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Projekt Hannah Zentralasien

„Wer niedrig ist, den hebt er hoch hinauf; wer weint und klagt, den lässt er Freude finden.“ Worte der Hoffnung für Frauen in Zentralasien.

80% der Frauen in Zentralasien sind Opfer häuslicher Gewalt. Da sie oft weniger Bildungschancen als Männer haben, heiraten Mädchen in dieser Region bald nach ihrer Mittleren Reife. Ihre Ausbildung konzentriert sich auf Fertigkeiten wie Schneidern und häusliche Pflege  - Dinge, die von möglichen künftigen Ehemännern bevorzugt werden. Als Ehefrauen sind sie dann oft der Dominanz des Ehemannes und seiner Gewalttätigkeit ausgeliefert, ebenso wie möglichen Beleidigungen durch dessen Familienangehörigen, die im gleichen Haus leben. Einige Frauen begehen aufgrund dieser Situation Selbstmord. Wenn eine Frau sich entschließt, sich scheiden zu lassen oder ihren Mann bei den Behörden anzuzeigen, wird ihr oft die Schuld an den Problemen gegeben und es wird ihr befohlen, geduldig und demütig zu sein.

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Diese Frauen möchte die Initiative Projekt Hannah übers Radio ansprechen und ihnen Mut machen. Die 30-minütige Sendung „Frauen mit Hoffnung“ besteht aus den beiden Teilen „Lektionen für die Seele“ und „Lektionen für das Leben“. Im ersten Teil lernen die Hörerinnen die Bibel und das Evangelium kennen. Im zweiten Teil erhalten sie praktische Informationen für ihr tägliches Leben, die auf den jeweiligen kulturellen und sprachlichen Kontext abgestimmt sind. Dabei werden unter anderem die Themen Familie, Kindererziehung, berufliche Weiterbildung, Gesundheit und Hygiene behandelt. Außerdem können die Hörer seelsorgerliche Beratung in Anspruch nehmen.

„Ihre Sendung Frauen mit Hoffnung gefällt mir wirklich. Sie enthält gute Lektionen für unser Leben und unsere Seele. Ich habe auch die anderen drei Sendungen in Turkmenisch gehört und sie waren ein Glanzlicht und etwas ganz Besonderes für mich.“

Das wichtigste Ziel der Initiative Projekt Hannah ist, diesen Frauen Gottes Sicht auf ihr Leben zu vermitteln und ihnen seine Wertschätzung entgegenzubringen. Indem die Mitarbeiter den Frauen ganz persönlich von Gott erzählen, ermutigen sie positive Veränderungen im Leben der Hörerinnen. Projekt Hannah ist auch ein weltweites Gebetsnetzwerk und fördert die Gründung von örtlichen Gebetsgruppen. Die Frauen werden durch Bibelgruppen, Schulungen oder Bildungsangebote persönlich unterstützt. Durch die Radiosendung, das Informationsnetzwerk und den monatlichen Gebetskalender schärft Projekt Hannah bei den Betern und Hörern  das Bewusstsein für die Situation von Frauen in anderen Ländern und Regionen. Weltweit wird die Sendung “Frauen mit Hoffnung” in mittlerweile über 50 Sprachen produziert.

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„Wer niedrig ist, den hebt er hoch hinauf; wer weint und klagt, den lässt er Freude finden.“ Worte der Hoffnung für Frauen in Zentralasien.

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