Hilfe für Frauen in Prostitution

„Hidden Treasures“: ein Arbeitszweig von „Women of Hope“

 

 

 

Niemand weiß, wie viele Prostituierte es allein in Deutschland gibt. Sicher ist: Es sind Hunderttausende. Und etliche dieser Frauen sind nicht freiwillig in diesem Gewerbe tätig.

Viele junge Sexarbeiterinnen stammen aus Osteuropa und sind mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt worden. Hier erwartet sie statt der versprochenen Stelle als Haushälterin der Puff. Andere junge Frauen sehen in der Prostitution den Weg zum schnellen Geld und kommen dann nicht mehr heraus.

Professionelle Sprecher, wahre Geschichten

Um diesen Frauen zu helfen, entwickelte die Fraueninitiative „Women of Hope“ eine Hörspielreihe. Sie heißt „Hidden Treasures“ – verborgene Schätze. Darin ermutigt die ehemalige Prostituierte Klara andere Frauen, den Ausstieg zu wagen.

Hidden Treasures-Produktion (Bild: Bodo Folger)

Auch wenn professionelle Sprecher die Rollen übernommen haben, sind die erzählten Geschichten echt.

Da ist zum Beispiel Vanessa. Sie ist mit 18 Jahren in der Prostitution gelandet, weil die Miete bezahlt werden muss. Und auch andere Dinge wie Marihuana. Im Gespräch mit Klara erzählt sie, warum es so schwer ist, mit der Prostitution aufzuhören.

Den eigenen Wert erkennen

Lesen Sie hier das Interview mit Hidden Treasures-Gründerin Marli Spieker.  (Bild: TWR)

Der Name der Sendereihe „Hidden Treasures“ bezieht sich darauf, dass Frauen ihren eigenen Wert erkennen. Dieser ist oft wie ein versteckter Schatz verborgen. 

Die Hörspielreihe „Hidden Treasures“ gibt es auf Englisch und Rumänisch. Weitere Sprachen wie Bulgarisch und Ungarisch sind in Planung.

Direkter Kontakt zu Betroffenen

Für die Verbreitung des Materials arbeitet „Women of Hope“ mit Organisationen wie European Freedom Network zusammen, die wissen, wie sie Frauen in der Rotlichtszene helfen können, ohne die Betroffenen zu gefährden.

Als ERF Medien unterstützen wir das Projekt finanziell. Möchten Sie sich beteiligen? Dann spenden Sie unter dem Stichwort „Women of Hope“.

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