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Projekt Hannah Asien

Frauen sind wertvoll – und das sollen sie auch erfahren: durch die Sendung „Frauen mit Hoffnung“.

Eine Gefahreneinschätzung von TrustLaw aus dem Jahr 2011 stellt Indien an die vierte Stelle in der Liste der gefährlichsten Länder der Welt für Frauen. Die Umfrage besagt, dass 100 Millionen Frauen und Mädchen als Prostituierte arbeiten und dass es 50 Millionen zu wenig Frauen gibt - aufgrund von Tötungen kleiner Mädchen und Abtreibung weiblicher Feten. Eine vor kurzem durchgeführte Volkszählung ergab, dass im Verhältnis 914 Mädchen auf 1.000 Jungen jünger als sechs Jahre kommen. Viele Bräute und junge Frauen leiden auch unter dem traditionellen Aussteuersystem. Frauen und Mädchen werden von ihrem Ehemann oder dessen Familie ermordet, wenn ihnen die Mitgift nicht hoch genug ist. In den Familien ihrer Männer werden Frauen häufig wie Dienerinnen behandelt, die keine eigenen Rechte haben.

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Diese Frauen möchte die Initiative Projekt Hannah übers Radio ansprechen und ihnen Mut machen. Die 30-minütige Sendung „Frauen mit Hoffnung“ besteht aus den beiden Teilen „Lektionen für die Seele“ und „Lektionen für das Leben“. Im ersten Teil lernen die Hörerinnen die Bibel und das Evangelium kennen. Im zweiten Teil erhalten sie praktische Informationen für ihr tägliches Leben, die auf den jeweiligen kulturellen und sprachlichen Kontext abgestimmt sind. Dabei werden unter anderem die Themen Familie, Kindererziehung, berufliche Weiterbildung, Gesundheit und Hygiene behandelt. Außerdem können die Hörer seelsorgerliche Beratung in Anspruch nehmen.

Die Mitarbeiterin einer Partnerorganisation war zutiefst berührt von dem, was sie bei einem Besuch in Indien erlebte: „Die Frauen schütteten ihr Herz aus und berichteten von dem schrecklichen Leid und den demütigenden Verhältnissen indischer Frauen. Da wurde mir klar, dass keine noch so große humanitäre Hilfe je ihre Probleme lösen wird.
Jesus ist die einzige starke, dauerhafte Lösung für diese traurige Gleichung aus Unterernährung, Gewalt, Vernachlässigung, Mangel an Bildung, an Mitteln, an Einfluss und Freiheit.“

Das wichtigste Ziel der Initiative Projekt Hannah ist, diesen Frauen Gottes Sicht auf ihr Leben zu vermitteln und ihnen seine Wertschätzung entgegenzubringen. Indem die Mitarbeiter den Frauen ganz persönlich von Gott erzählen, ermutigen sie positive Veränderungen im Leben der Hörerinnen. Projekt Hannah ist auch ein weltweites Gebetsnetzwerk und fördert die Gründung von örtlichen Gebetsgruppen. Die Frauen werden durch Bibelgruppen, Schulungen oder Bildungsangebote persönlich unterstützt. Durch die Radiosendung, das Informationsnetzwerk und den monatlichen Gebetskalender schärft Projekt Hannah bei den Betern und Hörern  das Bewusstsein für die Situation von Frauen in anderen Ländern und Regionen. Weltweit wird die Sendung “Frauen mit Hoffnung” in mittlerweile über 50 Sprachen produziert.

In Indien gibt es viele Frauen, die sich über Hindernisse hinwegsetzen konnten und wichtige Positionen im Land einnehmen - wie zum Beispiel die Präsidentin von Indien (Pratibha Patil), Vorstandsvorsitzende großer Firmen, oder Frauen, die hohe Ämter in Armee und Regierung bekleiden. An den letzten Wahlen nahmen mehr Frauen als Männer teil. Wenn Frauen und Männer für diejenigen eintreten, die nicht für sich selbst sprechen können, können gute Gesetze durchgesetzt und grausame kulturelle Praktiken abgeschafft werden.

 „Ich kann die strahlenden Gesichter nicht vergessen, als sie davon erzählten, wie Jesus ihr Leben verändert hat. Angesichts von Widerstand innerhalb ihrer Familie beteten sie solange, bis sie Gottes Antworten sahen: Ehemänner hörten mit dem Trinken auf, Kinder wurden gesund und Schwiegermütter fingen an, sie gut zu behandeln... Jetzt dienen sie Jesus gemeinsam mit ihren Familien. Ich war zutiefst berührt.“

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Frauen sind wertvoll – und das sollen sie auch erfahren: durch die Sendung „Frauen mit Hoffnung“.

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