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Was Christen glauben

Bei Anruf Gott: Entdeckungen der Reformation für heute

 

Vielen Menschen ist es ein Rätsel, wie jemand in der heutigen, aufgeklärten Zeit noch an einen Schöpfergott glauben kann. Die Wissenschaft kann heute viele Dinge erklären, die noch vor 100 Jahren als Wunder gegolten haben. Doch die Wissenschaft erklärt alles nur faktisch. Die inneren Sehnsüchte, das Verlangen nach Freiheit, nach Seelenfrieden und nach Vergebung kann sie nicht beantworten.

 

Neueste Beitrag zum Thema

Naturwissenschaft und christlicher Glaube

 

 

Physikprofessorin Barbara Drossel vereint Naturwissenschaft und den christlichen Glauben auf interessante Weise. In ihrem Beitrag „Glaube trotz Urknall“ erklärt sie, wie das zusammengeht:

„Stellen Sie sich vor, hier steht ein Kuchen, den ich für den Geburtstag meines Mannes gebacken habe. Und jetzt kommen Sie und sagen: ‚Das ist doch Quatsch, es gibt keine Bäcker! Wir wissen wie Kuchen entstehen, nämlich: Zucker, Mehl und Butter etc. – und das ganze für eine Dreiviertelstunde in den Ofen bei 180°C. Und dann kommt natürlich ein Kuchen dabei raus.‘

Daran merkt man, wie absurd es ist, die eine Erklärung, ob es einen Urheber gibt, und die andere Erklärung, wie Dinge enstehen und welche Prozesse dabei ablaufen, gegeneinander auszuspielen.“

Physikprofessorin Barbara Drossel (Foto: Ulrich Pontes)
 

 

 

Naturwissenschaft und Wahrheit

Was kann die Wissenschaft wirklich wissen – und was grundsätzlich nicht erforschen?

 

Unsichtbares sichtbar machen

Astrophysiker Heino Falcke spricht über schwarze Löcher und seinen christlichen Glauben.

 

 

Glaubwürdig aus guten Gründen

Was macht Gott und sein Wort, die Bibel, vertrauenswürdig?

 


Glaube und Wissenschaft

Sind Glaube und Wissenschaft wirklich unvereinbare Gegensätze?


Der Kampf um den Schöpfungsbericht

Wie passen Bibel und Wissenschaft zusammen? Es gibt verschiedene Ansätze.


„Glaube ist doch weltfremd“

Gott ist was für weltfremde Leute, glaubt Jörg Dechert. Bis seine Freundin Christ wird.

 

Die vier Soli der Reformation

Dr. Martin Luther, der die Bibel aus dem Urtext ins Deutsche übersetzt hatte, hat in den Evangelien und Briefen des Neuen Testaments Antworten auf die essenziellen Fragen des Lebens gefunden. Er dichtete im Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“: „Das Wort sie sollen lassen stahn“. Damit meinte er, dass das Wort Gottes (= Die Bibel) fest und stark im Bewusstsein eines Menschen verankert sein muss.

Alle (Glaubens)-Überzeugungen müssen sich für ihn am Wort Gottes messen lassen. Wurde er mit Auffassungen konfrontiert, die den seinen widersprachen, vertrat er den Grundsatz: „Nenn mir eine Bibelstelle, die deine Auffassung belegt, dann gebe ich mich gerne geschlagen. Wenn aber nicht, bleibe ich bei meiner Ansicht.“

 

Die 95 Thesen

Der historische Hintergrund und das Anliegen von Luthers Protest gegen den Ablasshandel seiner Zeit.

 

 

 

Bruder Martins gesprengte Fesseln

Eine Hoffnungsbotschaft, die auch fünfhundert Jahre später zu neuem Leben befreit.

 

Martin Luther, ein Vater im Glauben

Kurze Einführung in den lutherischen Glauben.

 

Luther als Praktischer Theologe

Prof. Peter Zimmerling über relevante Impulse Luthers für die Kirche im 21. Jahrhundert.

 

Doch die befreiende Botschaft der Bibel enthält mehr! Martin Luther hat beim Lesen und Übersetzen erkannt, dass Menschen sich nicht durch Anstrengung und Kasteiung, durch gute Taten oder durch einen besonders enthaltsamen Lebensstil Gott nähern können. Es war „allein die Gnade“ (Sola Gratia) von Gott, die dies zuließ. Und so formulierte er viermal das Solus, das alleinige Merkmal, das für den Menschen wichtig ist:
 

SOLA FIDE – Allein durch Glauben


Das Okay von Gott

Sola fide: Glaube ist mehr, als nur Gutes zu tun.

 

SOLA GRATIA – Allein durch die Gnade


Vom Glück, frei zu sein

Sola gratia: Zeuge der Gnade Gottes werden.

 

SOLUS CHRISTUS – Allein (Jesus) Christus


Jesus ohne Umweg

Solus Christus: Gott kann nicht ohne Jesus gedacht werden.

 

SOLA SCRIPTURA – Allein die Schrift


Wo lebendiger Glaube beginnt

Sola scriptura: Die Bibel sollte man nicht nur besitzen, sondern auch lesen.

 

Diese vier Soli sind nach Ansicht Luthers maßgeblich für das Seelenheil eines Menschen. Sie fassen die wichtigsten Aussagen der Bibel zusammen und befreien von falschen Vorstellungen, wie man als Christ zu sein hat.

Sie können mit falschen Schuldgefühlen aufräumen, so wie auch Luther selbst das erlebt hat. Das beschreibt auch Hanna Willhelm in ihrem Artikel „Schlupfloch in den Himmel“:
 


Schlupfloch in den Himmel

Was tun, wenn wir uns schuldig fühlen oder tatsächlich schuldig geworden sind? Gedanken dazu von Martin Luther.

 

Wie kann ich mit Schuld umgehen?

Von Schuldgefühlen sind auch die Menschen heute noch getrieben, ist Lutherexperte Hans-Jörg Voigt überzeugt. Auch heute noch leben Menschen im Selbstoptimierungswahn. Es geht immer darum, etwas zu leisten, sich anszustrengen. Das habe sich nicht geändert. Dabei kommt es bei Gott nicht auf Leistung an. Gott liebt jeden Menschen so, wie er ist. Mehr dazu erfahren Sie im ERF Pop Beitrag „Luther und die Sahnetorte“.

 

 

 

Was ist eigentlich Sünde?

Eine Bestandsaufnahme zu den Themen Sünde und Gnade.

 

Glaubwürdig leben: darf ich scheitern?

Matthias Frey spricht darüber, wie man mit Scheitern umgehen kann.

 

Wie konnte ich nur!?

Von der Herausforderung, sich immer wieder selbst zu verzeihen.



Schuld und Vergebung

Die Frage nach Schuld und wie sie aus der Welt geschafft werden kann, wird oft verdrängt. Schade, da sie die große Chance bietet, befreit durchs Leben zu gehen.


Wie kann ich mit Schuld umgehen?

Tipps zum Umgang mit Schuldgefühlen und Selbstzweifeln.


Dieser Fehler gehört zu mir!

In drei Schritten zu einem befreiten Umgang mit Schuld und Scham.

 

 

Wie bekomme ich das Okay von Gott?

„Das Okay von Gott“ ist es, das den Menschen von der Angst vor dem Verderben befreit. So schreibt es auch Ingrid Heinzelmaier in unserem Magazin ERF Antenne:

„Mit 16 gehörte für mich als Pfadfinderin die tägliche gute Tat einfach dazu. Und das schlechte Gewissen, wenn ich es mal wieder nicht geschafft habe. Die gute Tat aber konnte nicht aufwiegen, was schief lief in meinem Leben. Später, bei einer Fahrt über die Autobahn würgte mich die Angst. Ich war nicht vorbereitet auf die Begegnung mit dem, der mich gemacht hat. Alles in allem war mein Glaube als Teenager ein Mix aus Gedanken machen und mich anstrengen.

Ähnlich erging es Martin Luther, als er im Juli 1502 in ein Gewitter geriet. Die Angst um sein Leben bewog ihn, ins Kloster zu gehen.

Trotzdem blieb in seinem Herzen ein entscheidender Platz leer. Erst Jahre später begegnete Luther dem lebendigen Gott und blieb beim Römerbrief hängen: „Der Gerechte wird durch den Glauben leben.“ (Römer 1,16)

Monate nach meiner Autofahrt sprechen einige junge Frauen mit mir ganz unbekümmert davon. Sie sagen, dass sie „aus dem Glauben leben“. Vor einer dieser jungen Frauen seufze ich: „Heute hab ich mal wieder so viel falsch gemacht. Ich muss noch viel an mir arbeiten, bis ich in den Himmel kommen kann.“ Es ist der Moment, wo bei mir der Groschen fällt, als sie antwortet: «Nein, das stimmt nicht. Du musst nur glauben, was Jesus für dich getan hat. Dann hast du dein Okay von Gott.»“ weiterlesen

Mehr zum Thema im Magazin ERF Antenne

 

Besitz und der Christliche Glaube

Auch „Materialismus“ ist ein Glaube, dem viele Menschen nachhängen: Haus, Sportwagen, die erste Million – diese Träume hat sich Nathanael Draht schon mit 30 Jahren erfüllt. Doch in ihm ist eine Leere, die nicht mit Luxusgütern zu stopfen ist.

Ausgerechnet in seiner Hausbar entdeckt er ein vergessenes Buch, das ihn auf eine heiße Spur bringt. Davon berichtet er in der Sendung ERF Mensch Gott:


Armer Millionär

Nathanael Draht ist reich, aber unglücklich - er sucht den wahren Sinn des Lebens.

 


Über Geld spricht man nicht? – Jesus schon!

Pfarrer Ulrich Parzany zeigt, wie man die richtigen Prioritäten setzt.

 


Gescheitert?

Unternehmer Heiko Kienbaum erlebt mitten im Scheitern eine nie gekannte Freiheit.

 


Wie viel Geld passt durch ein Nadelöhr?

Mag Gott reiche Christen? Antworten auf brennende Fragen rund ums Geld.

 

ERF-Mitarbeiter zum Thema „Was Christen glauben“

 

Glaubens FAQ – Wissen, was Sie glauben

Manche Glaubensfragen können ganz schön knifflig sein: „Warum lässt Gott Leid zu?“, „Woher weiß ich, dass ich errettet bin?“, „Wie lieb ist der liebe Gott?“, „Wie kann ich einen freien Willen haben, wenn Gott alles vorherbestimmt hat?“.

Zu den 50 Kernfragen des christlichen Glaubens stellen wir Ihnen in der Rubrik „GlaubensFAQ“ fundiertes Wissen zur Verfügung – damit Ihr Glaube sprachfähig wird:

 

 

Was glauben wir eigentlich?

Pastor und Autor Immanuel Grauer stellt sich Glaubensfragen.

 

Denken und Zweifeln erlaubt

Stephan Lange stellt sich in seinem Blog kritischen Fragen zum christlichen Glauben.

 

Was ist eigentlich Glaube?

Etwas sagen und etwas verstehen sind nicht immer identisch.

 

 

ERF Workshops zum Thema

Mit den ERF Workshops bekommen Sie kostenlosen Zugriff auf eine Reihe von Online-Kursen, die Ihnen helfen, Gott persönlich kennenzulernen und im Glauben zu wachsen.
 


„Glauben – wie geht das?“

Was macht den christlichen Glauben im Kern aus? Wie lese ich die Bibel am besten und wie bete ich? Ein Kurs mit Antworten zu den grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens.

 


Das Jesus-Experiment

Fragen Sie sich, ob es Jesus wirklich gibt? Ob wirklich etwas an seiner Botschaft dran ist? Dann ist dieser Kurs der Richtige für Sie. Denn es geht darum, das herauszufinden.

 


Der Galaterbrief – Freiheit, wie Gott sie schenkt

„Du müsstest! Du solltest! Du könntest!“ Ein gesetzlicher Glaube kommt oft in frommem Kleid daher. Aber er tut nicht gut. Zeit, ihn zu enttarnen.

 

Weitere ERF Workshops

 

Weitere Beiträge zum Thema

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26.09.2019 / ERF Plus spezial

Kreuz ist Trumpf

Pfarrer Ulrich Parzany zeigt, warum das Kreuz das wichtigste Symbol für Christen ist.

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23.08.2018 / ERF Plus spezial

God of the City (2/3)

Rainer Harter, Leiter des Gebetshauses Freiburg, geht der Frage nach, ob Städte auch eine Berufung haben können.

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16.08.2018 / ERF Plus spezial

God of the City (1/3)

Rainer Harter, Leiter des Gebetshauses Freiburg, spricht darüber, was Christen für ihre Stadt tun können, um sie positiv zu verändern.

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