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Kinderprogramme in der Ukraine

Wieso – weshalb – warum: Kinder in der Ukraine stellen sich viele Fragen. Zwei christliche Sendungen bieten Orientierung.

Ein schweres Erbe

Kindsein in der Ukraine heißt, einer alles andere als leichten Zukunft entgegen zu gehen. Die Kinder wachsen in einem Land auf, in dem fast 30 % der Menschen in Armut leben. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder – weniger als 10% von ihnen erreichen das Erwachsenenalter völlig ohne gesundheitliche Einschränkungen. Jodmangel ist ein nationales Gesundheitsproblem, das 80% aller Neugeborenen betrifft. Zudem ist die AIDS-Epidemie in der Ukraine mit über 350 000 Infizierten (2008) die schwerste Europas; nach Angaben des Staatlichen AIDS-Zentrums steigt die Neuinfektionsrate jährlich um 10%. Hinzu kommt, dass auch heute noch die junge Generation in der Ukraine an der Katastrophe von Tschernobyl trägt. Als Folge starten die Kinder häufiger als anderswo mit eingeschränkten geistigen Kapazitäten ins Leben.

Sehnsucht nach Geborgenheit

Neben den gesundheitlichen sind auch die sozialen Probleme gravierend. Die ukrainische Gesellschaft kämpft auch über 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit seiner Geschichte unter kommunistischer Herrschaft. Die Orientierungslosigkeit der Erwachsenen macht sich in Alkohol- und Drogenproblemen, gesteigerter Kriminalität und Abtreibungen bemerkbar. Armut oder familiäre Krisen sowie ungewollte Teenagerschwangerschaften führen dazu, dass eine stetig wachsende Zahl von Kindern in Heimen aufwächst oder auf der Straße lebt - fern von familiärer Geborgenheit.

Diese Kinder sehnen sich nach Liebe und nach Menschen, die ihnen ihre Fragen an das Leben beantworten können. Durch die atheistische Vergangenheit herrscht unter der jungen Generation ein großer Mangel an Bibelwissen und -verständnis. Wenn die Kinder lernen, nach biblischen Prinzipien zu leben und neue Hoffnung in Jesus finden, dann können sie mit der Vergangenheit besser umgehen und gemeinsam daran arbeiten, die Zukunft zu verändern.

Radio bringt Hoffnung

„Vielen Dank für das tolle Programm „Die kleine Quelle“. Für viele Menschen sind Sie ein guter Freund, obwohl wir uns nie begegnet sind. Ich habe immer den Eindruck, dass Sie die Geschichten nur für mich erzählen. Für Kinder sind Sie sehr wichtig. Und auch Erwachsene hören Ihnen gerne zu, weil Sie viele nützliche Tipps für den Alltag geben. Ich wünsche Ihnen gute Ideen und Inspiration für die weitere Sendungsgestaltung!“

Genau das ist das Ziel von zwei 15-minütigen Programmreihen, die seit 1995 von unseren Partnern in der Ukraine produziert werden. „Der kleine Weg“ ist ein wöchentliches Programm für die kleinen Hörer zwischen sechs und zehn Jahren, das ihnen die Bibel in Form von spannenden Geschichten näherbringt. Die Produzentin stammt aus Kiew und gibt ein gleichnamiges Kindermagazin heraus.

Kinder von acht bis zwölf Jahren hören die Sendung „Die kleine Quelle“,  die von einer Sonntagsschullehrerin produziert wird und biblische Geschichten, Lieder und spannende Berichte von Missionaren beinhaltet. Innerhalb eines halben Jahres gehen ungefähr 300 Briefe auf die Sendung ein - nicht nur von Kindern. Auch ältere Menschen hören die Programme gerne oder nehmen sie für ihre Enkel auf.

Ziel der Programme ist es,

  • Kindern zu zeigen, wie sie Gott finden können.
  • Kindern zu helfen, ihren Charakter zu stärken.
  • Kindern Orientierungshilfe bei wichtigen Entscheidungen und Lebensfragen zu geben.
  • Kinder einzuladen, anderen von Jesus zu erzählen.
© TWR Europa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem achtminütigen Videoclip erfahren Sie mehr über die Radioarbeit in der Ukraine (auf Englisch): TWR Epic Story.

Alle Kinderprojekte, die der ERF gemeinsam mit dem internationalen Partnernetzwerk TWR durchführt, werden unter dem Namen und der Spendennummer "Projekt Samuel" zusammengefasst.

Kinderprogramme in der Ukraine

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