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Der Ukraine-Konflikt

In der Nacht auf den 24. Februar hat das russische Militär begonnen, die Ukraine anzugreifen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski hat im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen.

Was bedeuten die Ereignisse nun für Europa? Wie gehen Christen mit der Situation um? Einschätzungen und Berichte finden Sie hier. Wenn Sie an aktuellen Neuigkeiten über die Ukraine-Krise interessiert sind, empfehlen wir Ihnen den Live-Ticker von tagesschau.de
 

Neueste Beiträge zum Thema

Aktuelle Infos vom ERF Partner TWR Ukraine

Medienarbeit in der Ukraine-Krise

Wie sieht Medienarbeit in der Kriegsregion aus? Und wie helfen Ihre Gebete und Spenden den Menschen vor Ort? Das Team ERF Global Hope und Gäste unseres Partners TWR Ukraine berichten.

Zoom Event (Bild: Vita/stock.adobe.com)

6. Oktober 2022

Zeit: 19:00 Uhr
Plattform: Online via Zoom
Dauer: 60 Minuten

Jetzt kostenlos anmelden

Weitere Infos zur Arbeit von TWR Ukraine 

Hoffnung und Hilfe im Russland-Ukraine Konflikt

Seit über 30 Jahren ist der ERF mit seinem Partner TWR (Trans World Radio) in den ehemaligen Sowjetstaaten Russland, Belarus und Ukraine aktiv. Trotz des Krieges produziert das Team in der Ukraine fast täglich neue Inhalte, die über alle möglichen Kanäle verbreitet werden.

Aktuelle Angebote finden Sie auf erf.de/ukrainisch. Menschen auf beiden Seiten der Grenze können durch die Hoffnungs- und Friedensbotschaft von Jesus angerührt und verändert werden. Schenken Sie den vom Krieg betroffenen Menschen ein Stück Hoffnung und Heilung.

Bis jetzt sind 235.400€ an Spenden eingegangen. Vielen Dank für Ihre Spende!

 

Das erreichen wir mit Ihrer Spende

  • Produktion neuer Radiosendungen, die gezielt in die aktuelle Situation hineinsprechen
  • tägliche Ermutigung durch Videobotschaften und Bibelversgrafiken auf Social Media
  • praktische Hilfe durch TWR Mitarbeiter vor Ort (Verteilen von Essen, Hilfsgütern, Medikamenten etc.)
  • langfristig: Erhalt und Fortsetzung der christlichen Medienarbeit in der Region
     

Geflüchteten Hoffnung geben

Hoffnung auf Ukrainisch

Auf unserer neuen Sprachenseite finden Sie ermutigende, christliche Medieninhalte in Ukrainisch. Wir möchten hiermit dazu beitragen, dass geflüchtete Menschen Hilfe, Hoffnung und Heilung finden. Auf dieser Seite erhalten Sie Einblicke in die Programme unseres ukrainischen Partners, die Sie durch Ihre Spende ermöglichen. 

Ukraine-Postkarte bestellen (© Vita / stockadobe.com)
Postkarte bestellen (© Vita / stockadobe.com)

Teilen Sie die Seite gerne auch mit anderen! Dazu können Sie Postkarten bei uns bestellen, die Sie mit einem Ermutigungsgruß an Geflüchtete weitergeben können (Versand ab 10 Stück; Bestellung per E-Mail – gerne gegen eine Spende).

 

 

 

Die Bibel in Ukrainisch

Auf bibleserver.com finden Sie ab sofort die Bibel in der ukrainischen Sprache.

 

 

Flüchtlingen praktisch helfen
 

Gibt es in Ihrer Umgebung Menschen, die kürzlich aus der Ukraine geflohen sind? Weisen Sie sie auf unsere Programme und Angebote hin, die wir auf unserer ukrainischen Sprachenseite zusammengestellt haben. Postkarten zum Verteilen können sie ab 10 Stück per E-Mail bei uns bestellen (gerne gegen Spende). 
 

Wenn Sie bereits Kontakte zu ukrainischen Flüchtlingen aufgebaut haben, nehmen Sie sich Zeit und hören Sie zu, was Ihre neuen Nachbarn und Freunde bewegt. Oft ist ein gutes Gespräch in einer vertrauensvollen Atmosphäre für die Betroffenen ein erster Schritt, um etwas Erleichterung zu erfahren. Dazu müssen Sie kein Seelsorger oder eine ausgebildete Trauma-Therapeutin sein.
 

Auf unserer Sprachenseite finden Sie neben ukrainischen Audios zur Traumabewältigung auch weiterführendes Material auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch, das Sie über die Homepage von Wycliff kostenlos herunterladen oder auch als Broschüre bestellen können. Mithilfe dieses Materials erhalten Sie in kurzer Zeit einen wertvollen Überblick und lernen, wie Sie Menschen in Krisensituationen noch besser begleiten können. Außerdem bietet Wycliff interessante Online-Schulungen an: 

25./26. Juni „Geflüchteten beim Deutsch lernen helfen“ 

15./16. Juli „Flüchtlinge in der Krise begleiten“
 

Wenn Sie unseren Teams vor Ort helfen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende. Die TWR Kolleginnen und Kollegen produzieren täglich neue Beiträge, um Menschen in der Kriegsregion zu ermutigen.
 

Zum ausführlichen Artikel

 

Flüchtlinge aufnehmen – überfordert uns das?

Menschen aufnehmen, die aus einem Kriegsgebiet kommen, ist herausfordernd. Das junge Ehepaar Larissa und Niklas Meyer stellt sich dieser Aufgabe. Sie teilen ihr Leben mit einer fünfköpfigen Familie. Wer sind diese Menschen? Was bringen sie an Erfahrungen mit? Wie kann das Paar sich abgrenzen? Wir haben nachgefragt.


 

Nächstenliebe leben – Notunterkunft für Geflüchtete

„Die kommen und wir wissen nicht wohin mit ihnen?“ Glen Ganz hört zufällig ein Telefongespräch in der S-Bahn mit. Es geht um Ukrainer, die auf der Flucht vor dem Krieg sind. Für ihn ist sofort klar: Hier helfen wir! Zusammen mit seiner Frau betreibt er das Café [why not]. Kurzentschlossen mobilisieren die beiden viele Helfer, um das Café als Notunterkunft herzurichten. Die kommenden Wochen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem aber wertvolle Begegnungen. 

 

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Weiter Hoffnung senden

Hoffnungsbotschaften über Radio und Social Media erreichen weiterhin die Menschen in der Ukraine.

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Obwohl die Lage immer bedrohlicher wird, wollen TWR Mitarbeiter in der Ukraine weiter Hoffnung senden.

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Der ERF unterstützt seinen internationalen Partner TWR bei der Ausstrahlung christlicher Medien-Inhalte. TWR hat auch ein Büro in der Ukraine und wir sind im ständigen Austausch mit unseren dortigen Kolleginnen und Kollegen.
 

Nach Russlands Angriff auf die Ukraine hatten die Mitarbeiter unseres ukrainischen Partners lange keinen Zugang mehr zu dem Büro und Studio in Kiew. Etliche Mitarbeiter haben die Region aus Sicherheitsgründen verlassen, um bei Verwandten und Freunden weiter weg Schutz zu suchen. Einige haben mit ihrer Familie sogar die Ukraine verlassen.

In dieser Phase konnte das Team keine neuen Sendungen produzieren. Doch über einen Mittelwellensender liefen weiter vorproduzierte Radioprogramme. Seit längerem produziert das Team nun wieder aktuelle Sendungen, allerdings hat Russland Anfang April einen für uns wichtigen Mittelwellensender für die Ukraine abgeschaltet. Alternativen werden genutzt, kosten aber mehr zeitliche und finanzielle Ressourcen. Positiv ist derweil, dass einige Mitarbeiter in die Region Kiew zurückkehren konnten und nun wieder vom Studio aus Sendungen produzieren. 

Neben Radio werden so Online-Livestreams und Social Media-Kanäle immer wichtiger. Regelmäßig postet das Team kurze Videobotschaften in ukrainischer und russischer Sprache, in denen sie ihren Landsleuten Mut und Hoffnung zuzusprechen. Sie beten für ihr Land und ihre Mitbürger und leisten neben der Medienarbeit auch praktische Hilfe, wo es möglich ist.  

In Kooperation mit Wycliff hat TWR zudem auf Grundlage der Broschüre „Trotz der Krise geht es weiter“ eine Audioreihe in ukrainischer Sprache produziert, die Menschen in Krisen erste Orientierung bietet. Ein zweites Live-Programm mit ermutigenden Bibelstellen und Liedern ist auch bereits online verfügbar. Weitere ukrainische Sendungen zu Traumabewältigung und Lebenshilfe sind geplant. Alle online verfügbaren Inhalte dieser Art finden Sie auf unserer neuen Sprachenseite.

Zerstörungen in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, Bild: TWR
Zerstörungen in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, Bild: © TWR

Zu den aktuellen Infos in englischer Sprache durch ERF Partner TWR

 

Statement des Leiters von TWR Ukraine

Der Leiter von TWR sprach am 06.04. in einem Video darüber, wie er und sein Team den Krieg erleben und was sie tun, um in dieser Situation weiterhin Jesus zu bezeugen und sich für andere einzusetzen. Unter anderem sagt er: „Die Menschen wenden sich an uns, um mehr über Gott zu lernen. Wir erleben in unserer Nation gerade eine geistlichen Erweckung – mitten in dieser schwierigen Zeit!“ 

Weitere Videos in russischer und ukrainischer Sprache teilen er und seine Teammitglieder im Facebook-Kanal von TWR Ukraine.

 

Angst um Kolleginnen und Kollegen

Philipp Rüsch, Personalleiter TWR Europa, über Ukraine-Konflikt

 

 

 

TWR Präsident Lauren Libby mit Branko Bjelajac zum Ukraine-Konflikt

Lauren Libby, Internationaler President von TWR, spricht mit Branko Bjelajac, dem internationalen Vize-Präsidenten von Europa, über die Situation vor Ort. TWR steht seit dem frühen Morgen des 24.2.22 mit den Teams vor Ort in Kontakt. 

 

 

Wir haben den Großteil des Interviews für Sie ins Deutsche übertragen:


Lauren Libby: Wie ist die Lage?

Branko Bjelajac: Die Lage ist ernst. Die Menschen haben Angst, besonders Zivilisten. Die russischen Kollegen haben die Mitarbeiter aus der Ukraine angerufen und ihnen Unterstützung und Gebet zugesichert. Die Mitarbeiter von TWR Ukraine befinden sich in einem Haus außerhalb von Kiew, in dessen Keller sie ein Übergangsstudio einrichten. Sie machen sich natürlich Sorgen über Ihre Angehörigen. Sie wollen aber auch in der Kriegszeit weiter eine Hoffnungsbotschaft ausstrahlen. Ob das mit der Internetverbindung- und den Handynetzen funktioniert, ist noch offen.
 

Lauren Libby: Radio spielt in dieser Zeit eine große Rolle. Wir strahlen auch weiterhin unsere Programme in die Ukraine aus.

Branko Bjelajac: Wir strahlen über die Mittelwelle täglich etwa 2 Stunden Programm in die Ukraine aus. Wir haben spezielle Sendungen für die Situation vorbereitet. Gerade jetzt verbinden Christen sich, beten gemeinsam und ermutigen einander.
 

Lauren Libby: Ich habe von den ersten Flüchtlingsströmen gehört. Die Situation ist angespannt. Wofür können wir konkret beten?

Branko Bjelajac: Lass uns beten, dass die Kirchen in der Ukraine diese Prüfung überstehen.  Es gibt viele Familien, in denen eine Person russischer, die andere ukrainischer Nationalität ist. Für die ist diese Situation sehr unangenehm. Einige Kirchenvereinigungen haben sich schon bemüht, für die Flüchtlinge Verpflegung und Unterkünfte zu organisieren. Wir beten für unsere Teams in diesen Ländern, für die Zuhörer und dass die Ausstrahlungen sicher bleiben.
 

Lauren Libby: Vielen Dank. Wir sind hier, um Hoffnung in eine hoffnungslose Situation auszustrahlen.

 

Auch an unseren Partnerteams in Russland und Belarus gehen die Ereignisse nicht spurlos vorbei. Wir sind dankbar, dass sie bislang ohne größere Einschränkungen ihre Sendungen weiter produzieren und ausstrahlen können. Der Leiter des russischen Teams hat dem Team in der Ukraine zudem zugesichert, für sie zu beten und sie in ihrer missionarischen Arbeit zu unterstützen, wo dies irgend möglich ist.
 

Erfahren Sie mehr zu unseren Medienprojekten in der Ukraine und Russland

 

 
 

Gebet für die Ukraine

 

  • Beten Sie dafür, dass sich der Krieg sich nicht über die Ukraine hinaus ausbreitet, für eine baldige Waffenruhe vor Ort und für eine friedliche Lösung des Konflikts.

  • Beten Sie, dass die Programme unserer Teams in der Ukraine, Russland und Belarus Menschen Hoffnung, Mut und Frieden geben.

  • Beten Sie um Bewahrung und Schutz für unser Team in der Ukraine. Wir sind dankbar, dass sie wieder die Möglichkeit haben, neue Radioinhalte aufzunehmen, um die Menschen in der Ukraine in dieser Situation zu ermutigen. Bedrückend ist die Abschaltung einer wichtigen Mittelwellenfrequenz. Beten Sie hier für gute und schnelle Alternativen.

  • Bitten Sie um Weisheit für unsere Teams bei der inhaltlichen Auswahl und Gestaltung von Posts und Programmen, um zur Deeskalation der Lage beizutragen.

  • Beten Sie für unsere Teams in Belarus und Russland, die unter der Situation ebenfalls sehr leiden und von den Auswirkungen des Krieges und den Sanktionen stark betroffen sind.

  • Wir danken für neue Sendemöglichkeiten und Verbreitungswege über Radio, Online und soziale Medien.

  • Wir sind dankbar für alle Bewahrung, alle Hoffnungsmomente und Ermutigungsgeschichten, die zeigen: Gott ist in allem Leid da und hilft.

  • Beten Sie für alle Bemühungen von Kirchen und anderen christlichen Organisationen, praktische Hilfe, Friedensgebete und Deeskalation zu fördern und das Evangelium in Wort und Tat zu den Menschen zu bringen.

 

Wenn Ihnen die Worte für Gebete in dieser Situaltion fehlen, finden Sie auf der Website von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau einige vorformulierte Friedens-Gebete, die Sie nachbeten können.

 

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