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Generation „Gemeinsam“

Das Morgen zusammen gestalten


In der schnelllebigen Welt des 21. Jahrhunderts könnten die Generationen nicht unterschiedlicher sein: Die Älteren sind noch mit Wählscheibentelefon aufgewachsen, die Jungen sind sogenannte „Digital Natives“ und wachsen quasi von Geburt an mit Social Media und Co. auf. Die Älteren haben sich über Jahrzehnte mit ihrer Firma, ihrem Verein, ihrer Gemeinde identifiziert, für die Jüngeren ist der ständige Wandel das Normale.

Alle gemeinsam stehen vor riesigen Herausforderungen: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Umgang mit Migration und Klimawandel, Inflation und und und. Ist es da nicht ratsam, die Erfahrungen aller heranzuziehen, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Und wie steht eigentlich die Bibel zum Thema Generationen?

In diesem Dossier möchten wir zeigen: Jedes Alter hat seine eigenen Ideen, Herangehensweisen und Lösungsansätze. Nur wenn wir einander zuhören und versuchen zu verstehen, können wir die Zukunft für alle gewinnbringend gestalten.
 

Neueste Beiträge zum Thema

1. Generationen im Wandel: Zwischen Tradition und Innovation

Welcher Generation gehören Sie an? Den Alt-68ern, die gegen die konservativ-autoritäre Nachkriegsgesellschaft gekämpft haben? Oder ihren Kindern, die an einem Windows 3.1-Rechner versucht haben, ihre erste Hausaufgabe zu tippen? Vielleicht sind Sie auch schon ein Digital Native und verstehen nicht, warum Oma sich mit ihrem Smartphone so schwertut?

Das liegt möglicherweise daran, dass sich die Welt nie einem so atemberaubenden Tempo verändert hat wie in den letzten 100 Jahren. Die führte dazu, dass auch jede Generation mit einzigartigen Herausforderungen konfrontiert war.

Die älteren Generationen, die Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts aufgewachsen sind, erlebten dramatische Umbrüche. Sie trugen die Lasten der Kriege und sahen sich mit dem Wiederaufbau einer durch Konflikte gezeichneten Welt konfrontiert. Der Mangel an Ressourcen und die Notwendigkeit, eine neue politische und wirtschaftliche Ordnung zu schaffen, stellten zusätzliche Herausforderungen dar. Gleichzeitig mussten sie sich an die aufkommende Technologie anpassen.

Die Nachkriegsgenerationen profitierten vom deutschen Wirtschaftswunder der 50er und 60er Jahr. Sie erfuhren den Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft. Diese Ära brachte eine neue Ära des Wohlstands und der Stabilität mit sich. Zugleich veränderte sich mit der zunehmenden Verbreitung von Fernsehen und Festnetztelefon die Dynamik der Kommunikation. 

Die 1970er Jahre waren von verschiedenen Krisen geprägt, die die damaligen Generationen entscheidend beeinflussten. Die vordringlichsten Probleme dieser Zeit waren die Energiekrise, die geopolitische Unsicherheit und die Forderungen nach Gleichberechtigung und Umweltschutz. Proteste gegen den Vietnamkrieg, die Bürgerrechtsbewegung und Frauenrechtsbewegungen spiegelten den Wunsch nach sozialen und politischen Veränderungen wider.

Die Generationen der 80er und 90er Jahre waren unter anderem geprägt von der fortschreitenden Digitalisierung und dem Einzug von Computer, Internet und Handys in die Haushalte. Auch das Waldsterben und die Nutzung von Atomkraft waren hochaktuelle Themen. Die Furcht vor einer atomaren Katastrophe, insbesondere nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl 1986, führte zu verstärkten Protesten gegen Atomkraft und zu einer intensiveren Debatte über erneuerbare Energien.

Die sogenannte Gen-Z (die nach ca. 1997 Geborenen) wächst in einer voll digitalisierten Welt auf, in der der Umgangston und das Klima jedoch zunehmend rauer wird. Sie stehen vor der Herausforderung, zwischen TikTok und Instagram ihre eigene Meinung zu bilden. Von allen Seiten heischen Medien nach ihrer Aufmerksamkeit, die „richtige Haltung“ scheint zunehmend wichtiger zu werden und die Gen-Z wird mit moralischen Fragen überhäuft. 

Dieser kurze Abriss zeigt, wie unterschiedlich die letzten Generationen aufgewachsen sind. Daher ist es auch kein Wunder, dass jede Generation andere Herausforderungen als am Dringlichsten empfindet. Das birgt Konfliktpotenzial. Manche sprechen gar von einem „Krieg der Generationen“. Oder doch nicht?
 

Ist Papa stolz auf mich?

Peter Statz und sein Vater waren schon immer sehr verschieden – in der Art zu denken, zu leben und auch zu glauben. Peter geht äußerlich und auch innerlich auf Distanz. Dann brennt das Haus der Eltern vollständig ab. In der Asche findet Peter Statz ein Fotoalbum. Ein Fund mit Folgen für die Beziehung zu seinem Vater.

 

 

(Kein) Krieg der Generationen!?

Wer den Suchbegriff „Krieg der Generationen“ googelt, bekommt 21 Millionen Ergebnisse angezeigt. Besonders ins Auge sticht der Titel „Eine Warnung vor verstecktem Altenmord“. Steht es wirklich so schlimm um unsere Gesellschaft?

Darüber hat sich ERF Urgestein Andreas Odrich Gedanken gemacht. Er schätzt als Papa und Opa die Gaben der unterschiedlichen Generationen – und ist überzeugt: Nur gemeinsam lässt sich Zukunft gestalten.

 

Andreas Odrich (Foto: ERF)

Es wäre kontraproduktiv, den sogenannten Generationenvertrag aufzukündigen. Denn nur gemeinsam lassen sich die immensen Herausforderungen lösen.

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2. Generationen und ihre Werte

Vielleicht kennen Sie noch diese alten Radioschränke, die ab den 30er Jahren beliebt waren. Stellen Sie sich vor, ein 16-Jähriger bekommt mit, wie sein Großvater verzweifelt versucht, den Empfänger seines Radioschranks wieder flott zu machen. Er verwendet viel Zeit und Energie darauf, sich in die vergilbte Betriebsanleitung einzuarbeiten. Leider gibt es die erforderlichen Ersatzteile schon lange nicht mehr, und der Großvater überlegt, was er stattdessen verwenden könnte.

Der Jugendliche, der seine Gadgets online bestellt, hält die Mühe für übertrieben und sagt zu seinem Opa: „Du steckst da so viel Zeit rein – das lohnt sich doch gar nicht! Das Teil ist schon vor 50 Jahren „out“ gewesen. Kauf dir doch endlich mal ein vernünftiges Soundsystem.“

Wer hat Recht? Und was ist wichtiger – Ressourcen oder Zeit zu sparen? Sich von alten Dingen zu trennen oder sie zu bewahren? Schon dieses Beispiel zeigt: Es gibt keine eindeutige Antwort. Denn dahinter stehen unterschiedliche Werte, die für jeweils eine Generation wichtiger sind als für die andere.

Hier sind fünf Beispiele, wie sich die Wertvorstellungen der Generationen unterscheiden können:
 

1. Individualität vs. Gemeinschaft

Ältere Generationen betonen oft die Bedeutung von Gemeinschaft, familiären Bindungen und Traditionen. Jüngere Menschen neigen dazu, Individualität, persönliche Freiheit und Vielfalt stärker zu betonen. Dies spiegelt sich beispielsweise in unterschiedlichen Ansichten zur familiären Struktur und Lebensgestaltung wider.

2. Technologie und Veränderung 

Ältere Generationen können eher Wert auf Beständigkeit und das Bewahren von Traditionen legen, während jüngere Generationen offener für ständige Veränderungen und den neuesten Trend sind. Die Bereitschaft, sich auf neue Technologien einzulassen und sich anzupassen, kann stark variieren.

3. Arbeitsmoral/ Work-Life-Balance

Ältere Generationen haben oft eine ausgeprägtere Arbeitsethik, die sich durch Hingabe, Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und ein starkes Verantwortungsbewusstsein auszeichnet. Jüngere Generationen setzen vermehrt auf Flexibilität, Work-Life-Balance und die Suche nach sinnstiftender Arbeit.

4. Verbindlichkeit und Commitment

Verbindlichkeit ist bei älteren Generationen oft stärker ausgeprägt. Sie engagieren sich jahrzehntelang im selben Verein oder in der Kirche. Jüngere Generationen hingegen lassen sich oft ungern langfristig für eine Sache verpflichten. Sie denken eher projektorientiert, was sich in allen Lebensbereichen manifestiert.

5. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Ältere Generationen kennen Entbehrung und Armut oft noch sehr gut. Sie konsumieren tendenziell sparsamer und reparieren lieber als wegzuwerfen. Die junge Generation zeigt hingegen oft eine verstärkte Sensibilität für faire Produktionsbedingungen, Umweltfragen und  die Wirkung ihres Konsumverhaltens auf globale ökologische Systeme. 

 

 

 

Als ich 14 Jahre alt war, erschien mein Vater mir so dumm, dass ich kaum in seiner Nähe sein konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich erstaunt, wie viel der alte Mann in sieben Jahren gelernt hatte.

Mark Twain (1835-1910)

 

„Jung und Alt – nehmt einander ernst!“

Eine Mehrheit in Deutschland findet, dass ältere Menschen unsere Gesellschaft nicht mehr voranbringen. Das zumindest besagt eine Untersuchung der Antidiskriminierungsbeauftragten der Bundesregierung aus dem Jahr 2022.

Oliver Jeske widerspricht dieser Einschätzung und meint: Wir müssen uns gegenseitig ernst nehmen.

 

5.000 Menschen, 12 Jünger, ein Problem

Katrin Faludi wirft einen humorvollen Blick auf die Speisung der 5.000 und fragt sich: Wie hätte sich diese Geschichte etwa 80 Generationen später zutragen können?

 

Das Arbeiten von morgen braucht Agilität

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Das stellt den ERF vor Herausforderungen: Wie müssen wir uns aufstellen, um auch in Zukunft noch relevant zu sein? Ein Interview mit Christian Kolb.

 

Wenn Radio Weltgeschichte schreibt

Andreas Odrich ist in Westberlin aufgewachsen. Das Radio war für ihn das Tor zur Welt. Er spricht darüber, warum ein totgesagtes Medium immer weiterlebt.

 

 

ERF Mitarbeiterstimmen zum Thema

Michael Ring, Spezialist Medienproduktion

Gemeinsam mit anderen Christen kann ich im Austausch Orientierung finden, wenn christliche Werte in der Gesellschaft zunehmend verdrängt werden. Alt und Jung können in den Gemeinden zusammenstehen und Gottes Zeugen in der Welt sein.

Michael Ring, Spezialist Medienproduktion

Judith Regel, Sachbearbeiterin ERF Mediaservice

Gemeinsam mit älteren Leuten höre ich gerne aus ihren Lebenserfahrungen, über eigene Fehler, aber auch von ihrem Glauben. Aus solchen Gesprächen kann ich immer viel für meine Zukunft mitnehmen.

Judith Regel, Sachbearbeiterin ERF Mediaservice

Franziska Decker, Coach Evangelisation und Follow-up

Gemeinsam unterwegs zu sein, Höhen und Tiefen miteinander zu teilen und dabei die
(Erfahrungs-) Schätze meiner Mitmenschen zu heben, das macht mein Leben reich. Wir können in jedem Alter voneinander lernen und miteinander wachsen.

Franziska Decker, Coach Evangelisation und Follow-up

Julian Schnaubelt, Moderator ERF Jess

Gemeinsames Handeln ist in einer dynamischen Welt gefragt. Wir brauchen beides: frische, junge Ideen und die Erfahrungen Älterer, um die Welt von morgen positiv zu gestalten.

Julian Schnaubelt, Moderator ERF Jess

 

Mehr zum Thema im Magazin ERF Antenne

 

3. Gemeinsam Stark: Generationenübergreifendes Handeln 

Wer hat als Kind nicht gerne "Die Kinder aus Bullerbü" von Astrid Lindgren gelesen? Die fiktive Erzählerin Lisa berichtet darin von „dem nettesten Großvater, den es auf der ganzen Welt gibt [...]. Seine Augen sind so schlecht, dass er fast nichts sehen kann, [...] aber das macht nichts, denn er weiß alles, was in den Büchern steht.“ Die Kinder lieben es, den freundlichen alten Mann in seiner Dachstube zu besuchen und lesen ihm aus der Zeitung vor. Er wiederum hat immer Zeit für die Kinder und gibt alte Anekdoten zum Besten.

Ein solches natürliches Miteinander der Generationen ist heutzutage selten geworden. Dabei können Jung und Alt sich in vielen Bereichen ergänzen und von der Hilfe des anderen profitieren. Um dieses Miteinander stärker zu fördern, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Projekten, die das generationenübergreifende Handeln in den Fokus rücken.

Das Frankfurter Projekt „Wohnen für Hilfe“ bringt beispielsweise Senioren und Studenten in einer Mehrgenationen-WG zusammen. Jeden Winter laufen Kindergartengruppen zum Singen ins Seniorenzentrum und zaubern den Bewohnern ein Lächeln aufs Gesicht. Der Bund wiederum fördert sogenannte „Mehrgenerationenhäuser“, die verbindende Angebote für verschiedene Altersgruppen machen. Auch wir stellen Ihnen ein paar Ideen vor.
 

Wunschgroßeltern gesucht

„Warum fragt mich eigentlich keiner um Rat, wo ich doch so einen großen Erfahrungsschatz mitbringe?“ Das fragen sich viele Menschen, die aus dem Beruf ausgeschieden sind. Auf der anderen Seite gibt es eine steigende Zahl junger Familien und Alleinerziehender, denen die Großeltern fehlen.

Sozialpädagogin Angelika Becker hat daher das Projekt: „Großelterndienst“ gegründet.

 

 

Drei Schrauben und eine gute Nachbarschaft

Wie viel Kontakt haben Sie zu Ihren Nachbarn? Reicht es für einen gelegentlichen Plausch am Gartenzaun – oder geht die Beziehung tiefer? Bei Joachim Bär hat sich das Verhältnis zu seinem 40 Jahre älteren Nachbarn im Lauf der Zeit intensiviert. Die gemeinsame Gartenmauer wird als Tauschplatz genutzt für Hühnerfutter, leere Honiggläser und – ja, für drei Schrauben.

Was diese drei Schrauben mit einem Sägebock zu tun haben, den Joachim Bär nicht hatte, aber gut gebrauchten konnte –das erzählt er in seinem Artikel Drei Schrauben und eine gute Nachbarschaft

 

Joachim Bär (Foto: ERF)

Eigentlich habe ich für diesen Samstag schon andere Pläne und brauche einen Moment, um zu verstehen, dass Erhard mir hier nichts weniger als eine gute Gelegenheit eröffnet: Ich würde einen eigenen Sägebock bekommen, mit geringsten Kosten und der Unterstützung von jemandem, der so etwas schon mal gebaut hat.

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Auf gute Nachbarschaft!

Ein gutes Verhältnis zum Nachbarn ist wichtig, sagt Christine Schliesser im Interview.

 

Gut, dass wir einander haben

Tina Tschage zeigt, wie Singles, Alleinerziehende und Familien das Leben miteinander teilen können.

 

Wenn Enkelkinder nach Gott fragen

Wie Großeltern ihre Enkel auf dem Glaubensweg begleiten können. Eine Rezension.

 

 

Teilen Sie Ihre Erfahrung mit uns!

In welcher Situation haben Sie bereits die positive Zusammenarbeit über Generationen hinweg erlebt? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen und wie sie zu einem positiven Miteinander beigetragen haben:

 

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4. Generationen und die Bibel 

Wer hat sich beim Bibelstudium nicht schon einmal durch die sogenannten Geschlechtsregister gekämpft? Darin werden die verschiedenen Generationen von Adam bis zu den Söhnen Noahs detailliert aufgeführt. Auch im Neuen Testament wird noch einmal erwähnt, wie viele Generationen es bis zur Geburt Jesu waren (unter anderem in Matthäus 1,17). Es wird deutlich: In der Bibel spielt die Genealogie eines Menschen eine große Rolle.

Außerdem hatten die ältere Generation einen hohen Stellenwert. Sie standen in der Hierarchie weiter oben und wurden mit Respekt behandelt. Die Älteren waren dazu aufgerufen, die Jüngeren zu lehren und zu führen. Die Jüngeren hingegen schätzten die Weisheit und Anleitung der Älteren. Mose führte mit über 80 Jahren die Israeliten durch die Wüste und gab ihnen göttliche Weisungen weiter. Auch die älteren Propheten wie Elia und Elisa hatten einen erheblichen Einfluss auf die jüngeren Generationen.
 

4 biblische Prinzipien für ein gutes Miteinander


Respekt vor Älteren

Beispiel: Die Bibel betont die Wichtigkeit, den Älteren Respekt zu erweisen und für ihre Fürsorge und Weisheit dankbar zu sein (2. Mose 20,12).


Weisheit weitergeben

Beispiel: Die Bibel veranschaulicht, wie der Prophet Elia seine Weisheit und Aufgabe an seinen jüngeren Schüler Elisa weitergab und wie Elisa diese Verantwortung annahm (2. Könige 2,9-15).


Zusammenarbeit der Generationen

Beispiel: Die Bibel berichtet von der engen Bindung zwischen der jüngeren Rut und ihrer älteren Schwiegermutter Noomi und wie sie trotz Altersunterschieds gemeinsam Herausforderungen bewältigten (Rut 1,16-22).


Generationenübergreifende Werte

Beispiel: Die Bibel betont die Verantwortung der Eltern, die Glaubenswerte an ihre Kinder weiterzugeben, und wie dies zur Bildung einer generationsübergreifenden Gemeinschaft beiträgt (5. Mose 6,4-9).

 

 

Family first!?

Die Eltern ehren – die Bedeutung verändert sich im Lauf unseres Lebens. Was Gott sich bei diesem Gebot gedacht hat, erklärt Steffen Brack.

 

Jeder wird gebraucht

Rebecca Schneebeli nennt 3 Gründe, warum Machtgerangel unter Christen sich nicht lohnt.

 

Inspirieren, befähigen, dienen

Kraft der Generationen: Evi Rodemann zeigt, wie ein Generationenkonflikt in der christlichen Gemeinde vermieden werden kann.

 

 

 

Vorsicht, Zersplitterung!

Kindergottesdienst, Frauenkreis, Männerarbeit, Singletreff, Seniorenkreis,… In vielen Kirchen und Gemeinden gibt es Angebote für alle erdenklichen Zielgruppen. Ich finde das eine nachvollziehbare Idee. Schließlich haben Kinder und Senioren auch sehr verschiedene Zugänge zum Glauben.

Ich glaube aber auch: Wir nehmen uns in unseren Kirchen und Gemeinden etwas, was zu unserer gemeinsamen Glaubenswirklichkeit auch dazu gehört: In Christus ist die Diversität von Christinnen und Christen zusammengebunden. Da, wo sich Menschen in ihrer Verschiedenheit begegnen, um gemeinsam Jesus nachzufolgen, können sie sich ergänzen, unterstützen und voneinander lernen. Das ist die neutestamentliche Perspektive auf den Leib Christi: Die Gemeinde Jesu lebt in der Wirklichkeit des „einander“: Dient einander, helft einander, ermahnt einander, liebt einander, vergebt einander.

 

Jörg Dechert (Foto: ERF)

In Christus gehören wir alle zusammen. Jung und Alt. Männer und Frauen. Singles und Ehepaare. Familien und Kinderlose. Reich und Arm. Mutige und Ängstliche. „Biodeutsche“ und Menschen mit Migrationshintergrund. Introvertierte und Extrovertierte.

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5. Buchtipps zum Thema

„Gott hat keinen Plan für dein Leben“ von Manuel Schmid (© Brunnen)

„Gott hat keinen Plan für dein Leben“ von Manuel Schmid (© Brunnen)

„Stachelige Eltern und Schwiegereltern“ von Jörg Berger (© Francke)

„Stachelige Eltern und Schwiegereltern“ von Jörg Berger (© Francke)

„Liebe & Respekt im Miteinander“ von Emerson Eggerichs (© Gerth Medien)

„Liebe & Respekt im Miteinander“ von Emerson Eggerichs (© Gerth Medien)

„Ich bin und bleibe 33, denn Jesus ist mein Leben!“ von Maria Prean-Bruni (© SCM R. Brockhaus)

„Ich bin und bleibe 33, denn Jesus ist mein Leben!“ von Maria Prean-Bruni (© SCM R. Brockhaus)

 

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Redaktion: Theresa Folger | Layout: Simon Kassen