danken kommt Neues ins Leben hinein!“ So heißt es in einem Lied. Ist das nicht Grund genug ein Loblied anzustimmen? Meinem Herrn die Ehre zu geben?


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