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Verfolgte Christen erzählen aus ihrem Leben

Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrplantagen – das gab es nicht nur zu Kolonialzeiten. Der Kubaner Alberto erzählt davon in der Radiosendung „Power in Persecution“ – „Kraft in Verfolgung“, die ERF und TWR gemeinsam entwickeln.

Christenverfolgung – Realität von heute

Wie weit würde Ihre moralische und körperliche Widerstandskraft reichen, wenn Ihnen heute so stark zugesetzt wird, dass Sie bezweifeln, morgen noch am Leben zu sein? Diese Frage ist für etwa 100  Millionen Christen in über 50 Ländern unserer Erde kein bloßes Gedankenspiel, sondern naheliegende Realität. Diese Realität soll die geplante Radioreihe von TWR und ERF „Power in Persecution“ (Kraft in Verfolgung) durch persönliche Lebensberichte Einzelner greifbar machen. Die Sendungen sollen diejenigen stärken und ermutigen, die in einer ganz ähnlichen Situation leben, und gleichzeitig den in Freiheit lebenden Christen bewusst machen, wie es um viele ihrer Glaubensgeschwister steht. Beide Seiten bekommen eine neue Sichtweise auf ‚Kraft‘ und ‚Schwachheit‘, wenn einst verfolgte Christen wie der Kubaner Alberto González Einblicke in ihr Leben geben.

Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrplantagen

Geboren im Jahr 1943 wächst Alberto in einer mittelständischen Familie auf, die aktiv in der Kirchengemeinde mitarbeitet. Alberto wendet sich schon als Kind von ganzem Herzen dem christlichen Glauben zu. Als junger Mann ist er überzeugt von seiner persönlichen Stärke als Christ und fühlt sich für alle Herausforderungen gewappnet. Doch in den 1960er Jahren wird er auf einmal zum Staatsfeind, als sich der politische Wind in Kuba dreht. Man verschleppt ihn fern ab seiner Heimatstadt zur Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrplantagen. „Als ich mit dieser Situation konfrontiert war, wurde mir bewusst, dass ich eben nicht aus mir heraus stark war. Ich konnte leiden, verzweifeln, den Glauben verlieren, ja sogar angefochten sein. Obwohl ich mich matt fühlte, obwohl ich verzweifelt war, so kam meine Stärke in mir einzig vom Herrn.“ Alberto wird deutlich, dass er seine behütete Kinder-und Jugendzeit als ein großes Geschenk von Gott bekommen hat. In ihm wächst das Bedürfnis, seinen Mitgefangenen und sogar den unbarmherzigen Wächtern Liebe und Einfühlsamkeit entgegen zu bringen, die ein solches Leben nicht erfahren haben: „Mir wurde bewusst, dass hinter der grünen Uniform unserer Wächter auch nur ein Mensch mit einem Herzen steckt. Und wenn ich diesen Menschen lieben und ihm Christi Liebe zeigen kann, dann können unglaubliche Dinge passieren.“

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„Glokale“ Radiosendung zum Thema Verfolgung

Aufrichtige Lebensberichte wie die von Alberto González möchte die Radioreihe „Power in Persecution“  in Partnerschaft von TWR und ERF besonders in die Länder hinein senden, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Dazu planen TWR und ERF die Produktion von 52 Sendungen, deren Schwerpunkt auf Interviews mit (ehemals) verfolgten Christen liegt. Außerdem ist geplant, die Interviews über das Internet als MP3-Datei bereit zu stellen. Während des Gesprächs soll eine Frage von besonderem Interesse sein: „Was hat Sie die Zeit der Verfolgung durchstehen lassen?“ Zudem gibt es einige Einheiten über die Geschichte und Formen der Christenverfolgung, auch Verfolgung aus biblischer Sicht und häufig aufkommenden Fragen werden behandelt. Die Produktion der Sendung ist sehr aufwendig, da sowohl die Interviewpartner als auch die späteren Zielgruppen verschiedene Sprachen sprechen. Die Erfahrungen der Verfolgten sind jedoch – leider – über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg nachvollziehbar, deshalb macht eine globale Radiosendung mit lokalen Bezügen durchaus Sinn - ein „glokales Radioprojekt“ also.

Die Interviews werden, falls notwendig, transkribiert und auf Englisch übersetzt. Dann wird eine englischsprachige Version der 15-minütigen Radiosendungen erstellt. Diese wird dann je nach Hörerkreis in die entsprechende Muttersprache übertragen, die Interviews bleiben in der Originalsprache und werden dann mit einer übersetzten Stimme überlegt. Für die technische und organisatorische Seite profitiert TWR von der Verfügbarkeit der Aufnahmetechnik, einem gut ausgebauten Sendenetz und verschiedenen Partnerschaften, die einen Kontakt mit möglichen Interviewpartnern vermitteln können. Die Entwicklung der englischen Vorlage soll bis Mitte 2013 abgeschlossen sein.

Möchten Sie jetzt schon dabei sein und zusammen mit ERF und TWR die Mut bringenden und zugleich herausfordernden Radiosendungen von Power in Persecution ein Stück weiter tragen? Sie können aktiv werden durch Ihre Gebet und/oder Ihre Gabe.

 

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Verfolgte Christen erzählen aus ihrem Leben

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Zwangsarbeit auf den Zuckerrohrplantagen – das gab es nicht nur zu Kolonialzeiten. Der Kubaner Alberto erzählt davon in der Radiosendung „Power in Persecution“ – „Kraft in Verfolgung“, die ERF und TWR gemeinsam entwickeln.

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