© Willi Epp

18 Meter Sarg für einen Propheten

Was der biblische Daniel mit Zentralasien zu tun hat

Willi Epp koordiniert die Arbeit von ERF Medien in Zentralasien - dazu zählen die Länder Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. In seinem monatlichen Gebetsbrief berichtet er von aktuellen Entwicklungen und Gebetsanliegen. Einen Auszug davon lesen Sie hier. Oder laden Sie den ausführlichen Gebetsbrief herunter.


Liebe Gebetsfreunde,

Eingang Mausoleum.  (Bild: Willi Epp)

Heute nehme ich Sie gedanklich mit nach Samarkand in Usbekistan. Am Rande der Stadt kann man sich das Grab des Propheten Daniel ansehen (Khodja-Doniyor-Mausoleum). Sein Sarg ist 18 Meter lang. Es gibt viele Legenden darüber, warum der Sarg so lang ist, und niemand weiß genau, ob darin wirklich die sterblichen Überreste von Daniel liegen.

Aber eines steht fest: Das Mausoleum erinnert an einen Propheten, der für seinen Glauben böse Konsequenzen in Kauf genommen hat. Uns ist die Geschichte bekannt: Daniel musste in die Löwengrube. Er wurde dort von Gott bewahrt, aber das konnte er nicht von vorneherein voraussetzen.  

So ähnlich geht es unseren Geschwistern in Zentralasien: Ein Leben als Nachfolger Jesu hat Konsequenzen und fordert seinen Preis.  Nicht immer ist es die Löwengrube, aber Bedrohung und Angst erleben sie sehr deutlich dort, wo sie sich öffentlich und deutlich zu Jesus bekennen.

Trotzdem wünsche ich mir und Euch, liebe Gebetsfreunde, dass wir unseren Glauben mutig bekennen, egal was es kostet. Und dass wir die Gemeinde in Zentralasien im Gebet unterstützen.

Ihr Willi Epp


Dank

Die usbekische Regierung hat Einreiseerleichterungen für 27 Länder beschlossen, unter ihnen ist auch Deutschland. Kirgisistan hat die Meldepflicht nach fünf Tagen wieder aufgehoben. Kasachstan erlaubt die Einreise ohne Visum für 15 Tage, was noch bis zum 31.12.2017 gelten soll.

Bitten

Laut Umfragen hoffen die meisten Jugendlichen in Kasachstan, in der Religion Antworten auf ihre Fragen zu finden. Lasst uns für die Produktion der Sendungen für die Jugend beten, damit sie die wahre Hoffnung in Jesus Christus finden.

Auf dem Verfolgungsindex von Open Doors steht Usbekistan auf Platz 15 und Turkmenistan auf Platz 19. Wir bereiten für Christen in der Region spezielle Sendungn vor. Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien, die um ihres Glaubens willen bedrängt und verfolgt werden.

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