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Informieren, helfen, beten

Wie Sie sich weiterhin für Menschen nach der Flutkatastrophe engagieren können

 

Auch mehrere Wochen nach der Jahrhundertflut ist der Bedarf an Hilfe weiterhin groß. Während einerseits immer noch geschippt, geschaufelt und gebaggert werden muss, werden woanders Menschen gebraucht, die sich mit ihrer Expertise einbringen bei Versicherungsanträgen und Wiederaufbaumaßnahmen. Aber auch Seelsorge und Gebet sind weiterhin wichtig. Denn viele Menschen in den betroffenen Gebieten sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten. Und auch die Helferinnen und Helfer brauchen Zuwendung.

Viel Geduld, viel Gebet, nicht nachlassende Hilfe, aber auch Geld werden weiterhin nötig sein. Herzlich laden wir Sie, die Nutzerinnen und Nutzer unserer Angebote, dazu ein, mit Ihren Mitteln und Möglichkeiten die Menschen in den Flutgebieten zu unterstützen.

Wenn Sie helfen wollen, aber keine Kontakte vor Ort haben, dann setzen Sie sich am besten mit einer Stelle in Verbindung, die die Hilfe gezielt koordiniert, das kann die Gemeindeverwaltung sein aber auch eine Kirchengemeinde oder etwa ein Sportverein. Wir nennen hier als eine von vielen Stellen die Hotline der Evangelischen Allianz in Bonn, die auf Allianzebene Hilfe für die Flutgebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen organisiert: 0228 33 83 88 60 (es können Gebühren anfallen!)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
 


ERF Kampagne „Wir brauchen Halt“

Bei unserer aktuell laufenden Spendenaktion „Wir brauchen Halt" geben wir 20% Ihrer Spende weiter an das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ – und damit an die Menschen in den Hochwassergebieten und dort laufenden Hilfsaktionen. Den restlichen Teil Ihrer Spende werden wir wie geplant einsetzen, um über den Sommer hinweg mit unseren Medienangeboten Menschen überall in Deutschland einzuladen, den Halt ihres Lebens in dem Gott zu finden, der sie liebt.

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Aktion Deutschland Hilft

Aktion Deutschland Hilft ist ein Zusammenschluss einiger deutscher Hilfsorganisationen. Sie leisten bei Katastrophen und Notsituationen humanitäre Hilfe im In- und Ausland.

Aktion Deutschland Hilft e.V.
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

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Beiträge zum Thema

Vorschaubild: Zuspruch via Smartphone

27.07.2021 / Aktuelles vom Tag

Zuspruch via Smartphone

Pfarrer aus Stuttgart beten auf Instagram für Menschen in Hochwasserregionen.

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Jeder kann etwas tun

Viele Menschen wollen den Betroffenen der Flut helfen. Und das ist gut so, denn die Hilfe darf jetzt nicht nachlassen, nur weil der Fokus der Öffentlichkeit wieder auf anderen Themen ruht. Was Sie tun können:

  • Zuhören: Die Menschen in den Flutgebieten brauchen noch lange ein offenes Ohr und eine Schulter, an die sie sich anlehnen können. Wer in Notfallseelsorge geübt ist, wendet sich z.B. an die Kirchengemeinden vor Ort. Sie wissen am besten, wer für wen gebraucht wird, und koordinieren die Seelsorge für erschöpfte Betroffene und Helfer.
     
  • Zupacken: Nach dem Schaufeln beginnt der Papierkrieg mit Behörden und Versicherungen. Auch hier werden Experten gebraucht. Wer sich auskennt, und wirklich helfen will, wendet sich auch hier am besten an die Gemeinden und versierte Hilfsorganisationen, die diese Einsätze koordinieren.
     
  • Spenden: Wir nennen als Adresse den Zusammenschluss von rund zwei Dutzend Hilfsorganisationen Deutschland Hilft. Hier wird die Hilfe der einzelnen Mitgliedsorganisationen gebündelt. Es gibt aber auch unzählige kleinere und größere Initiativen von Kirchen und Gemeindebünden, die sich über Geld-Spenden freuen.
     
  • Beten: In einem der zahllosen Berichte über die Flutkatastrophe sagt eine Frau, sie habe die ganze Nacht gebetet, dass ihr Haus nicht einstürzt und fortgerissen wird. Es sind also Beterinnen und Beter gefragt, die Gott um Gnade bitten, um Ruhe und Besonnenheit aber auch der Trauer und der Verzweiflung Ausdruck verleihen, die diese große Katastrophe hervorgebracht hat.
     
  • Die gute Botschaft in all dem Schlimmen bleibt: Wir können etwas tun. Das ist Gottes Auftrag an uns, das sind wir den betroffenen Menschen schuldig. Jeder ist eingeladen und kann mit seinen individuellen Möglichkeiten in dieser Jahrhundertkatastrophe etwas Gutes bewirken. Vielen Dank für Ihre Hilfe.