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© Peter Dehn / pixelio.de

13.01.2012 / Kommentar / Lesezeit: ~ 1 min

Autor: Joachim Bär

Freitag der 13.: Ablage P bitte!

Schon die Bibel rät vom Glauben an Schicksal und Unglück ab. Eine Versicherung liefert nun weitere Gründe, die 13 links liegen zu lassen.

Das Schreckgespenst holt uns in diesem Jahr drei Mal ein und damit so oft wie nur selten: Freitag der 13. Am Ende dieser Woche ist es das erste Mal so weit, die vermeintliche Ursache für den Autounfall, das Ausrutschen auf Glatteis und sonstiges Unglück wiederholt sich am 13. April und am 13. Juli.

So werden auch am kommenden Freitag einige Menschen ihre Flüge und Reisen unterbrechen, Termine absagen oder sich überhaupt nicht aus dem Bett trauen. Die Angst vor dem Unglückstag kann sogar krank machen. Paraskavedekatriaphobie nennen Mediziner das Krankheitsbild.


Angst? Völlig unnötig!
Völlig unbegründet sei diese Angst, sagt die Technikerkrankenkasse (TK) Niedersachsen in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Unfallzahl sei zwar laut den Verkehrsdaten des Statistischen Bundesamtes an Freitagen, die auf den 13. des Monats fallen, durchschnittlich 14 Prozent höher als im Durchschnitt aller Tage. Dies liege aber vor allem daran, dass der Freitag ohnehin ein Spitzentag in puncto Mobilität sei. Mehr Pendler, höheres Verkehrsaufkommen, mehr Unfälle. Der direkte Vergleich von Freitagen mit und ohne 13 im Datum zeigt: Die Anzahl der Unfälle an besagten Unglückstagen ist sogar ein wenig niedriger als die an normalen Freitagen.

Die 13 hat keine Chance
Ohnehin scheint das Unglück relativ zu sein. In Italien ist Freitag der 17. ein Unglückstag,  in anderen Ländern ist es Dienstag der 13. Es könnte anstrengend werden, allem vermeintlichen Unglück der Welt aus dem Weg zu gehen.

Gut beraten, wer eher auf Vertrauen als auf Angst setzt. Zum Beispiel auf Gott. Bei ihm fällt nicht einmal ein Spatz auf die Erde fällt, ohne dass er seine Hand darüber hält. (Matthäus 10, 29) Gegen diesen guten Gott kommt keine noch so böse 13 an.

 Joachim Bär

Joachim Bär

  |  Gesamtredaktionsleiter

Koordiniert die übergreifenden Themen der redaktionellen Angebote des ERF. Er ist Theologe und Redakteur, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Kommentare (9)

Christine P. /

Ich bin so froh, dankbar und zufrieden - ich bin am Freitag den 13. geboren, und hatte auch jetzt gerade am Freitag, den 13. Januar Geburtstag. Mein ganzes Leben lang wurde ich von Gott getragen, und mehr

Eike F. /

"Wenn einem an einem Freitag den 13. eine schwarze Katze begegnet, bedeutet das Unheil?"
"Kommt ganz darauf an."
"Worauf?"
"Ob du ein Mensch bist oder eine Maus."
;-)

Adrian E. /

Gluck wird gegeben und genomommen damit wir geerdet werden und wissen was Gluck ist

Norbert H. /

Die Zahl 13 ist eine Glückszahl, denn es sind die 12 Jünger und der 13. ist Jesus!

Rosemarie B. /

Wie schön zu wissen mein Leben ist nicht abhängig von irgendwelchen Unglückszahlen oder sonstigem Hokuspokus.
Lieber Urs, herzlichen Dank für deinen Beitrag.
Mein Opa hatte auch an einem 13. mehr

Tobias /

(Aber-)Glaube ist doch etwas, was ich nicht anfassen kann, oder? Also zumindest ist da etwas, was nicht menschlich ist, oder?
Ein Vergleich zum Gesetz:
Sinnigerweise ist heute bei Bibellese mehr

G.-L. Weller /

Schön, daß der erf die Gelegenheit wahrnimmt, sogar freundlich und humorvoll mit diesem blockierenden Aberglauben umzugehen.

Maria K. /

Sehr geehrter Herr Bär
ich habe mich vor knapp 19 Jahren bei der Geburt meiner Tochter ganz bewusst für einen 13. entschieden. Wohl wissend, dass sie damit öfter mal an einem Freitag den 13. mehr

Urs R. /

Unser Sohn hat uns einmal als 7-jähriger zur Zahl 13 verblüfft. Vielleiht ist es auch darum, weil er schon immer gerne rechnete. Eines Tages fragte er uns: "Wisst ihr, dass die Zahl 13 eine Gückszahl mehr

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